{"id":1949,"date":"2022-07-28T08:00:00","date_gmt":"2022-07-28T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=1949"},"modified":"2022-09-15T11:41:29","modified_gmt":"2022-09-15T09:41:29","slug":"zukunfts-bauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunfts-bauer\/","title":{"rendered":"Zukunfts-Bauer"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"518\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-1024x518.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1955\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-1024x518.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-768x389.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-1536x778.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ernte-TimoRueckauer-2048x1037.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Arbeiten Landwirte mit der Natur oder gegen sie? Ist das eine Frage des Standpunkts, der Sichtweise, oder der Zuweisung? Es kommt darauf an, wer das Bild der Landwirtschaft und der B\u00e4uerinnen und Bauern im \u00f6ffentlichen Diskurs bestimmt. | Foto: Timo R\u00fcckauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201eNeunzig Prozent der Narrative \u00fcber die Landwirtschaft stimmen nicht, oder sie stimmen so nicht.\u201c Im letzteren Fall sind die Fakten irgendwie korrekt, aber die Schl\u00fcsse, die aus ihnen gezogen werden, sind falsch oder unsinnig. So hat mir das ein Landwirt erkl\u00e4rt, als es hier im Blog um die \u201e<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-fleisch-wasser-luege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fleisch-Wasser-L\u00fcge<\/a>\u201c ging. Auch weil das so ist, hat sich jetzt ein Autorenkollektiv daran gemacht, eine neues Narrativ zur Landwirtschaft zu entwickeln.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Auftrag kam vom Westf\u00e4lisch-Lippischen Landwirtschaftsverband WLV, dem \u00e4ltesten Bauernverband Deutschalnds. Er ging an den K\u00f6lner rheingold salon, eine Agentur f\u00fcr \u201equalitative, tiefenpsychologische, morphologische Marktforschung und Strategieberatung\u201c. Die Psychologen und Sozialforscher dort sollten herausfinden, was eigentlich Landwirte und Verbraucher trennt und was die verschiedenen Akteure \u00fcber die jeweils anderen denken. Es ging um Vorurteile und um die Narrative, die sich aus ihnen entwickeln. Und es ging um eine Idee, wie die Gr\u00e4ben zuzusch\u00fctten w\u00e4ren, zwischen denen, die Lebensmittel produzieren und denen, die sie konsumieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Psychologie eines Konflikts<\/h2>\n\n\n\n<p>Zwei Studienphasen und zwei Jahre sp\u00e4ter haben Jens L\u00f6nneker, Marco Diefenbach und Lukas Struwe ihre Analyse des \u00f6ffentlichen Vertrauens in Sachen Landwirtschaft vorgelegt. Ihre Studie zeigt auf, wo es mangelt an diesem Vertrauen und warum. Und sie macht einen Vorschlag zur Gestaltung eines neuen, Verbraucher und Landwirte verbindenden Narrativs. Die Autoren nennen es \u201eZukunfts-Bauer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor die Entwicklung einer neuen Perspektive f\u00fcr die Landwirtschaft haben die Wissenschaftler aber die Erhebung der gegenw\u00e4rtigen Situation gesetzt. In tiefenpsychologischen Gespr\u00e4chen haben sie erst einmal herausgefunden, wie Verbraucherinnen und Verbraucher \u00fcber die Landwirte denken, und wie B\u00e4uerinnen und Bauern \u00fcber die Verbraucher.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"657\" height=\"504\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunmftsbauer-Marco-Diefenbach-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1961\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunmftsbauer-Marco-Diefenbach-1.jpg 657w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunmftsbauer-Marco-Diefenbach-1-300x230.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 657px) 100vw, 657px\" \/><figcaption>Psychologe mit Markterfahrung: Marco Diefenbach f\u00fchrte mit seinen Kollegen tiefenpsychologische Interviews mit Verbraucherinnen und Bauern, um unbewusste Motivationen und Zuschreibungen zu erkennen.  | Foto: Roland Breitschuh<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eEin Kern des Konzepts des tiefenpsychologischen Interviews ist das Unbewusste\u201c, sagt Marco Diefenbach: \u201eDas Verhalten des Menschen ist einerseits gepr\u00e4gt von dem, was wir gerne als rational ansehen. Es gibt aber Emotionen und Motivationen, die sind uns nicht unbedingt bewusst, pr\u00e4gen uns aber im Zweifelsfall sogar st\u00e4rker. Was wir hinterher sagen zur Begr\u00fcndung unseres Tuns, ist oft eher nachgelagert. Wir rationalisieren im Nachhinein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Psychologen wollten aber herausfinden, was uns tats\u00e4chlich leitet. Warum sagen die Verbraucher in den Umfragen immer, sie legten besonderen Wert auf das Tierwohl, greifen dann aber im Supermarkt doch nach dem Billigfleisch? Warum sagen die Verbraucherinnen, sie legten besonderen Wert auf Regionalit\u00e4t bei ihren Eink\u00e4ufen, rennen dann in der Krise aber zum Discounter, wo sie genau nicht wissen, wo die Lebensmittel herkommen, <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/solidarisch-einkaufen-fehlanzeige\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">selbst wenn Bio draufsteht<\/a>. \u201eEntscheidend ist, dass wir in den Interviews an diese Aspekte rankommen\u201c, sagt Marco Diefenbach. Das geht nicht direkt, sondern dadurch, dass wir die Menschen dazu bringen, ihr Erleben und Verhalten zu beschreiben. Dadurch k\u00f6nnen wir auch die Widerspr\u00fcchlichkeiten aufsp\u00fcren, die jeder von uns in sich vereint.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Die \u00fcber die<\/h2>\n\n\n\n<p>Herausgekommen sind Narrative \u00fcber die Landwirtschaft, wie wir sie fast t\u00e4glich auch in den Medien und vor allem im Netz gespiegelt sehen: Landwirte ruinieren die Natur, Landwirte sind Tierqu\u00e4ler. Es gibt aber auch das Narrativ vom guten Biobauern, der allerdings eher wie ein Bild aus dem 18., na gut, sagen wir 19. Jahrhundert aussieht. Die Autoren der Studie haben das \u201eBullerb\u00fc-Paradies\u201c genannt und es verkn\u00fcpft mit \u201eder Sehnsucht nach einem paradiesischen Leben\u201c. Die Negativbilder von Landwirtschaft sind indes verkn\u00fcpft mit einem \u201eUnbehagen \u00fcber den eigenen Lebenswandel\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, dass sie mit ihrem Konsumverhalten auch die Produktionsbedingungen auf den H\u00f6fen und die Lebensbedingungen der Nutztiere beeinflussen. \u201eIm normalen Lebensalltag ist das f\u00fcr die Interviewten jedoch \u00fcberwiegend kein Thema, es ist nicht permanent Teil des bewussten Handelns\u201c, schreiben die Autoren: \u201eSkandale in der Tierhaltung erm\u00f6glichen es dann, das latente Unbehagen aufzugreifen und in Form von Emp\u00f6rung gegen\u00fcber Landwirten zu behandeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"816\" height=\"533\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Lukas-Struwe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1962\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Lukas-Struwe.jpg 816w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Lukas-Struwe-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Lukas-Struwe-768x502.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><figcaption>&#8222;Landwirte, die irgendeinen alternativen Weg gefunden haben&#8220;, haben in den Gespr\u00e4chen &#8222;einen viel gl\u00fccklicheren Eindruck auf mich gemacht&#8220;, sagt Psychologe und Sozialforscher Lukas Struwe. | Foto: Roland Breitschuh<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>So sind wir. Wir wissen auch, dass wir uns keineswegs klimaneutral durch die Welt bewegen, wenn wir in den Urlaub fliegen oder fahren. Oder wenn wir jeden Tag duschen, was derzeit aus anderen Gr\u00fcnden in der Diskussion ist. \u201eEin weitverbreitetes Verhalten, das die meisten Menschen nur ungern aufgeben. An den Landwirten kann dann wieder ein problematischer Umgang mit der Natur abgehandelt werden \u2013 ohne das eigene Handeln in gro\u00dfem Umfang zu ver\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Die \u00fcber sich<\/h2>\n\n\n\n<p>Bauern hingegen sehen sich als \u201eErn\u00e4hrer der Nation\u201c, als \u201eackernde Manager\u201c, als \u201eleidenschaftliche Naturburschen\u201c und \u201efamili\u00e4re Traditionsbewahrer\u201c. So haben das die Autoren der Studie zusammengefasst. Ich bleibe hier mal bei der m\u00e4nnlichen Form, die auch die Autoren gew\u00e4hlt haben. Vielleicht auch, weil nur acht Prozent der befragten Menschen aus der Landwirtschaft in der ersten und sechs Prozent in der zweiten Studienphase Frauen waren. Das sagt vielleicht auch etwas \u00fcber den Zustand der Branche.