{"id":2436,"date":"2023-06-01T00:00:00","date_gmt":"2023-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2436"},"modified":"2023-05-31T10:55:52","modified_gmt":"2023-05-31T08:55:52","slug":"bio-von-anfang-an-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/bio-von-anfang-an-teil-1\/","title":{"rendered":"Bio von Anfang an \/ Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"499\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-1024x499.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2441\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-1024x499.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-300x146.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-768x374.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-1536x748.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/ChristinaHenatsch1-2048x998.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Z\u00fcchterin und ihre Pflanzen. Christina Henatsch von Kultursaat e.V. in einem ihrer Gew\u00e4chsh\u00e4iser auf Gut Wulfsdorf bei Hamburg. | Alle Fotos: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Der Begriff Hybride stammt vom lateinischen Wort hybrida. Es bedeutet Mischling und ist, wenn man es auf Menschen anwendet, wohl rassistisch gemeint. Nicht so bei Pflanzen oder Tieren. Aber Achtung: Das lateinische Wort hybrida wiederum stammt vom griechischen hybris, also vom Hochmut, der bekanntlich vor dem Fall kommt. Wenn das so stimmt, sind wir mit unserer Ern\u00e4hrung \u00e4u\u00dferst hochm\u00fctig, denn Hybriden sind inzwischen der Normalfall im Einkaufskorb. Und der tiefe Fall ist auch schon eingetreten, denn das Zeug, was wir essen, schmeckt nicht mehr. Und wom\u00f6glich macht es sogar krank.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ende des etymologischen Ausflugs in die Wortgeschichte und Anfang einer Geschichte \u00fcber unsere Ern\u00e4hrung mit Hybriden, oder vielmehr besser: ohne sie. Bei \u201eBio von Anfang an\u201c geht es um unsere Nutzpflanzen, um die Herkunft unseres t\u00e4glichen Brotes und unseres Gem\u00fcses.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ein gro\u00dfes und komplexes Thema und ich sage deshalb gleich von Anfang an dazu: Dies ist Teil eins einer Miniserie. Hier geht es um die biologische Pflanzenzucht, die auch innerhalb des Biomarktes noch eine Nische ist, weil auch die Biobauern und -g\u00e4rtner noch von den Saatgutkonzernen abh\u00e4ngig sind. Im zweiten Teil geht es dann um die Verwerter und H\u00e4ndler des Biogem\u00fcses.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Bio ab Saatgut<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir starten auf <a href=\"https:\/\/gutwulfsdorf.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gut Wulfsdorf<\/a>, nord\u00f6stlich von Hamburg im schleswig-holsteinischen Ahrensburg. Im Besitz des Bundeslandes Hamburg ist das Staatsgut seit 1989 an den \u00d6kobauern Georg Lutz verpachtet, der daraus einen biodynamischen Vorzeigebetrieb gemacht hat. Auf 280 der 350 Hektar Fl\u00e4che des Gutes werden Getreide- und Futteranbau betrieben. Auf zwanzig Hektar wird Gem\u00fcse angebaut, was \u00fcbrigens f\u00fcr eine G\u00e4rtnerei riesig ist, und auf einem Hektar wird gez\u00fcchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier wurden schon Nutzpflanzen f\u00fcr die Zucht selektiert, lange bevor das Gut ein Demeter-Betrieb wurde. Hier machte der Pflanzengenetiker und -z\u00fcchter Reinhold von Sengbusch aus einer einfachen Forschungsstelle das Max-Planck-Institut f\u00fcr Kulturpflanzenz\u00fcchtung. Hier wurde die S\u00fc\u00dflupine von der Wildpflanze zur Kulturpflanze und damit f\u00fcr die menschliche und tierische Ern\u00e4hrung erschlossen, und hier entstand die weltber\u00fchmte Erdbeersorte Senga Sengana. Die war mal die vorherrschende Sorte, zumindest im Norden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"418\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-1024x418.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2442\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-1024x418.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-300x122.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-768x313.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-1536x627.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulfsdorf1-2048x836.