{"id":1796,"date":"2022-06-02T08:00:00","date_gmt":"2022-06-02T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=1796"},"modified":"2022-06-01T16:17:08","modified_gmt":"2022-06-01T14:17:08","slug":"der-faire-preis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/der-faire-preis\/","title":{"rendered":"Der faire Preis"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Kaelberaufzucht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1795\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Kaelberaufzucht.jpg 640w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Kaelberaufzucht-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption>Immer noch ein seltenes Bild in deutschen Milchviehbetrieben: Auf Hof Klostersee werden die K\u00e4lber von ihren M\u00fcttern ges\u00e4ugt. Das braucht Platz, Zeit und Geld. Das macht die Milch teurer und die Tiere ges\u00fcnder. | Foto: Klostersee<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Es gab mal eine Zeit, da diskutierten wir in Deutschland dar\u00fcber, dass die Lebensmittel zu billig sind. Es ging um Ramschgem\u00fcse, Billigfleisch, Lebensmittelverschwendung und die Folgen der Discounterpreise f\u00fcr die Bauern und die Tierhaltung. Milch wurde verschenkt oder weggekippt, die Lager des Lebensmitteleinzelhandels wurden von Treckern blockiert. Das war vor dem Krieg in der Ukraine und der aktuellen Inflation. Inzwischen scheint es nur noch darum zu gehen, dass die Lebensmittel zu teuer sind. Wir lesen und h\u00f6ren von Verbraucherinnen, die sich das Saisongem\u00fcse nicht mehr leisten k\u00f6nnen, und von Bauern, die den Spargel wachsen lassen und die Erdbeeren unterpfl\u00fcgen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Idee deshalb tot, dass f\u00fcr Lebensmittel reale, vielleicht sogar faire Preise bezahlt werden m\u00fcssen, wenn die Bauern im Land \u00fcberleben sollen? M\u00fcsste sie nicht gerade jetzt neu aufleben, wo es manchem d\u00e4mmert, dass der Welthandel nicht wirklich funktioniert und Versorgungssicherheit bei der Ern\u00e4hrung vielleicht auch eine Frage der regionalen Produktion ist? Wie w\u00fcrde das also aussehen, wenn wir Lebensmittelpreise zahlen, die die H\u00f6fe \u00fcberleben lassen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Versuchsfeld Preise<\/h2>\n\n\n\n<p>Um herauszufinden, wie man f\u00fcr hochwertige regional produzierte Lebensmittel einen angemessenen Preis fair aushandelt, mit dem am Ende Bauern, Handel und Verbraucher leben k\u00f6nnen, habe ich einen Ausflug gemacht: nach L\u00fcbeck zu \u201e<a href=\"https:\/\/www.landwege.de\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Landwege<\/a>\u201c und nach Cismar an der Ostsee zum <a href=\"https:\/\/klostersee.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hof Klostersee<\/a>. Das ist ein Demeter-Betrieb mit Milchvieh und Getreideanbau, mit K\u00e4serei und B\u00e4ckerei.<\/p>\n\n\n\n<p>Landwege ist eine kleine Bio-Supermarktkette mit f\u00fcnf M\u00e4rkten in L\u00fcbeck und Bad Schwartau. Dazu geh\u00f6rt eine der \u00e4ltesten B\u00e4ckereien Deutschlands, das Freibackhaus in L\u00fcbeck. Und dazu geh\u00f6rt eine Gro\u00dfk\u00fcche, die aber weniger Mittagessen produziert, als vielmehr Convenience-Produkte f\u00fcr den Supermarkt. Und dazu geh\u00f6ren drei\u00dfig Bauernh\u00f6fe wie Klostersee, in der nahen und weiteren Umgebung in einem Radius von rund hundert Kilometern um L\u00fcbeck. Oder andersherum, den H\u00f6fen geh\u00f6rt auch Landwege, denn das Ganze ist eine Genossenschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Unter dem Gestehungspreis<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1-769x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1815\" width=\"385\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1-769x1024.jpg 769w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1-768x1022.