<\/p>\n\n\n\n<p>Den letzten Teil der Aufz\u00e4hlung der b\u00e4uerlichen Selbstbilder hebe ich hier mal hervor, weil es sein kann, dass da bald nichts mehr zu bewahren ist, weil Traditionen enden. Als \u201efamili\u00e4re Traditionsbewahrer\u201c sehen sich die Bauern n\u00e4mlich zumeist, weil sie aus Familien stammen, die zum gro\u00dfen Teil schon seit Generationen Landwirtschaft betreiben. Und weil die derzeitige Situation genau diese Tradition bedroht. \u201eDenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ihrer Ansicht nach unsicher und die gesellschaftliche Anerkennung ist eher gering.\u201c Entsprechend f\u00e4llt es schwer, die n\u00e4chste Generation vom Weitermachen zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch deshalb braucht es ein neues Selbstbild und ein neues Selbstbewusstsein und wieder mehr gesellschaftliche Anerkennung. Die man aber nicht durch Schuldzuweisungen und R\u00fcckzug erlangt. \u201eWir haben bei unseren Gespr\u00e4chen festgestellt, dass sich manche Landwirte auch gerne mal in ihrem Hof zur\u00fcckziehen\u201c, sagt Lukas Struwe. \u201eSie sprechen dann davon, dass die St\u00e4dter nur fordern und nichts verstehen, sind aber auch nicht bereit, sich auf die zuzubewegen und sich zu erkl\u00e4ren. Da fehlt das Vertrauen.\u201c Was wohl f\u00fcr beide Seiten gilt. Andererseits stellt Lukas Struwe fest, dass Landwirte, die sich nicht zur\u00fcckziehen offensichtlich ein besseres Leben haben: \u201eMeine Erfahrung war in den Interviews, dass die Landwirte, die irgendeinen alternativen Weg gefunden haben, einen viel gl\u00fccklicheren Eindruck auf mich gemacht haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten-1024x686.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1963\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten-1536x1030.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Seiten.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Nein, ein Bilderbuch ist das gro\u00dfformatige Buch zur Studie &#8222;Zukunfts-Bauer&#8220; nicht. Hier soll ein Bild nur verdeutlichen, wie ein Narrativ transportiert wird. F\u00fcr das des Zukunfts-Bauern m\u00fcssen die Bilder erst noch gemacht werden. | Foto: LV.Buch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Positiv Narrativ<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Feststellung des Ist-Zustands und seiner M\u00e4ngel haben die Autoren positivere Narrative \u00fcber die Landwirtschaft entwickelt und den Interviewten angeboten. Das Ziel ist, das Bild von der Landwirtschaft in den K\u00f6pfen von den eingefleischten Vorurteilen zu entfernen. Und das mit Hilfe eines neuen Narrativs.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber sind Narrative nicht eigentlich nur in Geschichten gefasste Vorurteile? \u201eNarrativ ist in unserem Sinne nicht gleichzusetzen mit Vorurteil, sondern erst einmal neutraler\u201c, sagt Marco Diefenbach. \u201eNarrative sind nicht so verfestigt wie Vorurteile. Sie k\u00f6nnen sich zu Vorurteilen verfestigen, sind aber eigentlich komplexere Geschichten, die grunds\u00e4tzlich wandelbar sind. Uns geht es darum, die Narrative, die vielleicht auch hinter Vorurteilen liegen, zu verstehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und warum muss dann ein neues Narrativ entwickelt werden, in die Welt gesetzt werden, um die alten zu verdr\u00e4ngen? Weil wir in Geschichten denken. Weil eine Geschichte viel besser Informationen transportieren kann als eine Faktensammlung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNotwendig w\u00e4re aus den gegenseitigen Zuschreibungen, die