{"id":2321,"date":"2023-03-02T08:00:00","date_gmt":"2023-03-02T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2321"},"modified":"2023-03-01T17:26:06","modified_gmt":"2023-03-01T16:26:06","slug":"nicht-gewollt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/nicht-gewollt\/","title":{"rendered":"Nicht gewollt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2324\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Hutewaldschweine2-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">So kann Tierwohl aussehen: Saugutes Leben ganzj\u00e4hrig drau\u00dfen, mit w\u00fchlen und suhlen. Nur wenn  B\u00e4uerinnen und Bauern ihren Tieren das erm\u00f6glichen wollen, dann hagelt es Auflagen. | Alle Fotos: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Mehr Hausschlachtungen hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir vor kurzem gew\u00fcnscht. Es ging um Tiertransporte. Und der Wunsch, dass die Tiere weniger durch die Gegend gefahren werden und dabei leiden, ist in diesem Zusammenhang verst\u00e4ndlich. In den Ohren vieler B\u00e4uerinnen und Bauern d\u00fcrfte der Satz des Ministers aber wie Hohn geklungen haben. Waren es doch die immer weiter verfeinerten Hygieneverordnungen und immer h\u00f6her geschraubten Anforderungen des Staates, die die kleinen Schlachth\u00f6fe auf dem Land verschwinden lie\u00dfen, die die Tiertransporte immer weiter werden lie\u00dfen. An Hausschlachtungen ist da gar nicht zu denken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinen Gespr\u00e4chen mit B\u00e4uerinnen und Bauern, bei meinen Recherchen zu den vielen Ans\u00e4tzen der Agrarwende von unten, habe ich in letzter Zeit immer wieder einen Satz geh\u00f6rt, den ich hier mal zum Thema machen will: \u201eEs ist nicht gewollt!\u201c Das sagen die B\u00e4uerinnen und Bauern, die versuchen, das voran zu bringen, was die Gesellschaft angeblich will \u2013 also was wir alle wollen sollen. Die Erfahrung all derer, die in Sachen nachhaltiger Produktion von Lebensmitteln, in Sachen regionaler Vermarktung oder gar Direktvermarktung vorangehen, ist eben diese: Es ist nicht gewollt!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Beispiel 1: Direktvermarktung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Schweine von Iris Rubbert leben das ganze Jahr drau\u00dfen. Es gibt keinen Stall. Daf\u00fcr aber auf der Wiese kleine, mit Stroh eingestreute Schutzh\u00fctten, in die sich die Tiere zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. Zum Schlafen oder zum Kuscheln, wenn es gar zu garstig ist drau\u00dfen. Was es schon mal sein kann, denn Iris Rubberts Hof liegt direkt an der Nordsee, auf der Halbinsel Eiderstedt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie h\u00e4lt die schwarz-wei\u00dfen Angler-Sattelschweine und die rot-wei\u00dfen Husumer Protestschweine. Im Bestand gef\u00e4hrdete robuste alte Haustierrassen, f\u00fcr die das Leben drau\u00dfen kein Problem ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freilandhaltung von Schweinen ist aber schon ein Problem. Sie unterliegt hohen Auflagen. Es empfiehlt sich deshalb, bevor man das auch nur plant, mit den zust\u00e4ndigen Amtsveterin\u00e4ren zu sprechen. Genau das hat Iris Rubbert getan, bevor sie vor vier Jahren ihr Projekt startete.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Landkreisen wird die Freilandhaltung von Schweinen grunds\u00e4tzlich nicht genehmigt. Es k\u00f6nnte ja eine Seuche dort eingetragen werden, wenn zum Beispiel V\u00f6gel ins Gehege fliegen. Und dann k\u00f6nnte die Seuche \u2013 die gef\u00fcrchtete Afrikanische Schweinepest zum Beispiel \u2013 s\u00e4mtliche anderen Schweinebest\u00e4nde in der Umgebung gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Iris Rubbert hatte Gl\u00fcck. In dem Landkreis, in dem sie einen Resthof mit ein paar Hektar Land kaufen konnte, versprachen ihr die Veterin\u00e4re eine Genehmigung, wenn sie die Auflagen erf\u00fclle.