{"id":2547,"date":"2023-10-05T08:00:00","date_gmt":"2023-10-05T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2547"},"modified":"2023-10-07T11:03:29","modified_gmt":"2023-10-07T09:03:29","slug":"wolf-und-weidetiere-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wolf-und-weidetiere-teil-2\/","title":{"rendered":"Wolf und Weidetiere \/ Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-1024x492.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2550\" style=\"width:775px;height:372px\" width=\"775\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-1024x492.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-300x144.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-768x369.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-1536x739.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbauemer-Heide-Heckrinder-2048x985.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heckrinder bei der Arbeit im Naturschutz. Die den ausgestorbenen Auerochsen nachgez\u00fcchteten Rinder beginnen in einem neuen Beweidungsprojekt, den Bewuchs zu bearbeiten. | Alle Fotos: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>50 tote Schafe im Landkreis Stade, 22 gerissene Schafe im Landkreis Harburg, dann zwei K\u00fche wieder bei Stade. Die W\u00f6lfe in Niedersachsen sind sehr aktiv und ihre Angriffe auf Nutztiere kommen den D\u00f6rfern immer n\u00e4her. Und sie scheinen zunehmend schneller zu lernen, wie auch vorschriftsm\u00e4\u00dfig installierte und staatlich bezuschusste Herdenschutzz\u00e4une \u00fcberwunden oder untergraben werden k\u00f6nnen. Dabei kommen die W\u00f6lfe nicht nur in Konflikt mit dem K\u00fcstenschutz, wie schon im ersten <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe25-wolf-und-weidetiere-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wolf-und-weidetiere-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> zu diesem Thema gezeigt. Sie machen auch Naturschutz und Artenschutz an manchen Stellen schwieriger und tendenziell unm\u00f6glich. Aber wie kann das eigentlich sein? Der Wolf steht doch selbst unter Naturschutz?<\/p>\n\n\n\n<p>Um das spannungsgeladene und spannende Verh\u00e4ltnis von Wolf und Weidetieren k\u00fcmmert sich diese Mini-Serie. Nachdem es beim letzten Mal ums Grunds\u00e4tzliche ging, um das Verh\u00e4ltnis Mensch und Nutztier versus Wolf, widmet sich dieser zweite Teil verst\u00e4rkt dem Thema Naturschutz und Artenschutz versus Wolf. Ja, das kann durchaus ein Gegensatz sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Wolfsfreie Zonen<\/h2>\n\n\n\n<p>Im ersten Teil zum Thema Wolf und Weidetiere habe ich die Sch\u00e4ferin Nicole Salomo und ihre Herdenschutzhunde vorgestellt. Jeweils drei der Maremmanos oder Kaukasischen H\u00fctehunde bewachen eine ihrer Herden. Und das scheint bislang der sicherste Schutz gegen Wolfsangriffe zu sein. Nicole Salomo hatte in den zehn Jahren, die sie jetzt im Wendland mit den Hunden arbeitet, jedenfalls noch keinen Riss. Und im Wendland ruft auch niemand laut nach Regulierung und Abschuss.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders ist das an der Nordseek\u00fcste und an den Deichen der Flussm\u00fcndungen, in denen die Flut von See aus das Wasser aufstaut. Dort l\u00e4sst sich n\u00e4mlich nicht z\u00e4unen \u2013 und ohne Zaun kann man auch keine Herdenschutzhunde einsetzen. Die Hunde brauchen den Zaun nicht etwa als Schutz vor den W\u00f6lfen, sondern damit sie wissen, in welchem Gebiet sie ihre Schafe verteidigen sollen. Ohne Zaun w\u00fcrden sie auch Spazierg\u00e4nger und Surfer angehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum die Maremmanos, die