{"id":2362,"date":"2023-04-06T08:00:00","date_gmt":"2023-04-06T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2362"},"modified":"2026-03-01T19:09:10","modified_gmt":"2026-03-01T18:09:10","slug":"anmerkungen-zum-haushuhn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/anmerkungen-zum-haushuhn\/","title":{"rendered":"Anmerkungen zum Haushuhn"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"384\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-1024x384.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1502\" style=\"width:775px;height:290px\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-1024x384.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-300x113.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-768x288.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-1536x576.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/BauckLegehennendraussen-2048x768.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">H\u00fchneridyll auf dem Bauckhof in Klein-S\u00fcstedt: Eine Gruppe Legehennen mit ihrem Hahn im Schutz einer Pappelplantage. Leider leben so die wenigsten unserer Eierproduzentinnen. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Was war zuerst \u2013 die Henne oder das Ei? Wie kam der Mensch auf das Huhn, wie das Huhn zum Menschen? Wieso legen heutige Legehennen fast jeden Tag ein Ei? Und: Wieso ist Ostern eigentlich ein Eierfest? Viele H\u00fchnerfragen, viele Eierfragen. Dazu die durch den Krieg in der Ukraine aktuellen: Wieso gibt es jetzt weniger Bio-H\u00fchner und weshalb sind die Eier so teuer geworden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAnmerkungen zum Haushuhn\u201c habe ich diesen Blog und den zugeh\u00f6rigen Podcast \u00fcberschrieben. Und mehr soll das auch nicht sein. Keine wissenschaftliche Arbeit. Nur eine Erg\u00e4nzung zu all dem, was ich im Blog und im Podcast schon zu H\u00fchnern gesagt habe. Vor zwei Jahren hie\u00df eine ganze Serie von Beitr\u00e4gen schon einmal genauso. Wer damals schon mitgelesen hat, sehe mir Wiederholungen nach. Die Zeiten haben sich ge\u00e4ndert, auch f\u00fcr die H\u00fchner, so dass ich jetzt gerne nochmal nachlege: Ein paar Anmerkungen also in Eierzeiten &#8211; \u00fcber ein vielfach verkanntes, millionenfach ausgebeutetes Tier, das nur eines ganz sicher nicht ist: dumm.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Freiland h\u00fchnerfrei<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Huhn ist einerseits das am meisten industrialisierte Nutztier \u00fcberhaupt. In den gro\u00dfen St\u00e4llen bef\u00f6rdern Rohrleitungen das Futter bis vor die Schn\u00e4bel und in der Gegenrichtung Flie\u00dfb\u00e4nder die Eier direkt vom B\u00fcrzel weg aus den Legenestern zu den Sortierstationen. Andererseits ist das Haushuhn eines der am wenigsten domestizierten Nutztiere. Das Verhalten unserer H\u00fchner gleicht immer noch sehr dem ihrer Vorfahren in der Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00fchner sind schreckhaft und fliehen schnell, Fluchttiere eben, die viele Feinde haben. Selbst in gro\u00dfen landwirtschaftlichen H\u00fchnerh\u00f6fen finden die F\u00fcchse noch L\u00f6cher im Zaun und vor allem da fliegen gerne die Habichte. Deshalb verlassen die meisten H\u00fchner ihre St\u00e4lle langsam und vorsichtig, die Hennen am liebsten erst dann, wenn der Hahn schon drau\u00dfen ist. Der ist f\u00fcr die Sicherung des Luftraums zust\u00e4ndig und sollte auch vor potenziellen Fressfeinden am Boden warnen, die es im H\u00fchnerhof m\u00f6glichst gar nicht gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorfahren unserer Haush\u00fchner sind Bewohner von lichten Regenw\u00e4ldern in S\u00fcd- und S\u00fcdostasien und bevorzugen dort die Waldr\u00e4nder und R\u00e4nder von Lichtungen als Lebensraum. Sie haben gerne Schutz \u00fcber sich und \u00c4ste in Reichweite, auf die sie sich fl\u00fcchten k\u00f6nnen, wenn Feinde von unten nahen. Entsprechend braucht jedes Freigehege Schutzzonen. Sonst steht auf den Kartons zwar drauf, dass die Eier von H\u00fchnern aus Freilandhaltung stammen. Nur wenn die H\u00e4hne und der Sichtschutz fehlen, waren diese H\u00fchner vielleicht nie drau\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Deshalb: Wer Bio- oder Freilandeier kauft, pr\u00fcfe zuvor, ob