{"id":1231,"date":"2021-12-02T08:00:00","date_gmt":"2021-12-02T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=1231"},"modified":"2022-06-12T10:51:14","modified_gmt":"2022-06-12T08:51:14","slug":"auf-dem-dritten-weg-die-weidekuh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/auf-dem-dritten-weg-die-weidekuh\/","title":{"rendered":"Auf dem dritten Weg \u2013 die Weidekuh"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die \u00d6kolandwirtschaft erkauft wenig Umweltschutz mit sehr viel Ertragsverlust. Deshalb braucht der Biolandbau viel mehr Fl\u00e4che, wenn er die gleiche Menge Lebensmittel erzeugen soll wie die konventionelle Landwirtschaft. Das ist die Geschichte, die sich jeder Biobauer und jede Biob\u00e4uerin schon vielfach anh\u00f6ren musste. Und auch ich habe sie schon \u00f6fter geh\u00f6rt, als ich sie h\u00f6ren wollte. Das ist \u201eder Narrativ des Agrarindustriellen Komplexes\u201c, sagt der Agrarwissenschaftler Friedhelm Taube. Vor zehn Jahren hat er sich mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der Universit\u00e4t Kiel aufgemacht, um dieser Erz\u00e4hlung etwas entgegenzusetzen und den dritten Weg zu suchen \u2013 den Weg zu einer effizienten \u00d6kolandwirtschaft, die gleichzeitig Klima- und Naturschutz ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist dieser dritte Weg gefunden und wissenschaftlich beschrieben: Und er ist gleichzeitig der Weg zu mehr Tierwohl. Er f\u00fchrt auf die Weide. Auf dem Lindhof, einem im D\u00f6rfchen Lindh\u00f6ft an der Ostsee gelegenen landwirtschaftlichen Versuchsbetrieb der Agrar- und Ern\u00e4hrungswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Kieler Christian-Albrechts-Universit\u00e4t, wurde das Projekt \u201e\u00d6koeffiziente Weidemilcherzeugung\u201c umgesetzt. Was zu beweisen war: Dass es m\u00f6glich ist, Milchviehhaltung, Klima- und Naturschutz in Einklang zu bringen. Was bewiesen wurde ist sogar mehr: Der Weg zur umweltfreundlichen und gleichzeitig effizienten Milchwirtschaft f\u00fchrt auf die Weide und damit zu mehr Humusaufbau und Biodiversit\u00e4t. Ein Nachmachmodell f\u00fcr die Agrarwende.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-1024x390.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1239\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-1024x390.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-300x114.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-768x292.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-1536x585.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofWeidegang-1-2048x779.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>R\u00fcckkehr von der Weide: Auch im Winter k\u00f6nnen die Lindhof-K\u00fche noch stundenweise hinaus, wenn das Wetter es zul\u00e4sst und sie selbst auf die Weide wollen. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Weidegang im Winter<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbst jetzt noch, im Winter, gehen die K\u00fche des Versuchsgutes Lindhof auf die Weide. Nicht mehr den ganzen Tag und die ganze Nacht, wie im Sommer, aber immer f\u00fcr ein paar Stunden, wenn das Wetter es zul\u00e4sst. Auf dem Weg dorthin waten sie durch schlammige Pfade, auf den Weidefl\u00e4chen selbst aber gibt es keine schwarzen Schlamml\u00f6cher. Das liegt auch daran, dass Prof. Friedhelm Taube und seine Kolleginnen und Kollegen die \u201erichtigen\u201c K\u00fche ausgesucht haben: siebzig K\u00fche der Rasse Jersey, dazu einige irische Kreuzungen und ein paar Angler, eine alte Rasse aus Schleswig-Holstein. Hundert Milchk\u00fche insgesamt bilden die Herde des Lindhofs. Allesamt sind sie deutlich kleiner und leichter als die schweren Hochleistungsk\u00fche der europ\u00e4isch-amerikanischen Zuchtlinie Holstein-Friesian, die auch deshalb zumeist im Stall stehen. Siebenhundert Kilo kann eine Holstein-Friesian auf die Waage bringen, die Jersey dagegen wiegen kaum \u00fcber vierhundert. Und geben dabei \u2013 Achtung \u2013 auf dem Lindhof auch noch mehr Milch pro Kilo Lebendgewicht. Und das bei deutlich besserer Futterverwertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Holstein-Friesian-Hochleistungsk\u00fche w\u00fcrden bei feuchtem Wetter mit ihrem schweren Tritt die Weiden zerst\u00f6ren, und