bei uns gerne eingesetzt werden, keine lustigen Spielgef\u00e4hrten sind, l\u00e4sst sich leicht mit ihrer Herkunft erkl\u00e4ren. Die Rasse hei\u00dft mit vollem Namen \u201eCane da Pastore Maremmano-Abruzzese\u201c und ist eine Kreuzung der Sch\u00e4ferhunde der toskanischen Maremma und der angrenzenden Abruzzen. In den Bergen dort wurden die W\u00f6lfe nie ausgerottet oder vertrieben. Entsprechend leben die Schafhirten dort schon immer mit den W\u00f6lfen. Um das zu k\u00f6nnen, brauchten sie Hunde, die k\u00e4mpfen k\u00f6nnen und das auch wollen. Ihre H\u00fctehunde sind auch Schutzhunde. Sie verteidigen die Schafe gegen W\u00f6lfe und B\u00e4ren, und auch gegen streunende und verwilderte andere Hunde. Man kann die Hunde aber so trainieren, dass sie das nur innerhalb eines Weidezauns tun und Menschen und sogar andere Hunde au\u00dferhalb des Zauns in Ruhe lassen. Naja, ganz in Ruhe auch nicht. Sie kommen schon angerannt und bellen, was bei so gro\u00dfen und kr\u00e4ftigen Hunden kein angenehmes Ger\u00e4usch ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-1024x634.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2554\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-1024x634.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-768x476.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-1536x952.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/NicoleSalomo-Hunde2-2048x1269.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn die Sch\u00e4ferin da ist, sind die Hunde ganz lieb. Wenn Fremde ihren Schafen zu nahe kommen sind sie alles andere als freundlich. Maremmanos werden auf \u00e4lteren Bildern nicht Sch\u00e4ferhund, sondern Wolfshund genannt. Das ist ihre Aufgabe: W\u00f6lfe abwehren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Seedeich kann man aber keinen geschlossenen Weidezaun aufstellen. Da muss der Teil des Deiches, der zur Nordsee hin geht, offenbleiben. Das liegt einerseits daran, dass das Meer sich sechs Stunden lang zur\u00fcckzieht und in vielen Bereichen dann Salzwiesen frei gibt, die von den Schafen auch beweidet werden sollen, um sie zu festigen. Dann kommt das Wasser aber wieder zur\u00fcck und w\u00fcrde jeden normalen Weidezaun wegsp\u00fclen. Au\u00dferdem ist der Weg an der K\u00fcste entlang einer der wichtigsten Wander- und Fahrradweg der Urlaubsregion.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Chefsache<\/h2>\n\n\n\n<p>Deshalb sind die Schafe am Deich ungesch\u00fctzt, und deshalb hat es an der nieders\u00e4chsischen K\u00fcste nach jedem der letzten Wolfsangriffe, auch auf Schafe innerhalb geschlossener Z\u00e4une, die Forderung nach \u201ewolfsfreien Deichen\u201c oder gleich ganzen \u201ewolfsfreien Zonen\u201c gegeben. Im Marschland, also im Binnenland vor den Deichen, l\u00e4sst sich n\u00e4mlich auch kaum mit den festen wolfssicheren Z\u00e4unen arbeiten. Die ja zudem auch nicht wirklich wolfssicher sind, wie gerade bemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Wochen ist der Wolf an der K\u00fcste nun ganz offensichtlich zur Chefsache geworden. Der gr\u00fcne Umweltminister Christian Meyer reist zwar nach jedem neuen Wolfsangriff an und spricht mit den Tierhaltern. Er hat auch mit der ebenfalls gr\u00fcnen Bundesumweltministerin Steffi Lemke gesprochen, die ihm versprochen hat, Abschussgenehmigungen f\u00fcr Problemw\u00f6lfe juristisch und verwaltungstechnisch einfacher zu machen. Aber passiert ist nichts Sichtbares, weshalb die Gespr\u00e4chspartner dem Minister wenig glauben. Also hat sich der Ministerpr\u00e4sident eingemischt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Weil