den H\u00fchnern mehr als eine kahle Wiese zur Verf\u00fcgung steht. Und \u00fcbrigens: Wenn die Wiese um die H\u00fchnerst\u00e4lle jederzeit sch\u00f6n gr\u00fcn ist, waren dort auch nie H\u00fchner. Deren liebste Besch\u00e4ftigung drau\u00dfen ist n\u00e4mlich das Scharren. Eine gro\u00dfe H\u00fchnerschar verwandelt jede Wiese in kurzer Zeit in grasfreien Boden, versehen mit deutlichen Kuhlen vom Sandbaden. Deshalb gibt es die Mobilst\u00e4lle, die dann auf Kufen oder R\u00e4dern weiter gezogen werden zur n\u00e4chsten intakten Grasnarbe, die auf die H\u00fchnerkrallen wartet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"620\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-1024x620.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2369\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-1024x620.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-768x465.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-1536x931.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/OeTZ-Hennen-DanielSchewe-2048x1241.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die \u201eempfindsamen Damen\u201c, wie Carsten Bauck die Hennen aus der \u00d6kologischen Tierzucht nennt. Die R\u00fcckkehr des Zweinutzungshuhns in die Gefl\u00fcgelhaltung ist nicht einfach. | Foto: Daniel Schewe<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Empfindsame Damen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wobei Huhn nicht gleich Huhn ist und die Feststellung, dass unsere Haush\u00fchner noch viel ihres urspr\u00fcnglich wilden Verhaltens zeigen, auf die Hybridh\u00fchner aus industrieller Zucht nicht mehr ganz zutrifft. Die Zuchtkonzerne haben es schon geschafft, den Tieren manches abzugew\u00f6hnen. So sind die weltweit am meisten verbreiteten Legehennen von Lohmann Tierzucht aus Cuxhaven am wenigsten schreckhaft. Sie lassen sich kaum aus der Ruhe bringen und legen stoisch fast jeden Tag ein Ei; wenn sie im Stall mit Kunstlicht um den Sonnenstand betrogen werden, sogar im Winter. So gelassen sind aber eben nur die genetisch aufs Eierlegen getrimmten Hochleistungshennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man wieder H\u00fchner haben will, die mehr k\u00f6nnen als \u201enur\u201c Eierlegen, bei denen am Ende des Lebens noch ein Suppenhuhn \u00fcbrig ist, dann kommt rasch auch wieder mehr schreckhaftes H\u00fchnerverhalten zum Vorschein. Das beschreiben die Halter von Legehennen, die weg wollen vom Hybridhuhn, dessen Bruderhahn die Aufzucht nicht lohnt, weshalb er bis vor kurzem noch millionenfach umgebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Jahren ist die von Demeter und Bioland gegr\u00fcndete <a href=\"https:\/\/www.oekotierzucht.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00d6kologische Tierzucht<\/a> \u00d6TZ nun schon dabei, das moderne Zweinutzungs-Huhn zu z\u00fcchten, bei dem die Hennen m\u00f6glichst viele Eier legen und die H\u00e4hne dennoch mit vertretbarem Aufwand gem\u00e4stet werden k\u00f6nnen. Bei den Biobauern, die es wirklich wissen wollen, leben jetzt die ersten \u00d6TZ-Hennen. \u201eUnd wir m\u00fcssen nun wieder lernen, wie empfindsam und empfindlich unsere Damen eigentlich sind\u201c, berichtet Carsten Bauck vom <a href=\"https:\/\/www.bauckhof.de\/muehle-hoefe\/bauckhof-klein-suestedt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bauckhof in Klein-S\u00fcstedt bei Uelzen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Bruderhahn<\/h2>\n\n\n\n<p>Carsten Bauck hat 2012 die Bruderhahn-Initiative gegr\u00fcndet und schon davor angefangen, auch die angeblich wertlosen Br\u00fcder der Legehennen aufzuziehen. Eigentlich aber ist die Aufzucht der Bruderh\u00e4hne nur eine Notl\u00f6sung, die das Zwei-Nutzungs-Huhn abl\u00f6sen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin hat die Initiative, die inzwischen <a href=\"https:\/\/brudertier.bio\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brudertier-Initiative<\/a> hei\u00dft, weil sie sich auch um die Br\u00fcder der Milchk\u00fche k\u00fcmmert, mit daf\u00fcr gesorgt, dass es in Deutschland nun verboten ist, die m\u00e4nnlichen K\u00fcken direkt nach dem Schlupf zu t\u00f6ten. Das ist bis zum Jahr 2022 jedes Jahr bis zu f\u00fcnfzig Millionen Mal geschehen, allein