Landwirte und Verbraucher derzeit trennen, eine gemeinsame Erz\u00e4hlung zu entwickeln, in der sich beide Seiten wiederfinden k\u00f6nnen\u201c, sagt Marco Diefenbach: \u201eEs geht darum, dieses \u201aSchwarzer-Peter-Spiel\u2018 aufzul\u00f6sen und die Spaltung zu \u00fcberwinden. Das w\u00fcrde auch bedeuten, die Entfernung der Verbraucher von den Landwirten zu \u00fcberwinden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entfernung ist l\u00e4ngst nicht mehr nur eine r\u00e4umliche, sie ist auch eine kulturelle. F\u00fcr die meisten \u201eSt\u00e4dter\u201c, jetzt sage ich das auch mal so, geh\u00f6rt Landwirtschaft nicht mehr zum Erfahrungshorizont. Schon gar nicht in ihrer modernen Form, egal, ob konventionell oder Bio.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht hat es auch deshalb am Ende das Konzept des Narrativs vom Zukunfts-Bauer in der Gunst der befragten Landwirte ebenso zur Nummer eins gebracht wie bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Mitte der Gesellschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Der den Befragten in der Studie vorgelegte Text zum Zukunfts-Bauern ist dieser hier:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLandwirtschaft hei\u00dft, Zukunft gestalten. Wenn die Zukunft f\u00fcr immer mehr Menschen gesichert werden soll, k\u00f6nnen Umwelt, B\u00f6den und Vieh nicht immer weiter so ausgebeutet werden, dass sie dauerhaft gesch\u00e4digt werden. Landwirtschaft der Zukunft bedeutet daher mehr als Ertragssteigerung. Schon jetzt produziert die Landwirtschaft erneuerbare Energien, entwickelt zum Beispiel Kartoffelz\u00fcchtungen f\u00fcr Salzb\u00f6den oder arbeitet an der Steigerung der Bodenqualit\u00e4t mit dem Ziel, weniger Pflanzenschutz einsetzen zu m\u00fcssen. Landwirtschaft war schon immer aufgeschlossen gegen\u00fcber neuen Technologien. Die Kombination alten Wissens und moderner Technik kann Nachhaltigkeitsaspekte st\u00e4rken und Umwelt bewahren, ohne dass dies zulasten der Produktionsmengen gehen muss. Technik und Landwirtschaft k\u00f6nnten also in Zukunft mehr denn je miteinander harmonieren.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Cover-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1965\" width=\"333\" height=\"456\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Cover-1.jpg 709w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Zukunftsbauer-Cover-1-219x300.jpg 219w\" sizes=\"auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><figcaption><a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A43499450&amp;listtype=search&amp;searchparam=L%C3%B6nneker\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Studie als gedrucktes Buch<\/a>. Die Methode, die hier auf die Landwirtschaft angewendet wurde, lie\u00dfe sich auch auf andere gesellschaftliche Konfliktfelder \u00fcbertragen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Deutsche Bauernverband, der nach dem WLV in das Studienprojekt eingestiegen ist, hat parallel eine \u201e<a href=\"https:\/\/www.bauernverband.de\/fileadmin\/user_upload\/dbv\/themendossiers\/Zukunftsbauern\/AG_Zukunftsbauer_Hintergrund_DBT_V01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AG Zukunftsbauer<\/a>\u201c arbeiten lassen. Der Deutsche Bauerntag hat im Juni in L\u00fcbeck dann beschlossen, einen gleichnamigen Prozess zu starten, der die Bauern zu einem neuen \u201eSelbst- und Rollenverst\u00e4ndnis\u201c f\u00fchren soll. \u201eDazu geh\u00f6rt die Bereitschaft, gedanklich \u00fcber die landwirtschaftlichen Kreise hinauszugehen, sich auf die Gesellschaft zuzubewegen und vor allem das vertraute \u201eSchwarzer-Peter-Spiel\u201c zwischen der Landwirtschaft und ihren Kritikern zu beenden\u201c, schreibt die Arbeitsgruppe in ihrer <a href=\"https:\/\/www.bauernverband.de\/fileadmin\/user_upload\/dbv\/themendossiers\/Zukunftsbauern\/AG_Zukunftsbauer_Grundlage_fuer_DBT_Juni_2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diskussionsvorlage<\/a> f\u00fcr den Bauerntag.