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1-1154x1536.jpg 1154w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Ellenberg-1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><figcaption>Knut Ellenberg beim Pr\u00fcfen einer der hofeigenen regionalen Getreidesorten vor der Ernte. | Foto: Klostersee<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Beginnen wir die Reise in Cismar. Dort sitzt Knut Ellenberg am Computer, der Manager der Kuhherde. Auf dem Bildschirm zeigt er mir eine sogenannte Vollkostenrechnung. Mehrere Demeter-Milchviehbetriebe sind verglichen worden, indem sehr genau jede Arbeitsstunde notiert wurde, jede Maschinenstunde, die n\u00f6tig sind, um einen Liter Milch zu produzieren. Das Verfahren erinnert ein wenig an die \u201eOptimierung\u201c der Bandarbeit im vergangenen Jahrhundert, nur dass es hier nicht darum geht, Arbeiter besser ausbeuten zu k\u00f6nnen. Obwohl es dazu sicher auch missbraucht werden k\u00f6nnte. Dennoch geht es erst einmal darum, \u00fcberhaupt zu erfahren, was ein Liter Milch den Betrieb tats\u00e4chlich kostet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nichts, was ein Landwirt einfach so wei\u00df. Ein Bauernhof ist ein komplexer Organismus, der den dort arbeitenden Menschen vieles gleichzeitig abverlangt. Da ist nicht f\u00fcr jeden Mitarbeiter jeder Handgriff jederzeit einem bestimmten Betriebsbereich zuzuordnen. Also muss man forschen, notieren, rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende kam f\u00fcr Hof Klostersee eine ern\u00fcchternde Rechnung heraus: Der Gestehungspreis f\u00fcr einen Liter Milch lag im untersuchten Jahr bei einem Euro. Die Molkerei zahlte in diesem Jahr f\u00fcr den Liter Milch 52 Cent. Gut, es war eines der trockenen, schwierigen Jahre. Besonders schwierig in den Niederungen an der Ostsee, wo es Jahrzehnte lang ausreichend geregnet hatte. Weshalb niemand wusste, wie mit der Trockenheit umgehen. Lehrjahre des Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist die n\u00fcchterne Botschaft der Rechnung: Das kann sich kein Betrieb auf Dauer leisten. \u201eDas muss sich \u00e4ndern und das wird sich \u00e4ndern\u201c, sagt Knut Ellenberg: \u201eWir haben unseren Fokus zu wenig auf die Milchleistung gelegt.\u201c Im Vordergrund standen beim Hof Klostersee in den vergangenen Jahren dagegen die Gesundheit und die Aufzucht der Tiere. Was im Umkehrschluss hei\u00dft: Ein Hof der sich sehr auf das Tierwohl konzentriert, produziert zu teuer f\u00fcr die derzeitigen Preise, selbst im Biobereich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Direktvermarktung hilft<\/h2>\n\n\n\n<p>Hof Klostersee ist ein Vorzeigebetrieb, wenn es um das Tierwohl geht. Wobei, als die sogenannte \u201emuttergebundene K\u00e4lberaufzucht\u201c dort eingef\u00fchrt wurde, gab es das Wort Tierwohl noch gar nicht. Vor \u00fcber zehn Jahren h\u00e4tte wohl kaum jemand mit dem Begriff etwas anfangen k\u00f6nnen. Damals aber beschlossen die Familien, die Klostersee betreiben, neu zu bauen \u2013 einen f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse \u00fcberdimensionierten Kuhstall mit Kindergarten f\u00fcr K\u00e4lber und ihre M\u00fctter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kuhherde ist der Nukleus des Betriebs. Sie sorgt daf\u00fcr, dass das Gr\u00fcnland der Umgebung in Lebensmittel umsetzbar ist, sie sorgt f\u00fcr Milch und Joghurt, Quark und K\u00e4se, sie produziert den Dung, mit dem alles fruchtbar gehalten wird. Wenn es der Herde gut geht, geht es dem Hof gut, w\u00e4re die Philosophie in Kurzfassung. Was nur stimmt, wenn man die Kreislaufwirtschaft der Landwirtschaft anschaut; was \u2013 wie gerade gelernt \u2013 nicht stimmt, wenn man die Preise anschaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch wurde zuerst einmal eine muttergebundene K\u00e4lberaufzucht aufgebaut in Klostersee. Das ist ein seltsamer Fachbegriff f\u00fcr die