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hamburger Staatsgut in Schleswig-Holstein: Gut Wulfsdorf in Ahrensburg, seit 1989 Demeter-Betrieb und schon viel l\u00e4nger Standort der Nutzpflanzenzucht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute entstehen hier in <a href=\"https:\/\/gutwulfsdorf.de\/landwirtschaft\/gemuesezuechtungsforschung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">biodynamischer Zucht<\/a> samenfeste Nutz-pflanzen f\u00fcr die Biolandwirtschaft. Samenfest hei\u00dfen sie deshalb, weil sie jederzeit und von jedermann nachgebaut werden k\u00f6nnen, also vermehrt und neu ausges\u00e4t. Sie sind das Gegenteil von den Hybriden, die die Saatgutkonzerne anbieten. Die sind zum Teil steril und m\u00fcssen von den G\u00e4rtnern und Bauern jedes Jahr nachgekauft werden. Das genau wollten die Biobauern nicht, erz\u00e4hlt mir Hofgr\u00fcnder Georg Lutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigenst\u00e4ndige Zucht von Biosaatgut habe angefangen, als klar wurde, dass immer mehr Abh\u00e4ngigkeiten von den Saatgutkonzernen entstanden. \u201eDas sind ja Strukturen, die wir so gar nicht wollen.\u201c Woraus die Idee entstand, etwas Eigenes zu machen. \u201eDazu kam nat\u00fcrlich auch, dass die konventionellen Sorten immer weniger f\u00fcr den Bioanbau taugten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Krank gez\u00fcchtet<\/h2>\n\n\n\n<p>Georg Lutz erkl\u00e4rt das am Beispiel Weizen. Der wurde immer k\u00fcrzer gez\u00fcchtet, weil immer mehr D\u00fcnger zu immer mehr Ertrag f\u00fchren sollte. Die industrielle Z\u00fcchtung determinierte sich selbst: \u201eDer viele D\u00fcnger f\u00fchrte zu einer Aufweichung des Gewebes, also musste der Halm k\u00fcrzer um dicker werden, um die gleichzeitig wachsende \u00c4hre tragen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch kam das Korn n\u00e4her an den Boden und wurde anf\u00e4lliger f\u00fcr Pilze. Also musste mehr gegen Pilzbefall gespritzt werden. Gleichzeitig wurden weitere Spritzmittel angeboten, die den Halm des Getreides weiter verk\u00fcrzen. Die Agrarchemie schafft sich ihre eigenen Notwendigkeiten. \u201eDas\u201c, sagt Georg Lutz, \u201ewar der Punkt, wo wir wussten, dass wir eigene Pflanzensorten brauchen.\u201c Er sagt das, wie ein biodynamischer Bauer das sieht: \u201eSie haben aus einem im Licht stehenden Korn eine Erdpflanze gemacht.\u201c Und das kann nicht gut gehen. Nicht f\u00fcr einen Demeter-Bauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wohl auch sonst nicht. Es geht auch nicht gut, denn was bedeutet es, wenn eine Pflanze an Pilzen erkrankt? \u201ePilze sind ja im Naturreich immer da t\u00e4tig, wo etwas Lebendiges nicht mehr ganz so lebendig ist\u201c, sagt Georg Lutz. Und wer will kranke Pflanzen aufziehen? Wer will sie essen?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"497\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-1024x497.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2445\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-1024x497.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-300x146.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-768x373.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-1536x746.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Georg-Lutz1-2048x994.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn es bl\u00fcht, m\u00fcssen die T\u00fcren der Gew\u00e4chsh\u00e4user geschlossen gehalten werden, damit die Zuchtpflanzen nicht von au\u00dfen fremdbest\u00e4ubt werden. Hofgr\u00fcnder Georg Lutz f\u00fchrt durch die Gew\u00e4chshauslandschaft.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Samenfest oder Hybrid<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn es um andere Pflanzen geht, die die Biobauern brauchen, dann geht es bei Getreide und Gem\u00fcse auch um den Unterschied zwischen den samenfesten Sorten und den Hybriden, die aus zwei wenig oder gar nicht miteinander verwandten Pflanzen k\u00fcnstlich hergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um eine Hybride zu z\u00fcchten, werden zun\u00e4chst zwei wenig verwandte Tierrassen oder Pflanzensorten in die Inzucht getrieben. Man stellt zwei getrennte Elterngenerationen her. Die sind dann durchaus mit all den degenerativen Problemen der Inzucht behaftet, also nicht unbedingt gesund und vital. Wenn