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Wort Zeitenwende kommt vor in den Papieren zum Prozess Zukunftsbauer. Und der Ukraine-Krieg ebenfalls, der \u2013 wie <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ein-gespraech-ueber-ernaehrung\/\">hier<\/a> mehrfach berichtet \u2013 viele alte Diskussionsgr\u00e4ben wieder aufgerissen hat: \u201eDie \u201aAG Zukunftsbauer\u2018 empfiehlt den Entscheidungsgremien des Deutschen Bauernverbandes eine tiefgehende, breit angelegt und mutige Debatte \u00fcber einen echten Paradigmenwechsel. Sie tut dies auch im Wissen, dass der russische Angriff auf die Ukraine dem Thema Versorgungssicherheit bei Nahrungsmitteln und Energie eine st\u00e4rkere Bedeutung verliehen hat. Aktuell verlieren die Klimakrise und das Artensterben dadurch in der medialen \u00d6ffentlichkeit etwas an Bedeutung. Die Probleme sind damit aber nicht gel\u00f6st. Die Landwirtschaft ist gut beraten, sich auch dieser Themen weiterhin aktiv anzunehmen. Dies w\u00e4re ein Weg zur\u00fcck in die Mitte der Gesellschaft und auch zu mehr Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr unsere Betriebe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Auf dem Weg<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt schon Bauern, die den Weg zur\u00fcck in die Mitte der Gesellschaft gehen. Das sind zum Beispiel die Direktvermarkter, die sich auf die Verbraucherinnen und Verbraucher einlassen, die ihre Hoftore aufmachen und auch die Stallt\u00fcren. Und die derzeit dennoch bestraft werden, weil die Leute in der Krise zu den Discountern rennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind aber auch die Pioniere anderer Formen des Wirtschaftens und Zusammenarbeitens. Im n\u00e4chsten Podcast stelle ich eine inzwischen traditionsreiche Gemeinschaft der Solidarischen Landwirtschaft vor. Es gibt auch Genossenschaften von Bauern, Verbrauchern und H\u00e4ndlern wie Landwege in L\u00fcbeck, um die es <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/der-faire-preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> im Blog und im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe10-der-faire-preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> schon einmal ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe-was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> habe ich die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof vorgestellt. Da haben sich Milchbauern aufgemacht in die Zukunft. Und das ohne staatliche Projektmittel, sondern mit Unterst\u00fctzung ihrer Kundinnen und Kunden, die freiwillig zwanzig Cent mehr zahlen f\u00fcr jeden Liter Milch. Das Geld wird investiert in den Umbau der H\u00f6fe \u2013 f\u00fcr mehr Tierwohl und K\u00e4lber, die bei ihren M\u00fcttern bleiben d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist \u00fcbrigens ganz moderne Landwirtschaft und das Gegenteil von Bullerb\u00fc. Auf dem <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/millionen-fuers-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hof Tams zum Beispiel<\/a>, einem von fast vierzig Betrieben der Bauerngemeinschaft, werden nach dem Umbau des Kuhstalls Melkroboter eingesetzt werden. \u201eOh je\u201c, sagte Lukas Struwe von rheingold salon, als ich das Beispiel nannte, \u201ediese Geschichte muss man aber komplett erz\u00e4hlen, sonst denken die Verbraucher beim Stichwort Melkroboter sofort: \u201aMassentierhaltung\u2018.\u201c Ja, solche Geschichten muss man vollst\u00e4ndig erz\u00e4hlen, sonst passen sie auch nicht ins Narrativ Zukunfts-Bauer. Johannes Tams will die Melkroboter n\u00e4mlich anschaffen, um mehr Zeit f\u00fcr die Tiere zu haben. Er braucht die f\u00fcr die Betreuung der M\u00fctter oder Ammenk\u00fche und ihrer K\u00e4lber. Mehr Tierwohl ist n\u00e4mlich auch mehr Arbeit. Und die muss auch bezahlt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNeunzig Prozent der Narrative \u00fcber die Landwirtschaft stimmen nicht, oder sie stimmen so nicht.\u201c Im letzteren Fall sind die Fakten irgendwie korrekt, aber die Schl\u00fcsse, die aus ihnen gezogen werden, sind falsch oder unsinnig. So hat mir das ein Landwirt erkl\u00e4rt, als es hier im Blog um die \u201eFleisch-Wasser-L\u00fcge\u201c ging. 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