schlichte Tatsache, dass die K\u00e4lber bei ihren M\u00fcttern saufen d\u00fcrfen. So etwas geht gar nicht in normalen, konventionellen Milchviehbetrieben. Dort werden die K\u00e4lber schnell von der Mutter getrennt und saufen dann am Nuckeleimer, notfalls gew\u00e4ssertes Milchpulver, je nach Milchpreis. Deshalb braucht es diesen Fachbegriff, der etwas Normales beschreibt, das aus der Normalit\u00e4t der Milchproduktion eliminiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Hof Klostersee wurde in den letzten zehn Jahren die muttergebundene K\u00e4lberaufzucht optimiert. Jetzt bekommen die K\u00e4lber vier Monate Milch, zwei davon von der eigenen Mutter. Das kostet, das verbraucht Milch, das eigentliche Produkt der K\u00fche, aber das produziert auch gesunde Tiere. Und \u2013 nochmal aber \u2013 das kostet noch mehr, wenn man die K\u00e4lber dann auch noch ganz aufziehen will, statt sie abzugeben zum K\u00e4lberm\u00e4ster, der sie genau so h\u00e4lt, wie man das den Tieren nicht zumuten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"798\" height=\"463\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Hofladen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1805\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Hofladen.jpg 798w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Hofladen-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Klostersee-Hofladen-768x446.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><figcaption>Lebensader Hofladen: Hier das Caf\u00e9 nebendran. Ein Ausflugsziel f\u00fcr Kundinennen und Kunden von Hof Klostersee an der Ostsee. | Foto: Klostersee<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nur wie das finanzieren? Knut Ellenberg sagt: \u201eUnsere Lebensader ist der Hofladen.\u201c Nur durch die Direktvermarktung kann sich der Hof am Markt halten. Und diese Direktvermarktung erlebte w\u00e4hrend der Pandemie ein heftiges Auf und Ab, und erlebt jetzt gerade einen Einbruch, weil dank Ukraine-Krieg und Inflation alles teurer wird und die Menschen sparen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hilft, ist die eigene Wertsch\u00f6pfungskette: Der Hof betreibt eine K\u00e4serei und hat eine gut gehende B\u00e4ckerei. Das w\u00fcrde aber nicht ausreichen, um das Projekt \u201eAufzucht\u201c zu finanzieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Schwarze Null<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor einigen Jahren haben die B\u00e4uerinnen und Bauern von Klostersee es dann beschlossen: \u201eAlle Tiere, die hier geboren werden, sollen auch das sch\u00f6ne Leben haben, das wir ihnen bieten k\u00f6nnen. Wir geben keine K\u00e4lber mehr ab!\u201c An diesem Projekt, das ohne den angeschlossenen, eigenen Einzelhandel niemals realisierbar gewesen w\u00e4re, l\u00e4sst sich sehr sch\u00f6n aufzeigen, was Tierwohl bedeutet und was es kostet. Jenseits vom Milchpreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zweite Standbein des Hofs an der Ostsee ist \u201eLandwege\u201c, die Produktions- und Handelsgenossenschaft in L\u00fcbeck mit f\u00fcnf Biol\u00e4den und B\u00e4ckerei. Dort tauchten dann, als das Projekt \u201eJungrind\u201c gestartet war, Flyer auf, die verk\u00fcndeten: \u201eBei der Milch geht\u2019s auch um die Wurst! Milch und Fleisch geh\u00f6ren zusammen, denn ohne K\u00e4lber gibt\u2019s keine Milch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Basics f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich bis dato vielleicht keine Gedanken dar\u00fcber gemacht hatten, dass ein Kalb geboren werden muss, damit eine Kuh Milch gibt. Start einer Kampagne. Jungrind nennt Landwege die Nachkommen der Milchk\u00fche, wenn sie mit acht bis zehn Monaten geschlachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist der Preis f\u00fcr die Aufzucht der K\u00e4lber auf dem Klosterhof: Sie werden nicht weggegeben in irgendwelche