hat in einem Interview gesagt, dass das geforderte \u201eBestandsmanagement\u201c beim Wolf eben auch hei\u00dfe, dass Best\u00e4nde reduziert werden m\u00fcssten, \u201eda wo es einfach zu viel wird\u201c. Das sei l\u00e4ngst nicht \u00fcberall im Bundesland der Fall, \u201eaber wenn ich an die K\u00fcsten denke, wo sich die Menschen Sorgen machen \u00fcber den Zustand der Deiche, weil die Schafe dem Deichschutz nicht mehr ausreichend zur Verf\u00fcgung stehen, da muss man sagen: Das ist eine Region, wo man auch die Zahl der W\u00f6lfe wesentlich reduzieren muss.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident jetzt als Ziel ausgegeben und das hat er auch EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen bei einem Treffen in Br\u00fcssel gesagt. Dorthin waren einige deutsche Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten auch gereist, um \u00fcber den Schutzstatus des Wolfes in der Europ\u00e4ischen Union zu sprechen, den sie gerne deutlich zur\u00fcckfahren w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt noch andere Gebiete, die sich nicht wolfssicher einz\u00e4unen lassen, schon deshalb nicht, weil da, wo der Wolf nicht durchkommen soll, auch kein anderes Wild mehr durchwandern kann. Das sind zum Beispiel die inzwischen zahlreichen Naturschutzgebiete, die beweidet werden. \u00dcber die wird \u00fcberhaupt noch nicht diskutiert, wohl auch deshalb, weil das besonders schwierig wird. Da steht n\u00e4mlich der unter h\u00f6chstem Naturschutz stehende Wolf gegen den wichtigsten Biotopnaturschutz, den wir haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Wolf kontra Naturschutz<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"481\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-1024x481.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1903\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-1024x481.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-300x141.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-768x361.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-1536x722.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GallowayKuh-2048x962.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier kann es keinen wolfssicheren Zaun geben: Galloways im 440 Hektar gro\u00dfen Weidegebiet Stiftungsland Sch\u00e4ferhaus. Die Rinder haben aus dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz einen Hotspot der Biodiversit\u00e4t gemacht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Stiftungsland Sch\u00e4ferhaus ist ein solches Gebiet, ein mehrere hundert Hektar gro\u00dfes Weideprojekt mit Galloway-Rindern und Konik-Pferden. Die Tiere haben in f\u00fcnfundzwanzig Jahren ganzj\u00e4hriger Beweidung aus einem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz bei Flensburg eine norddeutsche Savanne gemacht. Ich habe diese Landschaft schon in dem Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/besuch-im-psychotop\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Besuch im Psychotop<\/a>\u201c vorgestellt und das Projekt der Ganzjahresweide im Blog \u201e<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/landwirtschaft-als-naturschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Landwirtschaft als Naturschutz<\/a>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals war der Wolf noch nicht so sehr im Blick, weil bis dahin nur einzelne W\u00f6lfe durch die Region gewandert waren. Jetzt aber gibt es auch in Schleswig-Holstein Wolfsnachwuchs und auch auf der H\u00f6he von Sylt gab es die ersten Risse. Da ist es dann wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch f\u00fcr die Koniks