aber diese beiden Elternrassen, oder bei Pflanzen Elternsorten, gemeinsam Nachkommen zeugen, dann entsteht eine Nachwuchsgeneration, die mit etwas Gl\u00fcck und viel Probieren den sogenannten Heterosiseffekt zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Der Begriff stammt wieder aus dem Griechischen und bezeichnet eine Abweichung von der Norm, in diesem Fall von der Vielgestaltigkeit und der Leistung in Sachen Wachstum, Reife und Aussehen. Beim Gem\u00fcse sind die Hybriden gemeinhin gleichf\u00f6rmig in Gr\u00f6\u00dfe und Aussehen, sie sind alle gleichzeitig erntereif und lange lagerf\u00e4hig. Und sie bringen schon deshalb mehr Ertrag, weil nicht so viel aussortiert wird, was nicht \u201emarktf\u00e4hig\u201c ist. Die krumme M\u00f6hre, die kleine Zucchini, der gro\u00dfe Maiskolben, der nicht in die genormte Versandkiste passt. Die Hybriden sind marktf\u00e4hig. Toll oder, aber wo ist der Haken? Ganz einfach: sie verlieren an Geschmack und Bek\u00f6mmlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Hybride sind genetisch ver\u00e4nderte Pflanzen, die nicht mehr aus einer Art oder Sorte bestehen, sondern aus verschiedenen zusammengesetzt werden. Christina Henatsch, die auf Gut Wulfsdorf ihre eigenst\u00e4ndige biodynamische Pflanzenzucht betreibt, sagt es drastisch: \u201eDu wei\u00dft dann nicht mehr, ob du einen Blumenkohl oder einen Rettich isst.\u201c Denn die hybride Pflanze besteht eben aus der Genetik von beidem. Auch wenn sie wie ein Blumenkohl aussieht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Gepfropftes Gem\u00fcse<\/h2>\n\n\n\n<p>Es geht noch einen Schritt weiter im Gem\u00fcsebeet und im Gew\u00e4chshaus. Es werden auch samenfeste Sorten mit Hybriden verkn\u00fcpft. Dann, wenn die Gem\u00fcsesorten, die verkauft werden sollen, auf sogenannte Unterlagen gepfropft werden. Das ist \u00e4hnlich wie bei Obstb\u00e4umen, wo der gew\u00fcnschte Kulturapfel-Reiser auf einen dem Standort angepassten wilden Stamm gepfropft wird. Im Gew\u00e4chshaus werden Tomatenspr\u00f6sslinge zum Beispiel auf Hybriden gesteckt, in denen auch Gurkengene stecken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schnitt hier und einer da und dann die beiden zusammengef\u00fchrt. Schon \u00fcbernimmt die Tomate die schnelle W\u00fcchsigkeit und den h\u00f6heren Ertrag von der Unterlage und auch die in diese gez\u00fcchtete Resistenz gegen bestimmte Pilzkrankheiten. \u201eUnd verliert dabei ihren Geschmack\u201c, konstatiert Z\u00fcchterin Christina Henatsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht aber gut aus, nachher im Laden oder am Gem\u00fcsestand. Georg Lutz erkl\u00e4rt den Vorteil f\u00fcr den Anbaubetrieb am Beispiel Brokkoli. Da ist n\u00e4mlich das meiste, was wir angeboten bekommen, hybrid.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hybriden sind im Gem\u00fcsebeet alle gleichzeitig reif. Die Ernte ist schon deshalb weniger Aufwand. Dann sind sie alle ungef\u00e4hr gleich gro\u00df und sehen auch gleichf\u00f6rmig aus. Und sie sind l\u00e4nger lagerf\u00e4hig, ohne dass die geschlossenen K\u00f6pfe sich \u00f6ffnen und in die Bl\u00fcte gehen. \u201eEine samenfeste Sorte macht nach ein paar Tagen auf und beginnt zu bl\u00fchen. Sie schmeckt dann immer noch besser als die Hybride. Das k\u00f6nnen die Kunden aber nicht feststellen, weil sie die dann gar nicht mehr kaufen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zwanzig bis drei\u00dfig Prozent weniger aussortiertes Gem\u00fcse, das nicht \u201emarktf\u00e4hig\u201c ist. Und der erste Platz beim Greiftest, wenn die Kundinnen und Kunden im Laden rein nach der Optik entscheiden, was sie kaufen. Das sind die Argumente f\u00fcr die Hybriden. Und deshalb verkauft auch der Demeter-Betrieb Gut Wulfsdorf im Hofladen und auf den Marktst\u00e4nden noch immer Hybride. Auch wenn auf dem Hof von Christina Henatsch und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit zwanzig Jahren samenfeste Gem\u00fcsesorten gez\u00fcchtet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"534\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-1024x534.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2446\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-1024x534.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-768x400.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-1536x801.