sie w\u00fcrden dort nicht einmal satt. Sie geben so viel Milch, dass man ihnen das Futter passgenau vors Maul tragen muss, erkl\u00e4rt Friedhelm Taube. Wir haben sie so hochgez\u00fcchtet, dass Weidegras und Klee ihnen einfach nicht genug Energie liefern. Selbst im Stall, wo sie zus\u00e4tzlich konzentriertes Kraftfutter erhalten, werden sie nicht wirklich satt. In den ersten hundert Tagen der Laktation, also in der erh\u00f6hten Produktionsphase nach der Geburt eines Kalbs, geben sie so viel Milch, dass sie f\u00fcr deren Produktion die k\u00f6rpereigenen Reserven angreifen m\u00fcssen. Sie leben also von der Substanz. Das macht sie anf\u00e4llig und letztlich krank. Mit ein Grund daf\u00fcr, dass sie meist nur ein kurzes Leben haben. Diese K\u00fche k\u00f6nnen aber auch nicht einfach weniger Milch geben. Die Z\u00fcchter haben die Hochleistung in ihren Genen festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast zwei Jahre lang m\u00fcssen sie gef\u00fcttert werden, bevor sie das erste Kalb bekommen und die erste Milch geben. \u201eIn dieser Zeit produzieren sie nur Kosten und Treibhausgase,\u201c, sagt Friedhelm Taube. Und danach werden sie in kurzer Zeit so sehr ausgelaugt, dass sie oft nur vier oder f\u00fcnf Jahre alt werden. Dann sind sie krank und m\u00fcssen geschlachtet werden; oder sie werden aussortiert, weil ihr K\u00f6rper sich weigert, noch einmal schwanger zu werden. Eine Milchkuh, die keine Milch gibt, weil sie kein Kalb bekommt, ist f\u00fcr einen Milchviehbetrieb nicht tragbar. Und das ganze System ist deshalb ineffektiv, weil es die Tiere auslaugt, so sagt es der Spezialist f\u00fcr die Weidehaltung von der Uni Kiel. Auch die B\u00f6den werden ausgelaugt, auf denen nur noch intensiv Futter angebaut wird. Ganz zu schweigen von der Biodiversit\u00e4t, die l\u00e4ngst nicht mehr existiert, wo nur noch Mais und M\u00e4hgras wachsen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"657\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-1024x657.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1240\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-1024x657.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-300x192.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-768x493.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-1536x985.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofTaube-1-2048x1314.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Der Weideexperte bei seinen K\u00fchen: Friedhelm Taube ist Professor f\u00fcr \u00d6kologischen Landbau mit Schwerpunkt Gr\u00fcnland in Kiel und Professor f\u00fcr Grasland basierte Milchproduktionssysteme an der renommierten Agraruni Wageningen in den Niederlanden. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Klee, Kr\u00e4uter, Gras<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Weidesystem, das Friedhelm Taube und seine Kolleginnen und Kollegen mit ihren Milchk\u00fchen entwickelt haben, ist das krasse Gegenteil des vorherrschenden konventionellen Milchproduktionssystems. Bei dem werden die K\u00fche meist im Stall gehalten. Drau\u00dfen wird Futter angebaut und mit viel Energieaufwand ihnen in die St\u00e4lle zugef\u00fchrt. Was dann noch an Energiezufuhr fehlt, wird zugekauft. Was auf den landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen fehlt, wird mit G\u00fclle und Kunstd\u00fcnger aufgef\u00fcllt. Was dort zu viel ist, wird mit Chemie weggespritzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Lindhof wird nichts importiert, nichts k\u00fcnstlich ged\u00fcngt, nichts weggespritzt. Und dennoch ist die Weidehaltung kosteng\u00fcnstiger als die Stallhaltung der Hochleistungsk\u00fche.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weideforscher haben ein System entwickelt, das ihre K\u00fche das ganze Jahr \u00fcber ern\u00e4hrt und sie fast das ganze Jahr \u00fcber drau\u00dfen h\u00e4lt. \u201eRinder sind Steppentiere\u201c, sagt Friedhelm Taube, \u201esie geh\u00f6ren nach drau\u00dfen!\u201c Die K\u00fche vom Lindhof sind \u2013 Ganztagsweide im Sommer und Halbtags- und stundenweisen Weidegang im Winter zusammengerechnet \u2013 gut zweihundert Tage im Jahr drau\u00dfen. Wo sie hingeh\u00f6ren. \u201eJetzt im Winter\u201c, sagt der Professor f\u00fcr \u00d6kolandbau, \u201eentscheiden die K\u00fche, ob und wann sie noch raus wollen.