und die Galloways im Stiftungsland Sch\u00e4ferhaus ein Thema wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Koniks werden gerne Wildpferde genannt, sind aber urspr\u00fcnglich polnische Arbeitsponys. Konik hei\u00dft denn auch auf Deutsch schlicht Pferdchen, was auch die Gr\u00f6\u00dfe klarmacht. Auch die Galloways sind eine kleine Rinderrasse, allerdings st\u00e4mmig und robust. Sie stammen aus der gleichnamigen schottischen Gegend und ihnen fehlt die rindertypische Waffe auf dem Kopf. Sie sind genetisch hornlos. Und das schon sehr lange. Der r\u00f6mische Dichter Livius Andronicus berichtete schon von den hornlosen schwarzen und braunen Rindern aus dem Norden Britanniens, die als einzige Lebewesen den Hadrianswall \u00fcberqueren durften. Die R\u00f6mer sch\u00e4tzten das Fleisch der Tiere und lie\u00dfen sie daher gerne nach S\u00fcden durchziehen. Wahrscheinlich gab es auch zur R\u00f6merzeit keine W\u00f6lfe auf der britischen Insel, weshalb sich die Galloways die Hornlosigkeit leisten konnten. Andererseits sollen sie als Herde durchaus wehrhaft sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerd K\u00e4mmer, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Biolandbetriebs <a href=\"https:\/\/www.bundewischen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bunde Wischen<\/a>, der in Schleswig-Holstein 1700 Hektar halboffenes Weideland mit tausend Rindern und zweihundert Koniks beweidet, ist gespannt darauf, was passiert, wenn immer mehr W\u00f6lfe durch die Weidelandschaften ziehen. Vielleicht w\u00e4re angespannt das bessere Wort, denn er erwartet nichts Gutes. \u201eVielleicht werden wir den Spazierg\u00e4ngern noch dankbar sein, die ihre Hunde in den Weidegebieten trotz Leinengebots frei herumlaufen lassen\u201c, sagt er: \u201eDenn so werden die Galloways auf die Hunde fixiert und greifen die auch an, um ihre K\u00e4lber zu sch\u00fctzen.\u201c Schon klar, dass ein Hund kein Wolf ist, aber vielleicht hilft es, wenn die Rinder schon die Hunde als m\u00f6glich Feinde ansehen. Einzelne durchziehenden W\u00f6lfe machen Gerd K\u00e4mmer dann auch weniger Sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber was passiert, wenn sich ein Rudel in der Gegend niederl\u00e4sst? \u201eIch sehe das Hauptthema gar nicht bei einzelnen Tierverlusten, sondern dass uns die W\u00f6lfe die Herden schwerer oder gar nicht mehr handhabbar machen. Sie werden die jagen und treiben und wenn Panik herrscht in einer Rinderherde, dann h\u00e4lt die auch kein Weidezaun mehr auf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Naturschutzgebiet Sch\u00e4ferhaus, durch Beweidung vom Truppen\u00fcbungsplatz zum artenreichen Biotop geworden und ein Hotspot der Biodiversit\u00e4t, grenzt im Westen fast direkt an die Autobahn. Und die A7 ist an dieser Stelle nicht einmal mit einem Wildschutzzaun gesichert. \u201eWenn an solchen Stellen dann Ausbr\u00fcche aus dem Weidegebiet stattfinden, dann wird es da richtig gef\u00e4hrlich. Das m\u00f6chte ich lieber nicht erleben\u201c, sagt Gerd K\u00e4mmer, \u201eund am Ende h\u00e4ngt kein Zettel dran auf dem steht: Das waren die W\u00f6lfe!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Projektende<\/h2>\n\n\n\n<p>So k\u00f6nnte ein Wolfsrudel ein erfolgreiches Naturschutzprojekt beenden und die halboffene Weidelandschaft dort verloren gehen, weil die angepasste Landwirtschaft mit Ganzjahresweide dann nicht mehr m\u00f6glich ist. Das w\u00e4re ein riesiger Verlust f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, ein gro\u00dfer R\u00fcckschlag f\u00fcr den Naturschutz und ein Menetekel f\u00fcr die Weidehaltung insgesamt. Deshalb sagt der Natursch\u00fctzer Gerd K\u00e4mmer: \u201eNein, den Wolf brauchen wir hier nicht, weil er uns so sehr diese Weidetierhaltung gef\u00e4hrdet!