in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tierschutzgesetz verbietet das T\u00f6ten von Tieren ohne Grund. Sie essen zu wollen, gilt als Grund, sie wegwerfen zu wollen eigentlich nicht. Viele Jahre haben deutsche Gerichte aber die fehlende Wirtschaftlichkeit der Aufzucht der m\u00e4nnlichen K\u00fcken aus den Legehennenlinien als T\u00f6tungsgrund anerkannt. Obwohl dieser Grund in einem teuren und aufwendigen Verfahren von der Industrie selbst hergestellt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Generationen lang haben die Gefl\u00fcgelzuchtkonzerne ihre Hybridh\u00fchner aufs Eierlegen getrimmt. So sehr, dass die Hochleistungslegehenne das meiste Futter, das sie zu sich nimmt, in die Produktion der Eier steckt. Um mal das Extrem zu nehmen: Eine Hochleistungshenne der Linie \u201eLohmann Selected Leghorn Ultra Lite\u201c frisst t\u00e4glich h\u00f6chstens 110 Gramm Futter und legt daf\u00fcr ein 60 Gramm schweres Ei. Die Hennen, die Lohmann f\u00fcr die Biobetriebe z\u00fcchtet, brauchen etwas mehr Futter f\u00fcr sich selbst, legen aber auch \u00fcber dreihundert Eier im Jahr. Und ihre Br\u00fcder werden ebenfalls nicht gro\u00df und stark.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt werden die \u201edeutschen\u201c Bruderh\u00e4hne aufgezogen, nur das meist nicht bei uns, weshalb die Konserven mit dem H\u00fchnerfrikassee gerne aus dem Ausland kommen. Die zweite M\u00f6glichkeit, sie loszuwerden, ist die mit F\u00f6rdermillionen entwickelte In-Ovo-Analytik, mit der die m\u00e4nnlichen K\u00fcken vor dem Schlupf im Ei entdeckt, und dann schon als Embryo get\u00f6tet werden. Diese staatlich gef\u00f6rderte Abtreibung machen die Bioverb\u00e4nde nicht mit, weshalb sie beschlossen haben, die Bruderh\u00e4hne aufzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"654\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-1024x654.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1540\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-1024x654.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-300x192.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-768x490.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-1536x981.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bauck-Eierkarton1-2048x1307.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Volles Pfund &#8211; keine Kompromisse! So bewirbt der Bauckhof die neue Art des Eierverkaufs: Wie gelegt, so verpackt. Eier nicht mehr nach industriellen Normgr\u00f6\u00dfen sortiert. Und nicht mehr als Billigware. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Neues Huhn \u2013 neues Ei<\/h2>\n\n\n\n<p>Bis dann Huhn und Hahn aus der \u00d6kologischen Tierzucht soweit sind, dass sie tats\u00e4chlich auch im Markt eingef\u00fchrt wurden. Was \u00fcbrigens die Eier noch einmal teurer machen wird. \u201eUnsere Kundinnen und Kunden m\u00fcssen jetzt umdenken. Das Ei als billiges Lebensmittel \u2013 das war mal\u201c, sagt Carsten Bauck, \u201eder Bart ist ab!\u201c Der Bauckhof versucht es mit einem Karton, in dem ein Pfund Eier gehandelt werden. Unterschiedlich in Schalenfarbe und Eigr\u00f6\u00dfe, wie gelegt, so verpackt \u2013 eben nicht mehr industriell genormt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der neue Eierkarton gerade fertig war, begann Putin den offenen Krieg in der Ukraine, die Energie- und die Lebensmittelpreise stiegen, und die Verbraucherinnen und Verbraucher liefen zum Discounter. Schlechte Zeiten f\u00fcr neue H\u00fchner.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlechte Zeiten auch f\u00fcr H\u00fchnerhalter. Zumal die Ukraine auch ein wichtiger Lieferant f\u00fcr Biofuttermittel war. Der Sonnenblumenpresskuchen zum Beispiel fehlte. Der ist ein Abfallprodukt der \u00d6lproduktion, bei der die Ukraine f\u00fchrend war. In der Folge entschieden viele Gefl\u00fcgelbetriebe, erst einmal keine neuen Legehennen mehr aufzustallen, oder wenigstens einige St\u00e4lle leer stehen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Ostereier<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Brauch mit den Eiern zu Ostern stammt aus einer Zeit, als das Ei noch keine stets zur Verf\u00fcgung stehende Speise f\u00fcr landferne St\u00e4dter war und auch nicht das ganze Jahr \u00fcber in Mehlspeisen und Torten landete. Wer in alte Backb\u00fccher schaut, wird bemerken, dass das Weihnachtsgeb\u00e4ck stets ohne Eier auskommen musste. Der Grund ist schlicht: Es gab keine Eier in der dunklen Jahreszeit, die H\u00fchner legten nicht. Warum sollten sie auch? K\u00fcken aufziehen im Winter ist eine Idee f\u00fcr Pinguine.