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der Auflagen: Das Gel\u00e4nde muss mindestens zweifach um-z\u00e4unt werden. Der innere Zaun darf ein Elektrozaun sein, wie wir ihn von Kuh- oder Schafweiden kennen, also ein Draht, der unter Strom steht. Der \u00e4u\u00dfere Zaun aber muss nicht nur so standhaft und fest sein, dass eine Sau ihn nicht umlegen kann, er muss au\u00dferdem in den Boden eingegraben werden, so dass auch ein Untergraben ausgeschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zaun um die Freilandhaltung ist nicht daf\u00fcr da, die Menschen vor dem gef\u00e4hrlichen Raubtier Hausschwein zu sch\u00fctzen, sondern daf\u00fcr, die wild lebende Schweinepopulation von der domestizierten zu trennen. Es k\u00f6nnte ja sein, dass ein Wildschwein-Keiler gerne zu einer rauschigen Hausschweinsau m\u00f6chte, und der k\u00f6nnte ja eine Seuche in den Schweinebestand tragen. Was dann auch all die Schweine in der Umgebung bedrohen w\u00fcrde, die ihr Leben nicht im Freien verbringen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Seuchenschutz ist in diesem Fall also eher der Schutz der konventionellen Schweinehalter, die ihre Tiere ohne Auslauf in St\u00e4llen auf Spaltenb\u00f6den m\u00e4sten. Und er zeugt auch von der Erkenntnis, dass meist nicht die Wildtiere Krankheiten \u00fcbertragen, sondern die Menschen, die zwischen den Tierhaltungen unterwegs sind. So war das bislang immer, wenn irgendwo in Deutschland die Afrikanische Schweinepest ausbrach. Nicht Wildschweine trugen sie ein, sondern die Menschen trugen sie aus den Hausschweinbest\u00e4nden in den Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Auf der Halbinsel Eiderstedt, wo Iris Rubbert ihre Freilandhaltung betreibt, gibt es \u00fcbrigens gar keine Wildschweine. Aber das nur nebenbei, denn der Zaun muss so oder so gebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"484\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-1024x484.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2268\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-1024x484.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-300x142.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-768x363.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-1536x726.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/IrisRubbert-Trecker-2048x968.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Es ist nicht gewollt!&#8220; sagt Iris Rubbert. Was sie macht mit ihrer Freilandhaltung und der Direktvermarktung von Fleisch ist nicht gewollt. Die ganzen kleinen lokalen Strukturen sind nicht gewollt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Problem Fleischverkauf<\/h2>\n\n\n\n<p>Richtig interessant werden die Hygieneverordnungen aber erst, wenn es nicht mehr um das Leben der Schweine, sondern um die Nahrungsmittel f\u00fcr die Menschen geht, die am Ende aus den Schweinen werden. Dann greifen die Vorschriften erst richtig in die Portemonnaies der Direktvermarkter. Iris Rubbert ist ein Paradebeispiel daf\u00fcr, denn sie verkauft kein Schwein an Viehh\u00e4ndler, sondern nur direkt an die Familien in ihrer Umgebung. Das ganze Tier, ein halbes oder ein Viertel, oder auch einzelne St\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerne w\u00fcrde sie auch Koteletts, Steaks oder Wurst an die vielen Touristen verkaufen, die mit ihren Kindern am Au\u00dfenzaun stehen und Ferkel gucken. Geht aber nicht. Dazu fehlt ihr der K\u00fchlraum mit Hygieneschleuse und Desinfektionsmittelspender und Waschbecken und und und. Und f\u00fcr den fehlt ihrem jungen Betrieb nach all den Startinvestitionen bislang das Geld.