\u201c Es sei ja schon schwer genug, mit all den Auflagen und Vorgaben, die der Freilandhaltung von Weidetieren gemacht werden, \u00fcberhaupt noch Landwirte zu finden, die bereit sind, das zu machen. \u201eWenn dann noch das Thema Wolf dazu kommt, wird es noch schwieriger sein, Menschen dazu zu bewegen, ihre Tiere rauszulassen.\u201c Das genau w\u00e4re aber das Rezept f\u00fcr mehr Biodiversit\u00e4t und mehr Klimaschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Was n\u00e4mlich Bunde Wischen in Schleswig-Holstein macht und inzwischen auch viele andere Projekte, die ganzj\u00e4hrig mit Rindern und Koniks ganze Landschaften beweiden: Sie stellen eine urspr\u00fcngliche Landschaft mit unserer urspr\u00fcnglichen Artenvielfalt wieder her. Die heutigen Nutztiere ersetzen die ehemals hier weidenden Herden von Auerochsen und Wildpferden und Wisenten und Rentieren. Sie halten die Landschaft offen, schaffen mit Bauminseln bestandenes Grasland und damit Lebensraum f\u00fcr all die vielen bedrohten Arten, die in den letzten Jahrzehnten geschwunden und zum Teil auch verschwunden sind. Gleichzeitig ist das Weideland eine Kohlenstoffsenke. Im Weideboden baut sich mehr Humus auf als im Waldboden. Und Humus besteht aus abgestorbenem organischem Material, das von den Bodentieren umgewandelt und im Boden eingelagert wird. Im Humus gespeichert sind sechzig Prozent Kohlenstoff, den die Pflanzen zuvor aus der Luft geholt haben. So helfen die Weidetiere nicht nur die Biodiversit\u00e4t wieder herzustellen, sondern auch, das Klima zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Und wer jetzt glaubt, das k\u00f6nne nicht sein, weil Rinder doch Methan aussto\u00dfen, der lese den Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-kuh-klima-luege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Kuh-Klima-L\u00fcge<\/a>\u201c oder h\u00f6re den <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe14-die-kuh-klima-luege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> dazu. Ende des Werbeblocks und weiter mit dem Wolf und den Weidetieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"477\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-1024x477.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1904\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-1024x477.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-768x358.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-1536x715.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BundeWischen-GerdKaemmer-2048x953.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bunde Wischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd K\u00e4mmer im Weideland. Wenn er nach den Tieren schaut wird er immer wieder von Spazierg\u00e4ngern angesprochen. Dann erkl\u00e4rt, wie die Beweidung die Biodiversit\u00e4t f\u00f6rdert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Wolf und \u00d6kosysteme<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Bundesverband \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft B\u00d6LW war einer der ersten \u00d6koverb\u00e4nde, der eine Position zum Wolf in Deutschland verfasst hatte. Darin stand, dass zu einem vollst\u00e4ndigen nat\u00fcrlichen \u00d6kosystem auch gro\u00dfe Pr\u00e4datoren geh\u00f6ren, also Raubtiere wie der Wolf. Die W\u00f6lfe haben in einem vollst\u00e4ndigen funktionierenden \u00d6kosystem mit gro\u00dfen Weidetieren eine ordnende Funktion. Sie fangen die kranken und schwachen Tiere heraus und halten damit auch die Herden gesund.