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass der Osterhase heute Eier bringt \u2013 ein eigentlich unglaublicher Vorgang \u2013, hat mit dem Glauben zu tun. Im Fr\u00fchjahr gab es die ersten Eier mit etwas Gl\u00fcck zu Ostern, der christlichen Feier der Auferstehung Jesu. Die katholischen Priester f\u00e4rbten deshalb gekochte Eier als Symbole des Lebens rot ein, die Farbe wiederum Symbol f\u00fcr das Blut Christi, und verschenkten diese Eier zum Fest. Im 12. Jahrhundert f\u00fchrte die Kirche das Benedictum Ovorum ein, die Eiersegnung: \u201eSegne, Herr, wir bitten dich, diese Eier, die du geschaffen hast, auf dass sie eine bek\u00f6mmliche Nahrung f\u00fcr deine gl\u00e4ubigen Diener werden, die sie in Dankbarkeit und in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn zu sich nehmen.\u201c Die Protestanten wollten auch gef\u00e4rbte Eier und erfanden sich das Osternest samt Suchaktion f\u00fcr Kinder und Osterhase.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Wintereier<\/h2>\n\n\n\n<p>Alles das stand aber noch in direktem Zusammenhang mit dem nat\u00fcrlichen Lebensrhythmus der eierlegenden Haush\u00fchner. Erst als dann die Legehenne zunehmend industrialisiert wurde, konnte mit k\u00fcnstlichem Licht in den St\u00e4llen der Natur ein Schnippchen geschlagen werden. Jetzt gab es auch im Winter Eier \u2013 und die Konsumentinnen und Konsumenten griffen zu. Heute werden die meisten Eier im Winter verkauft und das Bewusstsein f\u00fcr die K\u00fcnstlichkeit dieses Angebots hat sich aus den meisten Konsumentenk\u00f6pfen wohl vollst\u00e4ndig verfl\u00fcchtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend kann keiner der Legehennenhalter mit seinen H\u00fchnern wieder zur\u00fcck zur Natur. Wenn die Konsumgewohnheiten der Menschen den nat\u00fcrlichen Abl\u00e4ufen zuwiderlaufen, m\u00fcssen halt die Tiere, die die Lebensmittel liefern, dem Markt angepasst werden. Wir wollen im Winter Eier kaufen, also brauchen die Legehennenbetriebe im Winter viel Strom, um ihren Hennen Sommer vorzugaukeln. Au\u00dferdem wird die Einstallung so geplant, dass die Zeit, in der die Hennen die meisten Eier ihres kurzen Lebens legen, genau zwischen Weihnachten und Ostern f\u00e4llt. Dann, wenn die Hennen nach der Uhr der Natur die meisten Eier legen w\u00fcrden \u2013 im sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr und fr\u00fchen Sommer, sind die Menschen eiersatt. Ostern liegt hinter ihnen und die Fr\u00fchjahrsdi\u00e4t funktioniert ohne Ei. Zu viele Eier sollen ja auch gar nicht so gesund sein \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich jetzt aber anfange, noch rasch die Cholesterin-L\u00fcge zu entlarven, dann lieber doch noch achttausend Jahre H\u00fchnergeschichte im Schnelldurchgang.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">H\u00fchnerhistorie<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-902\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Bankivahahn-JasonThompson-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht nur wildfarben, sondern richtig wild: Einer der V\u00e4ter unserer Haush\u00fchner &#8211; ein Bankivahahn im Regenwald S\u00fcdostasiens. | Foto: Jason Thompson<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Also: Wie kam das Huhn eigentlich zu uns und woher? Wie wurde aus den wilden Bewohnern der Regen- und Mangrovenw\u00e4lder S\u00fcdasiens und S\u00fcdostasiens unser Haushuhn?