\u201c Wobei sie auch im Stall eigentlich drau\u00dfen sind, denn der hat nur eine halbe \u00dcberdachung und offene Seiten. Aber: jeder Tag auf der Weide spart zwei Euro Futterkosten pro Kuh. Wobei dies nur die Kosten f\u00fcr selbst angebautes und geerntetes Futter sind, ohne teuren Zukauf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"529\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-1024x529.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1235\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-1024x529.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-768x397.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-1536x794.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofKleegrasmischung-CarstenMalisach-2048x1059.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Lindhof-Mischung: Gr\u00e4ser und Klee, kombiniert mit verschiedenen Kr\u00e4utern. Das Ergebnis: Gut gen\u00e4hrte K\u00fche, die viel Milch geben, fast ohne Zusatzfutter. Eine Insektenweide und ein gesunder Boden, der Humus speichert und Wasser vorh\u00e4lt. | Foto: Carsten Malisch \/ Uni Kiel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Schl\u00fcssel zum Weidesystem des Lindhofs ist die Bepflanzung der Weiden \u2013 das Kleegras. Das ist in der Zusammensetzung eine Eigenentwicklung der Grasforscher. Da werden zwei Kleearten eingesetzt, mehrere Grasarten und verschiedene Kr\u00e4uter. Dann werden die Weidefl\u00e4chen in gro\u00dfe Parzellen aufgeteilt und in jeder Koppel das Wachstum der Kleegrasmischung \u00fcberwacht. Hat die Weide das optimale Wachstumsstadium erreicht, d\u00fcrfen die K\u00fche zum Ernten kommen, und zum D\u00fcngen. Weidegras hat sich in Koevolution mit den Weidetieren so entwickelt, dass es durch den Biss der Tiere zum Wachsen angeregt wird. Daf\u00fcr l\u00e4sst der Weidemanager dem Kleegras dann auch Zeit. Nach relativ kurzem Aufenthalt werden die K\u00fche zur n\u00e4chsten Koppel geleitet, die dann im optimalen Wuchsstadium ist. F\u00fcr die \u00dcberwachung entwickelt die Uni Kiel gerade die passende App.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter einem Quadratmeter Weidefl\u00e4che ranken bei einem solch ausgekl\u00fcgelten System von Nutzung und Ruhezeiten dann rund hundert Kilometer Wurzeln. Die sorgen daf\u00fcr, dass die N\u00e4hrstoffe, die aus dem Rinderdung von oben kommen, im Oberboden gehalten werden und f\u00fcr die Pflanzen verf\u00fcgbar. Au\u00dferdem halten die Wurzeln das Wasser f\u00fcr trockene Zeiten und der Klee holt den Stickstoff aus der Luft und macht ihn im Boden verf\u00fcgbar. Es braucht keinen zus\u00e4tzlichen D\u00fcnger. Und die Kr\u00e4uter in der Mischung schaffen bl\u00fchende Wiesen, trotz des intensiven Weidegangs der K\u00fche. Der Lindhof ist dadurch eine Insekten- und Vogelinsel geworden, in der ansonsten intensiv bewirtschafteten Agrarsteppe der Ackerlandwirtschaft an der Ostsee bei Eckernf\u00f6rde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Gretchenfrage Methan<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch die Frage nach den M\u00f6glichkeiten einer methanarmen Rinderhaltung hat das Projekt des Versuchsgutes beantwortet: Die Kuh muss kein Klimakiller sein. Die Arbeit einer aus Uruguay stammenden Doktorandin hat nachgewiesen, dass die Weidetiere vom Lindhof um die H\u00e4lfte weniger des hochwirksamen Treibhausgases aussto\u00dfen als die K\u00fche im Stall \u2013 pro Liter Milch wohlgemerkt, nicht pro Kilogramm Kuh. Die Gesamtbilanz des Weideprojekts d\u00fcrfte sogar klimapositiv sein. Gemessen wurde auf dem Lindhof mit einer aufwendigen Methode direkt am Maul der Kuh. Doktorandin Cecilia Loza verpasste den K\u00fchen dazu einen Bauchgurt und eine Atemluft-Absaugeinrichtung \u00fcber der Nase.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"699\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-1024x699.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1236\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-1024x699.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-768x524.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-1536x1048.