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses erste Positionspapier des B\u00d6LW ist inzwischen durch ein neues ersetzt, in dem der Satz \u00fcber die gro\u00dfen Pr\u00e4datoren fehlt. Da ich den aber noch in Erinnerung hatte, habe ich den Biologen und Natursch\u00fctzer Gerd K\u00e4mmer gefragt: Gibt es bei uns in Deutschland \u00fcberhaupt noch ein vollst\u00e4ndiges nat\u00fcrliches \u00d6kosystem, in dem W\u00f6lfe ihre urspr\u00fcngliche Funktion erf\u00fcllen k\u00f6nnten? Haben wir so etwas \u00fcberhaupt? Gerd K\u00e4mmer sagt: \u201eNein!\u201c Wir haben keine vollst\u00e4ndigen nat\u00fcrlichen \u00d6kosysteme mehr in Deutschland. Es gibt keine Wildnis mehr. Alles ist von uns Menschen \u00fcberformt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geh\u00f6ren also W\u00f6lfe zu unseren kulturlandschaftlichen \u00d6kosystemen? \u201eAus meiner Sicht nein\u201c, sagt Gerd K\u00e4mmer: \u201eF\u00fcr ein vollst\u00e4ndiges \u00d6kosystem w\u00fcrde man sie nat\u00fcrlich brauchen. Eine sich ausbreitende Population von gro\u00dfen Weidetieren braucht nat\u00fcrlich einen limitierenden Faktor. Das war die Funktion der W\u00f6lfe und anderer gro\u00dfer Raubtiere wie B\u00e4ren, die in der Lage sind, solche Tiere zu t\u00f6ten und auch zu verwerten.\u201c Aber das war einmal. Heute h\u00e4tten wir diese Aufgabe \u00fcbernommen. \u201eWir sorgen daf\u00fcr, dass es den Tieren im Weideland gut geht und sie dort auch im Winter ausreichend Futter finden, indem wir so viele Tiere entnehmen, wie dazu n\u00f6tig ist und deren Fleisch auch vermarkten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aber k\u00f6nnten wir das mit der \u201eEntnahme\u201c nicht auch wieder die W\u00f6lfe machen lassen? Wenigstens da, wo es mehr um Naturschutz als um Landwirtschaft geht? K\u00f6nnten wir aus mehreren Gr\u00fcnden nicht, sagt Gerd K\u00e4mmer. Einer ist die Begrenzung unserer Weidegebiete mit ganzj\u00e4hrigem Weidegang. Das sind ja nur ein paar wenige Fl\u00e4chen in Deutsch-land und im Vergleich zum Revier eines Wolfsrudels verschwindend kleine. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die W\u00f6lfe dann bei den halbwild lebenden Weidetieren \u00fcben, wie das geht, solch gro\u00dfen Tiere zu erlegen. Und wenn sie das gelernt haben, dann k\u00f6nnen sie sich den Milchk\u00fchen des Nachbarn widmen, die aus ihren kleinen Weiden gar nicht fliehen und sich auch schlechter verteidigen k\u00f6nnen als Robustrinder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Keine Abschottung<\/h2>\n\n\n\n<p>Also doch ein viele Kilometer langer wolfssicherer Zaun quer durch die Landschaft? Keine Option, sagt Gerd K\u00e4mmer. \u201eWolfssichere Z\u00e4une um hunderte von Hektar gro\u00dfe Weidelandschaften w\u00e4re niemals ein Thema f\u00fcr uns, selbst wenn das finanzierbar w\u00e4re, weil wir dann auch alle anderen Wildtiere aussperren w\u00fcrden.\u201c Nicht einmal mehr die Rothirsche k\u00f6nnten dann die Galloways besuchen kommen, wie das im Stiftungsland Sch\u00e4ferhaus immer wieder zu beobachten ist. \u201eWir wollen ja eben keine geschlossenen, hermetisch abgeschirmten Fl\u00e4chen. Unsere halboffenen Weiden sollen in die Landschaft hineinwirken und alle anderen Tiere, die die Weidelandschaften besiedeln, sollen ja gerade auch hinaus und herein k\u00f6nnen. So wie die Hirsche, die aus dem Stand \u00fcber den Rinderweidezaun springen. Und in solch einem System wird es dann schwierig mit dem Wolf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sorge und auch deutlich ge\u00e4u\u00dfertem Unverst\u00e4ndnis schaut