Dunkelst\u00e4lle zu irgendwelchen konventionellen M\u00e4stern, die daraus in kurzer Zeit das geschmacklose wei\u00dfe Zeug produzieren, das wir als Kalbfleisch angeboten bekommen, oder in nur von Panade zusammengehaltene Wiener Schnitzel einbacken. Sie haben ein Leben auf Weiden und Stroh. Aber sie sterben recht fr\u00fch, denn Knut Ellenberg sagt es ehrlich: \u201eWir k\u00f6nnen die Tiere nicht alle zwei oder zweieinhalb Jahre lang ern\u00e4hren. Dazu gibt es weder die Weiden, noch die St\u00e4lle, noch das Futter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und was ist nun der Preis, den Hof Klostersee f\u00fcr die Jungrinder bekommt. \u201eLandwege zahlt zehn Euro pro Kilo Schlachtgewicht. Das ist vier Euro mehr als \u00fcblich, aber ein Euro unter dem, was wir brauchen, um damit etwas zu verdienen.\u201c Will sagen: Die Arbeit ist bezahlt, das war\u2019s. Ein \u201eausk\u00f6mmliches Einkommen\u201c ist etwas anderes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Ethische Verpflichtung<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"756\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1024x756.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1806\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1024x756.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1536x1134.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-2048x1512.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Klaus Lorenzen und Tina Andres, die Vorst\u00e4nde von Landwege in L\u00fcbeck, einer Genossenschaft, die seit Jahrzehnten daran arbeitet eine ganze Region zu \u00f6kologisieren. | Foto: Landwege<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist weder eine Win-Win-, noch eine Lost-Lost-Rechnung. Es ist ein Nullsummenspiel. Denn auch der H\u00e4ndler Landwege kommt zwar ohne rote Zahlen, aber auch ohne Gewinn aus diesem Deal. Was nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr jede Rechnung gelten darf, sonst gibt es bald kein Geld mehr, das investiert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Macht nichts, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Tina Andres: \u201eEs ist eine ethische Verpflichtung, die Jungrinder aufwachsen zu lassen und am Ende zu vermarkten.\u201c Denn es gehe genau um das Problem, dass die Landwirtschaft auch mit dem K\u00fckent\u00f6ten habe. Dort geht es um die Br\u00fcder der Legehennen, hier um die Br\u00fcder der Milchk\u00fche, deren Aufzucht sich nicht lohnt, weil sie zu wenig Fleisch ansetzen. Man m\u00fcsse es dennoch tun \u2013 und langfristig dann daf\u00fcr sorgen, dass wir von solch einseitiger Zucht auf weibliche Merkmale, wie Milch und Eier, und einseitiger Nutztierhaltung wegkommen. Zukunftsaufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Einstweilen schmei\u00dft Landwege seine Gro\u00dfk\u00fcche an, um die Jungrinder zu vermarkten, die es in zwischen von drei Mitgliedsbetrieben gibt. Das Motto hei\u00dft: From Nose to Tail! Das ganze Tier soll verwertet werden. Kein Lebensmittelabfall, nichts wegwerfen. Deshalb gibt es im Biosupermarkt in L\u00fcbeck jetzt K\u00f6nigsberger Klopse vom Jungrind, Boeuf Stroganoff und Rouladen im Glas, und am Ende dann Rinderbr\u00fche und Rinderfonds.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fcche ist eine besondere Erfindung von Landwege. Sie macht es \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich, den angeschlossenen Mitgliedsh\u00f6fen ganze Tiere abzunehmen und diese zu verwerten. Sie bietet den Kundinnen und Kunden Convenience-Produkte und Konserven aus handwerklicher Herstellung, und dem Betrieb eine tiefere Wertsch\u00f6pfungskette. \u201eF\u00fcr die Tiere und die H\u00f6fe ist es auch eine Wertsch\u00e4tzungskette\u201c, sagt Tina Andres.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1024x506.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1829\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1024x506.