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/LindhofMethanmessung-CarstenMalisch-2048x1397.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Wieviel Methan r\u00fclpst die Weidekuh? Hier wird direkt gemessen, was die Tiere ausatmen. Das Lindhof-System des intensiven Weidegangs reduziert die Methanemission pro Liter Milch um die H\u00e4lfte gegen\u00fcber den Hochleistungsk\u00fchen im Stall. Diese Kuh ist kein Klimakiller, obwohl sie Milch produziert. | Foto: Carsten Malisch \/ Uni Kiel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn Milchviehbetriebe in Zukunft so wirtschaften, wie das in Lindh\u00f6ft entwickelt wurde, und die Gesamtbilanz bei einem geplanten CO2-Preis von sechzig Euro im Jahr 2030 berechnet wird, m\u00fcssten die Betriebe jedes Jahr eine Klimagutschrift von mehreren tausend Euro erhalten, erkl\u00e4rt Friedhelm Taube, w\u00e4hrend die Stallhalter von Hochleistungsk\u00fchen zahlen m\u00fcssten. Vorausgesetzt, die Landwirtschaft wird in die k\u00fcnftige CO2-Bepreisung einbezogen, was sich die k\u00fcnftige Bundesregierung trauen m\u00fcsste. Die Milchwirtschaft scheint sich auf ein solches System schon vorzubereiten. Die gr\u00f6\u00dfte Molkerei der Niederlande jedenfalls teilt ihren Kunden schon heute prophylaktisch mit, wie sie den klimawirksamen Carbon Footprint der gelieferten Milch je nach Wirtschaftsweise einsch\u00e4tzt. Am schlechtesten schneidet dabei Milchvieh ab, dessen Futter von trockengelegten Moorb\u00f6den stammt. Denn die ehemaligen Moore gasen \u00fcber Jahrzehnte den in den B\u00f6den gespeicherten Kohlenstoff als  CO2 aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Berechnen k\u00f6nnen die Forscherinnen und Forscher aus Kiel den Carbon Footprint, den Kohlenstofffu\u00dfabdruck der Landwirtschaft inzwischen auf den Euro genau. Das von ihnen entwickelte Weidesystem w\u00fcrde, so bepreist, einen deutlichen Zusatzgewinn f\u00fcr die Landwirtschaft erzeugen. Und es w\u00e4re, nein, es ist eine Blaupause f\u00fcr die Agrarwende auf der Weide. \u201eDie Landwirte sollen auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t im Rahmen des Umbaus der Nutztierhaltung unterst\u00fctzt werden\u201c, steht im Koalitionsvertrag der deutschen Ampel-Regierung. Nun denn.<\/p>\n\n\n\n<p>Hatten wir Verbraucherinnen und Verbraucher nicht immer gesagt und gefordert, dass Tierwohl und artgerechte Haltung nur funktioniert, wenn die St\u00e4lle aufgemacht werden? Na gut, sagen wir, die f\u00fcr diese Sache Engagierten unter uns \u2026 Hier ist die Methode, wie das geht \u2013 und das auch noch mit Gewinn: f\u00fcr die Landwirtschaft, das Klima und die Biodiversit\u00e4t. \u00dcbrigens: weder die Milch, noch der K\u00e4se oder das Rindfleisch werden dadurch tats\u00e4chlich teurer, gesamtgesellschaftlich in der Bilanz. Die Lindhof-Methode ist die f\u00fcr die Gesellschaft kosteng\u00fcnstigere Variante gegen\u00fcber der derzeit markt\u00fcblichen Methode der Erzeugung von Billigmilch, Tierleid und Wegwerfk\u00fchen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Und das auf dem Lindhof entwickelte Weidesystem kann noch viel mehr. Gerade erforscht die Universit\u00e4t Kiel, wie man mit Kleegras und der Zusammenarbeit von Betrieben der Milchwirtschaft und des Ackerbaus eine \u00d6kologisierung auch der konventionellen Landwirtschaft erreichen kann. Dazu demn\u00e4chst mehr, wenn es hier um die <em>Hybridlandwirtschaft<\/em> geht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Mehr Infos und Erkl\u00e4rungen auf die Ohren: Der Podcast zum Blog<\/p>\n\n\n\n<p>Cecilia Loza et. al.: <a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/2077-0472\/11\/2\/175\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichung zu den Methan-Emissionen der Milchproduktion auf dem Lindhof<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Thorsten Reinsch et. al.: <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fsufs.2021.614348\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissenschaftlicher Vergleich der \u00d6kobilanz von intensiver und sogenannter integrierter Milchviehhaltung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00d6kolandwirtschaft erkauft wenig Umweltschutz mit sehr viel Ertragsverlust. 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