Gerd K\u00e4mmer nach Niedersachsen, wo man mehrere Wolfsrudel einfach machen lie\u00dfe, die sich auf Weidetiere spezialisiert haben. \u201eDie haben gelernt, Schutzz\u00e4une zu \u00fcberwinden und auch gro\u00dfe Weidetiere anzugreifen. Und die geben ihr Wissen jetzt an die n\u00e4chsten Generationen weiter, an die Jungw\u00f6lfe die dann ihr Rudel verlassen und andere Regionen besiedeln. Wir z\u00fcchten uns da gerade Wolfspopulationen heran, die genau das machen, was wir \u00fcberhaupt nicht brauchen k\u00f6nnen: T\u00f6dlich f\u00fcr die Weidehaltung, f\u00fcr den Naturschutz, f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t.\u201c&nbsp; Allerdings habe eines der auf Weidetiere spezialisierten Wolfsrudel vor einiger Zeit vielleicht einen gravierenden Fehler gemacht, indem es Richtung Hannover zog und dort \u201eUschis Pony\u201c gefressen habe. Vielleicht w\u00fcrde das ja in Br\u00fcssel zu etwas Nachdenken f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Womit wir wieder bei Ursula von der Leyen w\u00e4ren, mit der ja in Br\u00fcssel auch schon der Nieders\u00e4chsische Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil \u00fcber den Schutzstatus des Wolfes gesprochen hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Konsequenz<\/h2>\n\n\n\n<p>In anderen gro\u00dffl\u00e4chigen Naturschutzgebieten, wo die Landschaft mit ganzj\u00e4hriger Beweidung mit Rindern und Koniks offengehalten wird, haben sich die W\u00f6lfe l\u00e4ngst niedergelassen. Mit harten Konsequenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe die Oranienbaumer Heide bei Dessau in Sachsen-Anhalt besucht und mich mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des landwirtschaftlichen Betriebes getroffen, der dort die Beweidung organisiert. <a href=\"https:\/\/www.primigenius.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Primigenius<\/a> hei\u00dft der Betrieb und der Name ist Programm, denn <em>Bos primigenius<\/em> ist der wissenschaftliche Name des von uns letztlich ausgerotteten Auerochsen. Stefan Reinhard ist der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der gemeinn\u00fctzigen Primigenius GmbH, die wiederum der Naturschutzbund Nabu gegr\u00fcndet hat. Als der gelernte Landwirt Stefan Reinhard seine Stelle in Wulfen bei K\u00f6then und Dessau antrat, war der Wolf in der Oranienbaumer Heide l\u00e4ngst sesshaft geworden. \u201eWir haben hier mitten im Weidegebiet ein Wolfsrudel. Deren Rendez-vous-Platz ist da, wo unsere Weidetiere leben. Genau da ziehen die W\u00f6lfe ihre Welpen auf\u201c, sagt Stefan Reinhard. Und das bedeutete, es gab Angriffe auf die Weidetiere.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2553\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-StefanReinhard-Koniks-2048x1151.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zwiesprache mit dem Hengst: Stefan Reinhard bei den Koniks in der Oranienbaumer Heide. Dieser Hengst darf wegen der W\u00f6lfe keine Fohlen mehr zeugen, die Stuten d\u00fcrfen keine mehr geb\u00e4ren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Folge der Wolfsansiedlung war drastisch: Es kam im Beweidungsgebiet kein Kalb mehr durch und es wurde kein Fohlen mehr gro\u00df. Die gro\u00dfen Heckrinder konnten ihre K\u00e4lber zuerst noch sch\u00fctzen. Heckrinder sind sogenannte Abbildzuchten, mit denen die Zoologenbr\u00fcder Heck in den 1920er Jahren die Auerochsen wieder erstehen lassen wollten \u2013 wenigstens als Abbild. Sie haben m\u00e4chtige H\u00f6rner und sind nicht unbedingt friedliche Tiere. Wenn die Heckrindk\u00e4lber aber dann ins Flegelalter kamen, ihre M\u00fctter verlie\u00dfen und die Umgebung erkunden wollten, dann waren sie sichere Beute der W\u00f6lfe. Das musste Stefan Reinhard abstellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Vermeidungsstrategie<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eWir mussten einfach reagieren\u201c, sagt Stefan Reinhard, \u201ewir sind ja als Tierhalter nicht nur verpflichtet, unsere Tiere vor Hunger und Durst zu sch\u00fctzen, sondern auch vor Wolfs\u00fcbergriffen. Wir sind ja auch f\u00fcr ihre Gesundheit verantwortlich.