<\/p>\n\n\n\n<p>Freilandhaltung genehmigt \u2013 Fleischverkauf nicht. So l\u00e4sst sich die Erfahrung von Iris Rubbert nach vier Jahren Startphase ihres Schweinehofs zusammenfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten ihrer Kundinnen und Kunden leben in einem Umkreis von zehn Kilometern um den Hof. Da sie aber das Fleisch, das die Menschen bestellt haben, nicht auf ihren Hof bringen darf, k\u00f6nnen die Leute dort auch nichts abholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb sieht das Prozedere nun so aus: Eine Familie aus der N\u00e4he bestellt Schweinefleisch. Da es auf der Halbinsel Eiderstedt keinen Schlachter mehr gibt, f\u00e4hrt die B\u00e4uerin das Schwein zum einer weiter entfernten Metzgerei. Dort m\u00fcssen die Kunden ihr Fleisch dann abholen, nat\u00fcrlich an einem Werktag, meist um die Mittagszeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht dabei um fertig verpackte, vakuumierte Ware\u201c, sagt Iris Rubbert, \u201enicht etwa um offen gelagertes Frischfleisch. Und ich darf mit dem K\u00fchlanh\u00e4nger nicht auf meinen Hof und den Kunden aus der K\u00fchlung ihre Ware \u00fcbergeben.\u201c Was sie dagegen d\u00fcrfte: Die vom Metzger eingeschwei\u00dften Portionen mit dem K\u00fchlwagen abholen und ihren Kunden nachhause bringen. Einzeln, jedes Haus abklappern. \u201eWas bitte hat das mit Lebensmittelsicherheit oder Hygiene zu tun?\u201c fragt sie. Es sieht eher nach Schikane aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb ist ihr Fazit: \u201eEs ist nicht gewollt! Die kleinen Schlachtereien sind nicht gewollt, die Direktvermarktung ist nicht gewollt, Regionalit\u00e4t ist nicht gewollt. Alles was die Gesellschaft angeblich will, ist nicht gewollt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Beispiel 2: Das gef\u00e4hrlichste Fleisch<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir wechseln den Ort, bleiben aber beim Thema Fleisch. Oder anders gesagt: Wir kommen zu der Sorte Fleisch, die f\u00fcr die meisten von uns wohl die banalste ist, f\u00fcr die Veterin\u00e4re und Hygieniker aber offensichtlich die gef\u00e4hrlichste. Es geht ums Gehackte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hackfleisch ist so gef\u00e4hrlich, dass es daf\u00fcr eine eigene Verordnung gibt. Die hei\u00dft folgerichtig Hackfleisch-Verordnung, oder besser: sie hie\u00df Hackfleisch-Verordnung. Denn eigentlich gibt es sie gar nicht mehr, auch wenn fast alle, die das Problem Hack kennen, noch von ihr sprechen. Die Verordnung ist am 15. August 2007 aufgehoben und durch verschiedene Regelungen ersetzt worden. Was die Sache keineswegs einfacher macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kl\u00e4rt schon ein Blick auf den Titel der wichtigsten Vorschrift, die die Hackfleisch-Verordnung ersetzt hat. Das ist die \u201eVerordnung \u00fcber Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln\u201c. Erg\u00e4nzt wird diese Lebensmittelhygiene-Verordnung durch schon sprachlich bemerkenswerte Sch\u00f6pfungen wie die \u201eAllgemeine Verwaltungsvorschrift \u00fcber die Durchf\u00fchrung der amtlichen \u00dcberwachung der Einhaltung von Hygienevorschriften f\u00fcr Lebensmittel und zum Verfahren zur Pr\u00fcfung von Leitlinien f\u00fcr eine gute Verfahrenspraxis\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind die Dinge, mit denen sich auseinandersetzen muss, wer Hackfleisch herstellen will. Und genau das wollte der Kattendorfer Hof bei Hamburg, von dem hier im Blog schon mehrfach die Rede war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"673\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-1024x673.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1979\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-1024x673.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-768x505.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-1536x1010.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Kattendorf-MvMirbach-2048x1346.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Es ist nicht gewollt!