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Gut-Wulkfsdorf-Gewaechshaus-2048x1068.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie wir unser Gem\u00fcse eher nicht kennen: Im Vordergrund \u00f6ffnet der brusthohe Lauch gerade seine Bl\u00fcte. Im Hintergrund w\u00e4chst der Kohlrabi bis zur Decke.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Geschmack und Gesundheit<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Z\u00fcchterin spricht alles gegen die Hybriden: Sie schmecken nicht und sie sind auch nicht gesund.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste k\u00f6nnen Verbraucherinnen und Verbraucher zwar feststellen, in Ermangelung des direkten Geschmacksvergleichs von samenfester und hybrider Sorte aber nur als allgemeines Gef\u00fchl \u00e4u\u00dfern. Auch die bunten Sament\u00fctchen f\u00fcr den Eigenanbau aus dem Super- oder Baumarkt, enthalten n\u00e4mlich meist Hybriden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sind wom\u00f6glich auch noch steril. Die Samen aus der Tomate zu puhlen und f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr aufzubewahren, hat dann keinen Sinn. Da w\u00e4chst nichts. Man muss neue Samen kaufen. Abh\u00e4ngig vom Saatgutkonzern, wie auch die G\u00e4rtner.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bleibt, ist das fade Gef\u00fchl im Mund und bei den \u00c4lteren die dunkle Erinnerung, dass Tomaten oder Zucchini eigentlich mal anders oder \u00fcberhaupt geschmeckt haben. Im heimischen Gem\u00fcsebeet oder den T\u00f6pfen auf dem Balkon kann man das \u00e4ndern: Beim n\u00e4chsten Samenkauf einfach darauf achten, dass man samenfeste Sorten nimmt. Steht drauf, gibt\u2019s aber eher nur im Bioladen oder beim Biog\u00e4rtner.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim zweiten Teil, dem gesundheitlichen Aspekt, den Christina Henatsch hervorhebt, wenn sie erkl\u00e4rt, warum f\u00fcr sie Hybride nicht in Frage kommen, wird es noch schwieriger mit der Wahrnehmung f\u00fcr uns. Wir m\u00fcssen bewusst essen und nach dem Essen in uns hineinf\u00fchlen. \u201eEin gutes und bek\u00f6mmliches Mahl soll uns ein Wohlgef\u00fchl hinterlassen\u201c, sagt die Z\u00fcchterin. Es geht darum zu f\u00fchlen: \u201eWas bleibt in mir nach dem Geschmack? Ist es vollmundig, also f\u00fcllt es mich ganz aus? F\u00fchle ich mich wohl damit?\u201c Das andere Extrem w\u00e4re, nichts zu empfinden, sich leer zu f\u00fchlen oder sogar schlecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Empfindsame Menschen k\u00f6nnen nach einem Mahl mit Hybriden Kopfschmerzen bekommen oder Magendruck, sagt Christina Henatsch. \u201eDas merk ich aber nur, wenn ich mich darauf einlasse. Wenn ich das einfach so esse, dann empfinde ich nach einer Hybridmahlzeit vielleicht nur M\u00fcdigkeit. Ich brauche einen Kaffee oder ein St\u00fcck Schokolade. Ich habe das Bed\u00fcrfnis, mir hinterher noch etwas Gutes zu tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Essen nach dem Mahl quasi repariert werden muss, dann war es nichts, was uns guttut. Und das schreibt Christina Henatsch den Hybriden zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Quantit\u00e4t oder Qualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Diskussion um die Pflanzenzucht geht es selten um gesundheitliche Aspekte der Menschen, f\u00fcr die diese Pflanzen Nahrungsmittel sein sollen. Es geht um die Gesundheit der Pflanzen, das schon. Haupts\u00e4chlich aber geht es um den Ertrag. Es geht um die Quantit\u00e4t und den Anteil des direkt Vermarktbaren. Wie viel vom Geernteten hat das gew\u00fcnschte Aussehen und die gew\u00fcnschte Gr\u00f6\u00dfe, die in die genormte Verpackung passt?<\/p>\n\n\n\n<p>Geschmack und Bek\u00f6mmlichkeit sind nebens\u00e4chlich, nicht aber die Lagerf\u00e4higkeit. Wie lange bleibt Gem\u00fcse frisch \u2013 zumindest optisch?<\/p>\n\n\n\n<p>Z\u00fcchterin Christina Henatsch fasst es so zusammen: \u201eSo lange wir es uns leisten k\u00f6nnen, f\u00fcnfzig Prozent der Nahrungsmittel wegzuwerfen, haben wir kein Quantit\u00e4tsproblem. So lange sechzig bis achtzig Prozent aller Krankheiten ern\u00e4hrungsbedingt sind, haben wir eben ein Qualit\u00e4tsproblem.