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-768x380.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1536x759.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-2048x1012.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Wertsch\u00f6pfungs- und Wertsch\u00e4tzungskette: From Nose to Tail &#8211; das ganze Tier wird verwertet. Das ist das Versprechen von Landwege an die Mitgliedsh\u00f6fe. Hier Produkte aus der K\u00fcche. | Foto: Landwege<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Preisfindung<\/h2>\n\n\n\n<p>Und wie ermittelt Landwege nun die Preise, die die Mitgliedsh\u00f6fe f\u00fcr ihre Produkte brauchen. \u201eGanz einfach\u201c, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Lorenzen: \u201eWir fragen: Was brauchst du?\u201c Dabei stellt sich zwar immer wieder heraus, dass die Bauern das nicht so genau wissen. Das aber l\u00e4sst sich ja mit den Vollkostenrechnungen beheben. Und dann steht da ein Preis f\u00fcr die M\u00f6hre, die Kartoffel, das Fleisch. Und den versucht Landwege dann, am Markt zu realisieren \u2013 in diesem Fall, im eigenen Biomarkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum fairen Handel geh\u00f6rt bei Landwege auch die gemeinsame Anbauplanung. Da wird das jeweils n\u00e4chste Jahr budgetiert: Wer baut was an und bekommt daf\u00fcr wieviel? Weil die Genossenschaft f\u00fcr alle Mitglieder alle Bilanzen offenlegt und auch die Biol\u00e4den genau auflisten, was sie verkaufen, k\u00f6nnen die Bauern planen. Dabei entstehen bisweilen auch neue Produktideen. So kam ein Bauer schon vor Jahren auf die Idee, es mit S\u00fc\u00dfkartoffeln zu probieren, weil die Biol\u00e4den da j\u00e4hrlich f\u00fcnf Tonnen verkauften. Ein anderer versuchte es mit Ingwer, weil auch da eine erhebliche Menge \u00fcber die Ladentische ging. Jetzt gibt es regionalen Ingwer und regionale S\u00fc\u00dfkartoffeln in Norddeutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Landwege funktioniert die direkte Verbindung von Produktion und Handel. Die sonst \u00fcbliche Trennung ist aufgehoben. Aber sind das am Ende dann wirklich faire Preise, die dabei herauskommen?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein\u201c, sagt Tina Andres, \u201edie Preise sind weit entfernt von allem, was fair und gerecht w\u00e4re.\u201c Gerade hat die <a href=\"https:\/\/www.regionalwert-ag.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Regionalwert AG<\/a> f\u00fcnfzehn der drei\u00dfig Landwege-Mitgliedsbetriebe bewertet und festgestellt, dass sie jedes Jahr mehr als anderthalb Millionen Euro an gesellschaftlichem Mehrwert in Sachen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Biodiversit\u00e4t und Sozialleistungen schaffen, w\u00e4hrend die Ausgleichszahlungen der Europ\u00e4ischen Union davon weniger als ein Drittel abdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur als Merksatz: Auch die Subventionen der EU kommen aus unseren Taschen. Bezahlen m\u00fcssen wir die Lebensmittel so oder so. Und die Umweltsch\u00e4den auch, die bei ihrer Produktion verursacht werden. Mir pers\u00f6nlich w\u00e4re es lieber, ich w\u00fcrde nicht Steuern f\u00fcr Subventionen zahlen, sondern reale Preise f\u00fcr Lebensmittel. Das w\u00fcrde vieles kl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Mehr zum Thema im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe10-der-faire-preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab mal eine Zeit, da diskutierten wir in Deutschland dar\u00fcber, dass die Lebensmittel zu billig sind. Es ging um Ramschgem\u00fcse, Billigfleisch, Lebensmittelverschwendung und die Folgen der Discounterpreise f\u00fcr die Bauern und die Tierhaltung. Milch wurde verschenkt oder weggekippt, die Lager des Lebensmitteleinzelhandels wurden von Treckern blockiert. 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