&#8220; sagt Mathias von Mirbach, Gr\u00fcnder der Solidarischen Landwirtschaft Kattendorfer Hof. Die Auflagen passen nicht f\u00fcr die handwerkliche Lebensmittelverarbeitung auf dem Hof. Sie sind auf die Industrie zugeschnitten. Das verhindert lokale Strukturen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kattendorfer sind eine Solidarische Landwirtschaft, getragen von den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die als Mitglieder einen halben oder ganzen Ernteanteil zeichnen. Zu dem geh\u00f6rt, wenn man das will, auch Fleisch. Denn der Kattendorfer Hof ist ein Demeter-Betrieb und muss deshalb Tiere halten. Deshalb ging es seit der Hofgr\u00fcndung vor drei\u00dfig Jahren immer auch um den Fleischverkauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da die Devise der \u00d6kos ist: Wenn schon geschlachtet wird, dann muss auch das ganze Tier verwertet werden, ist Hackfleisch neben den Edelteilen Pflicht. Aber \u2013 da gibt es ja die Hackfleisch-Verordnung beziehungsweise deren Nachfolgeverordnungen. Und die machen die Zubereitung auf einem landwirtschaftlichen Betrieb fast unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>So steht es in der Anlage 5 zu \u00a7 7 Satz 1 der Tierischen Lebensmittel-Hygieneverordnung \u2013 kurz Tier-LMHV. \u201eAnforderungen an die Herstellung oder Behandlung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs im Einzelhandel\u201c:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZur Herstellung von Hackfleisch oder Fleischzubereitungen darf (\u2026) nur Fleisch verwendet werden, das zum Zeitpunkt der Herstellung im Falle von<br>&#8211; Fleisch von Gefl\u00fcgel eine Temperatur von nicht mehr als + 4 \u00b0C,<br>&#8211; Nebenprodukten der Schlachtung eine Temperatur von nicht mehr als + 3 \u00b0C und<br>&#8211; sonstigem Fleisch eine Temperatur von nicht mehr als + 7 \u00b0<br>aufweist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Noch ein K\u00fchlraum<\/h2>\n\n\n\n<p>Man kann also das Fleisch, was Hackfleisch werden soll, nicht aus dem K\u00fchlraum nehmen, verarbeiten und wieder zur\u00fcckgeben. Es muss ein komplett neuer K\u00fchlraum gebaut werden. So gro\u00df, dass darin alle n\u00f6tigen Maschinen, Hygieneeinrichtungen und die Menschen Platz haben. Und im Anschluss daran muss es einen K\u00fchlraum geben, in dem gelagert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hat die Kattendorfer viele Monate gekostet und viel Papierkram und viele Diskussionen mit dem Veterin\u00e4ramt \u2013 und eine weitere Investition in die Fleischverarbeitung. Arbeits-K\u00fchlraum und Ger\u00e4te um die 12.000 Euro, und der anschlie\u00dfende Lager-K\u00fchlraum noch dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist\u201c, sagt Katja Dungworth, f\u00fcr einen Industriebetrieb eine winzige Summe. Aber eine Landwirtschaft, selbst eine so gro\u00dfe wie der Kattendorfer Hof, kommt da an ihre Grenzen.\u201c \u00dcbrigens auch an die Grenzen der Arbeitskapazit\u00e4t. Katja Dungworth war viele Tage, viele Wochen okkupiert, um den Genehmigungsprozess durchzuziehen und durchzustehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb f\u00e4llt auch hier das Fazit von Mathias von Mirbach, einem der Gr\u00fcnder des Kattendorfer Hofes so aus: \u201eEs ist nicht gewollt! Handwerkliche Verarbeitung und Direktvermarktung in Deutschland ist nicht gewollt. Die H\u00fcrden, die wir nehmen m\u00fcssen f\u00fcr handwerkliche Lebensmittelverarbeitung sind dieselben wie bei der Industrie. Blo\u00df bei den St\u00fcckzahlen, die wir machen, sind die Auflagen einfach abstrus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich schickt der Kattendorfer Hof Proben ins Labor. Von der Milch, vom K\u00e4se, vom Fleisch. \u201eNat\u00fcrlich wollen wir sicher sein, dass unsere Lebensmittel in Ordnung sind. Aber wenn ich zusammenz\u00e4hle, was wir f\u00fcr K\u00e4serei und Fleischverarbeitung investieren mussten, dann passt das einfach nicht zu unserer Betriebsgr\u00f6\u00dfe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was hei\u00dft: Die Vorschriften orientieren sich an der Industrie und sorgen daf\u00fcr, dass am Ende auch nur noch sie \u00fcbrigbleibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Beispiel 3: Das Gefl\u00fcgelschlachthaus<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir wechseln noch einmal den Ort und kommen zu einem ganz waghalsigen Unternehmen. Das ist gerade im Bau auf dem Biolandhof der Familie Ebsen in Langenhorn in Nordfriesland.