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn wir es nicht hinbekommen, Pflanzen ohne Spritzmittel oder genetisch ver\u00e4nderte Hybridunterlagen gesund aufzuziehen, ist die Z\u00fcchtung das Problem. \u201eWir haben ein massives Qualit\u00e4tsproblem, sowohl was die Gesundheit der Pflanzen als auch die der Menschen angeht. Da versagt die konventionelle und auch die gentechnische Z\u00fcchtung komplett! Deswegen brauchen wir biologisch-dynamische Z\u00fcchtung, weil die die Gesamtheit der Pflanzen in Interaktion mit Boden, Umwelt und den Menschen im Blick hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Fortsetzung folgt<\/h2>\n\n\n\n<p>So viel f\u00fcr heute vom samenfesten Saatgut und den ubiquit\u00e4ren Hybriden. Das Thema ist damit noch lange nicht vollst\u00e4ndig und schon gar nicht umfassend behandelt. In Teil zwei wird es deshalb darum gehen, wie ein Verarbeiter von Gem\u00fcse es geschafft hat, nur noch samenfeste Sorten zu verwenden. Und es wird darum gehen, wie der Markt anders organisiert werden kann. So n\u00e4mlich, dass am Ende wir alle, die Verbraucherinnen und Verbraucher, zu ges\u00fcnderen und wohlschmeckenden Lebensmitteln kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einstweilen k\u00f6nnen wir ja alle mal versuchen, weniger Hybridgem\u00fcse einzukaufen. Es gibt in gut gef\u00fchrten Biol\u00e4den immerhin schon einige Sorten, auf denen steht, dass sie samenfest sind, und es gibt auch das Schweizer Label <a href=\"https:\/\/bioverita.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bioverita<\/a>, von dem ich mir den Titel f\u00fcr diesen Blog geliehen habe, das sich auch in Deutschland verbreitet. Und ansonsten einfach fragen. Und dann den Laden zum Einkaufen ausw\u00e4hlen, dessen Personal auf die Frage antworten kann, ob etwas samenfest ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"551\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-1024x551.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2447\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-1024x551.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-768x413.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-1536x826.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Kathrin-Reckling-Freitag-2048x1102.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Initiatorin der im letzten <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunftsrezept-leihsamen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> beschriebenen Samen-Verleih-Aktion der Bibliotheken und des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt: Kathrin Reckling-Freitag in ihrem Nutzgarten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Mehr zur Zucht samenfester Sorten gibt es beim Verein <a href=\"https:\/\/www.kultursaat.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kultursaat<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erhaltungszucht alter Gem\u00fcsesorten, an der wir uns alle beteiligen k\u00f6nnen, habe ich im letzten Blog \u201e<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunftsrezept-leihsamen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zukunftsrezept Leihsamen<\/a>\u201c berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Podcast zum Thema ist unter anderem <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe22-bio-von-anfang-an-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff Hybride stammt vom lateinischen Wort hybrida. Es bedeutet Mischling und ist, wenn man es auf Menschen anwendet, wohl rassistisch gemeint. Nicht so bei Pflanzen oder Tieren. Aber Achtung: Das lateinische Wort hybrida wiederum stammt vom griechischen hybris, also vom Hochmut, der bekanntlich vor dem Fall kommt. Wenn das so stimmt, sind wir mit &#8230; <a title=\"Bio von Anfang an \/ Teil 1\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/bio-von-anfang-an-teil-1\/\" aria-label=\"Mehr zu Bio von Anfang an \/ Teil 1\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[153,38,3,28],"tags":[155,156],"class_list":["post-2436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gemuese","category-gesundheit","category-landwirtschaft","category-lebensmittelpreise","tag-samenfeste-sorten","tag-zucht","infinite-scroll-item"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bio von Anfang an \/ Teil 1<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum essen wir meistens Gem\u00fcsehybriden, die aus Inzuchtsorten zusammengekreuzt sind? 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