<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Angefangen hat die Geschichte des Haushuhns vor jenen etwa achttausend Jahren. Damals nahmen die Menschen in China und Indien die an den Waldr\u00e4ndern lebenden wilden H\u00fchner zu sich und begannen alsbald, mit ihnen zu handeln. Zu uns kamen die H\u00fchner dann ganz langsam \u00fcber die ganz alten Handelswege. Sie flogen nicht selbst, sie wurden gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange galt nur eine der vier wilden Kammhuhnarten aus Asien als Urahn all unserer Haush\u00fchner. Allein das Bankivahuhn, <em>Gallus gallus<\/em>, sollte die Stammform von <em>Gallus gallus domestica<\/em> sein, dem Haushuhn. Die Annahme ist verst\u00e4ndlich, denn die Bankivah\u00e4hne haben sehr viel \u00c4hnlichkeit mit einigen unserer alten H\u00fchnerrassen. Die H\u00e4hne der Sulmtaler, Altsteirer, Italiener zum Beispiel tragen die f\u00fcr die Bankivah\u00e4hne typischen gro\u00dfen, blutroten, gezahnten K\u00e4mme und Kehllappen, die goldfarbenen Halsfedern, die blaugr\u00fcn schimmernden Schwingen und die metallisch gl\u00e4nzenden, schwarzgr\u00fcnen Schwanzfedern. Die Gefl\u00fcgelz\u00fcchter nennen sie deshalb auch wildfarben. Die Hennen der Bankivah\u00fchner hingegen sehen viel schlichter aus als die meisten Hennen unserer alten H\u00fchnerrassen. Da scheinen die Z\u00fcchter im Laufe der vergangenen acht Jahrtausende einigen Gestaltungswillen investiert zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Suche nach dem Ursprung der verschiedenfarbigen Beine oder St\u00e4nder, wie die Gefl\u00fcgelz\u00fcchter sagen, fanden Genforscher dann einen weiteren Ahnen unserer H\u00fchner: das indische Sonnerathuhn, Gallus sonneratii. Ohne dessen Gene h\u00e4tten zum Beispiel die Bresse-H\u00fchner keine blauen St\u00e4nder, und damit w\u00e4re das Blau-wei\u00df-rot der Trikolore bei den franz\u00f6sischen Nationalh\u00fchnern nicht komplett.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber sei erw\u00e4hnt, dass es noch eine zweite domestizierte H\u00fchnerform bei uns gibt: das Perlhuhn. Das stammt nicht aus Asien und ist auch kein Kammhuhn. Perlh\u00fchner sind eine eigene afrikanische H\u00fchnervogelfamilie, die <em>Numididae<\/em>. Eine der sechs Arten dieser biologischen Familie wurde domestiziert: das Helmperlhuhn, <em>Numida meleagris<\/em>. Portugiesische Seefahrer sollen es 1455 an der Guineak\u00fcste entdeckt und nach Europa gebracht haben. Ob schon von den Menschen dort domestiziert oder noch als Wildfang, das ist nicht gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>So viel f\u00fcr heute zum Haushuhn. Mehr gibt\u2019s zum H\u00f6ren im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe20-anmerkungen-zum-haushuhn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wer selber H\u00fchner halten m\u00f6chte oder die vom Nachbarn besser verstehen, dem sei ein Buch zweier H\u00fchnerbegeisterter empfohlen: Antje Krauses und Wilhelm Bauers \u201e<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/warum-huehner-scharren-nicken-und-picken.html?listtype=search&amp;searchparam=Warum%20H%C3%BChner%20scharren%20nicken%20und%20picken\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Warum H\u00fchner scharren, nicken &amp; picken<\/a>\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/warum-huehner-scharren-nicken-und-picken.html?listtype=search&amp;searchparam=Warum%20H%C3%BChner%20scharren%20nicken%20und%20picken\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"494\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Buch-Warum-Huehner-scharren.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3374\" style=\"width:314px;height:429px\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Buch-Warum-Huehner-scharren.jpg 494w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Buch-Warum-Huehner-scharren-220x300.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was war zuerst \u2013 die Henne oder das Ei? 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Dazu die durch den Krieg in der Ukraine aktuellen: Wieso gibt es jetzt weniger &#8230; <a title=\"Anmerkungen zum Haushuhn\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/anmerkungen-zum-haushuhn\/\" aria-label=\"Mehr zu Anmerkungen zum Haushuhn\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[49,58,3,2,120],"tags":[110,22,80,71,109],"class_list":["post-2362","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ernaehrung","category-gefluegel","category-landwirtschaft","category-tierhaltung","category-tierwohl","tag-eier","tag-gefluegel","tag-huehner","tag-tierwohl","tag-ukraine","infinite-scroll-item"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Anmerkungen zum Haushuhn<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Weshalb ist Ostern eigentlich ein Eierfest? 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