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ist ein klassischer Mischbetrieb mit Ackerbau und Viehzucht. Es gibt eine Mutterkuhherde, die mit dem zugeh\u00f6rigen Bullen die ganze w\u00e4rmere Jahreszeit \u00fcber in einem Naturschutzgebiet lebt und dieses frei h\u00e4lt von Bewuchs. Auf dass die Wiesenv\u00f6gel im Sommer Lebensraum haben und die Zugv\u00f6gel in Herbst und Fr\u00fchjahr Rastpl\u00e4tze. Es gibt Schweine auf dem Hof, und es gibt rund zweihundert Legehennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange Jahre gab es auch Mastgefl\u00fcgel, bis das Veterin\u00e4ramt bestimmte, dass das in die Jahre gekommene Schlachthaus f\u00fcrs Gefl\u00fcgel entweder modernisiert wird oder woanders geschlachtet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00fchner, die ihr ganzes Leben drau\u00dfen sein konnten, am Ende in einen Verschlag zu sperren und mit dem Transporter kilometerweit zum Schlachter zu fahren, das wollte sich Oke Ebsen nicht vorstellen. Also plante er einen neuen kleinen Schlachthof. Auch um die Bruderh\u00e4hne seiner zweihundert Legehennen selbst aufziehen zu k\u00f6nnen, wie das die deutschen Bioverb\u00e4nde beschlossen haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-1024x582.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2325\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-768x436.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-1536x873.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/OkeEbsen-2048x1164.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nach Jahren der Planung, Aktenordnern mit Genehmigungsunterlagen und Diskussionen mit dem Veterin\u00e4ramt \u00fcber zus\u00e4tzliche Trennw\u00e4nde: W\u00fcrde er heute nochmal ein neues Gefl\u00fcgelschlachthaus bauen? &#8222;Nein&#8220;, sagt Biolandwirt Oke Ebsen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der kleine Schlachthof, der nach langer Planung jetzt fast fertig ist, schlie\u00dft sich direkt an die St\u00e4lle und das Freigehege f\u00fcrs Gefl\u00fcgel an. Transportweg f\u00fcr die Tiere \u2013 f\u00fcnf Meter.<\/p>\n\n\n\n<p>Als mir Oke Ebsen die R\u00e4ume zeigt, muss er gleich im ersten unwillk\u00fcrlich lachen. Dort werden die Tiere elektrisch bet\u00e4ubt und dann get\u00f6tet. \u201eUnd dann\u201c, sagt er, \u201ereiche ich die toten H\u00fchner hier durch.\u201c Und zeigt auf eine Art Durchreiche in der n\u00e4chsten Wand. \u201eUnd dann gehe ich hin\u00fcber und arbeite dort weiter.\u201c Er \u00f6ffnet die T\u00fcr und geht lachend in den n\u00e4chsten Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Was gibt\u2019s da zu lachen? Ganz einfach: diese Wand ist v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssig. \u201eMein Veterin\u00e4r m\u00f6chte gerne, dass ich die R\u00e4umlichkeiten trenne \u2013 wo get\u00f6tet wird und wo gerupft wird.\u201c So etwas hat Oke Ebsen noch in keiner Gefl\u00fcgelschlachterei gesehen, und er hat sich einige angeschaut, als er seine geplant hat. Aber \u201esein Veterin\u00e4r\u201c m\u00f6chte das halt, und er m\u00f6chte die Genehmigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Trockenbauwand ist nicht teuer. Au\u00dfer sie wird in einem Schlachthaus gebaut. Dann muss sie n\u00e4mlich mit speziellen Hygieneschutzplatten beplankt werden. Dann m\u00fcssen die speziellen Fliesen als Fu\u00dfleiste am Boden gestellt werden, auf beiden Seiten der Wand, versteht sich. Dann muss in den so zus\u00e4tzlich entstehenden Raum ein zus\u00e4tzliches Waschbecken und ein Desinfektionsger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Mehrkosten rund 12.000 Euro. Weil sich ein Veterin\u00e4r eine Trenn-wand w\u00fcnscht, wie sie zumindest Oke Ebsen noch in keinem anderen Gefl\u00fcgelschlachthaus gesehen hat. Und was trennt die Wand eigentlich? Es arbeitet auf beiden Seiten der Wand dieselbe Person, Oke Ebsen eben, der dazu nun nur durch eine zus\u00e4tzliche T\u00fcr gehen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen noch zwei weitere R\u00e4ume mit weiteren Waschbecken und Desinfektionsger\u00e4ten. Und dann stehen wir da, wo die Menschen in Zukunft das Schlachthaus betreten: in der Hygieneschleuse. Umkleidekabine, Desinfektionsger\u00e4te, Waschvorrichtung f\u00fcr die Sch\u00fcrzen und Schutzkleidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und \u2013 eine Toilette. Wozu ist die zus\u00e4tzliche Toilette n\u00f6tig, wenn das Ganze auf dem Hof mit zwei Wohnh\u00e4usern steht und in dem Schlachthaus ohnehin nur Familienmitglieder arbeiten? \u201eDas kann ich Dir nicht sagen\u201c, sagt Oke Ebsen. \u201eIch wei\u00df nur, dass die Toilette Vorschrift ist und ich ohne sie keine Genehmigung bekomme.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenigstens hatte der Veterin\u00e4r ein Einsehen und verzichtete auf den Anschluss an die Kanalisation, wozu der gesamte Hof \u00fcber viele laufende Meter h\u00e4tte aufgegraben werden m\u00fcssen. Jetzt entw\u00e4ssert die Toilette in eine Grube, die dann regelm\u00e4\u00dfig ausgepumpt werden muss. Oder auch nicht, weil diese Toilette eher niemand benutzen wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Schikane mit Methode<\/h2>\n\n\n\n<p>Das waren jetzt nur drei Beispiele. Drei Betriebe, die ihre Vorhaben angegangen sind, trotz der beh\u00f6rdlichen Hindernisse. Es gibt noch viel mehr solcher Beispiele. Ungez\u00e4hlt aber sind die gescheiterten Versuche von B\u00e4uerinnen und Bauern, neue Wege zu gehen. Ungez\u00e4hlt sind die, die es gar nicht erst angehen, weil sie wissen: Was der Minister in Berlin sagt, ist nicht das, was seine Beh\u00f6rden oder die der L\u00e4nder und Landkreise umsetzen wollen. W\u00e4hrend dort von irgendeiner Agrarwende die Rede ist, wird anderswo, oder auch genau dort, st\u00e4ndig an neuen Verordnungen gearbeitet, die das Leben auf dem Land stetig un\u00fcbersichtlicher machen und die Menschen, die eigentlich Lebensmittel herstellen wollen, in ihre B\u00fcros treibt, wo sie stattdessen Berichte, Protokolle und Antr\u00e4ge herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles andere ist eben nicht gewollt \u2026<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Und wer die Protagonisten h\u00f6ren will: Bittesch\u00f6n \u2013 hier im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe19-nicht-gewollt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Hausschlachtungen hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir vor kurzem gew\u00fcnscht. Es ging um Tiertransporte. Und der Wunsch, dass die Tiere weniger durch die Gegend gefahren werden und dabei leiden, ist in diesem Zusammenhang verst\u00e4ndlich. In den Ohren vieler B\u00e4uerinnen und Bauern d\u00fcrfte der Satz des Ministers aber wie Hohn geklungen haben. Waren es doch die &#8230; <a title=\"Nicht gewollt\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/nicht-gewollt\/\" aria-label=\"Mehr zu Nicht gewollt\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,146,49,58,3,2,120],"tags":[98,54,22,145,79,144],"class_list":["post-2321","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agrarpolitik","category-agrarwende","category-ernaehrung","category-gefluegel","category-landwirtschaft","category-tierhaltung","category-tierwohl","tag-direktvermarktung","tag-fleisch","tag-gefluegel","tag-hygieneverordnung","tag-schweine","tag-ueberregulierung","infinite-scroll-item"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Nicht gewollt<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Regionale Lebensmittel, nachhaltig produziert, direkt ab Hof. 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