\u201c Und das f\u00fchrte dann zu einer harten Entscheidung: \u201eWir haben die Reproduktion in diesem Weidegebiet eingestellt.\u201c Es gibt keine K\u00e4lber und keine Fohlen mehr, die leichte Beute f\u00fcr die W\u00f6lfe werden k\u00f6nnten. Die m\u00e4nnlichen Heckrinder sind keine Bullen mehr, sondern Ochsen. Dadurch k\u00f6nnen die K\u00fche keine K\u00e4lber mehr bekommen, was f\u00fcr K\u00fche \u00fcbrigens kein besonders sch\u00f6nes Leben bedeutet. Bei den Koniks war das mit Kastration der beiden Hengste, die mit ihren Herden in der Heide leben, nicht so einfach machbar. Die Hengste halten die Gruppen zusammen und nur gemeinsam k\u00f6nnen sich die Pferde gegen die W\u00f6lfe wehren. Also wurden die beiden Hengste in einer aufwendigen und teuren Vasektomie-Operation sterilisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir lassen nur noch gesunde Alttiere auf die Fl\u00e4che\u201c, sagt Stefan Reinhard, und der Erfolg gibt ihm Recht. \u201eSeit 2018 hatten wir keinen Wolfsriss mehr\u201c, auch wenn das Konzept, das er \u201eVermeidungsstrategie\u201c nennt, alles andere als befriedigend sein mag und schon gar kein Beispiel, an dem sich landwirtschaftliche Betriebe orientieren k\u00f6nnen. Es ist hoch aufwendig, die Tiere in einem mit hoffentlich wolfssicheren Z\u00e4unen begrenzten dorfnahen Gebiet Kilometer entfernt aufzuziehen, dort Bullen und K\u00fche zu halten und sie dann, wenn sie alt genug sind, in die Oranienbaumer Heide zu bringen, wo sie ihren Job im Naturschutz nachgehen sollen. Mit dem einfachen Transport ins Beweidungsprojekt ist es n\u00e4mlich auch nicht getan. Die Tiere dort brauchen besondere Aufmerksamkeit und Beobachtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich mich mit Stefan Reinhard traf, hatte er einen Viehanh\u00e4nger an seinem Pickup ins Gel\u00e4nde gezogen. Er und ein Mitarbeiter von Primigenius waren auf der Suche nach einem Ochsen, der auf einem Lauf lahmt. Der hatte sich vielleicht nur den Fu\u00df vertreten. Was anderswo wom\u00f6glich kein Problem gewesen w\u00e4re, ist hier dann eines, denn das lahmende Tier ist dann nicht mehr so schnell und so wendig, dass es sich gegen die W\u00f6lfe wehren kann. \u201eUnd wenn wir dem was Gutes tun wollen, dann k\u00f6nnen wir ihn eigentlich nur mitnehmen und durch ein anderes gesundes Tier ersetzen\u201c, sagt Stefan Reinhard. Wobei es nicht nur um die F\u00fcrsorgepflicht des Tierhalters geht, sondern auch darum, dass die W\u00f6lfe in der Oranienbaumer Heide nicht lernen sollen, gro\u00dfe Weidetiere zu erlegen. Denn damit w\u00fcrden sie und ihr Nachwuchs dann auch die Tierhaltung in der ganzen Region erschweren oder unm\u00f6glich machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Heiderettung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Naturschutzgebiet Oranienbaumer Heide ist knapp 2700 Hektar gro\u00df und geh\u00f6rt zum Biosph\u00e4renreservat Mittelelbe. Auch dieses gro\u00dfe Areal war einmal ein Truppen\u00fcbungsplatz. Da wir uns in Sachsen-Anhalt befinden nat\u00fcrlich einer der Roten Armee. Als die 1992 abzog, war erst einmal lange nicht klar, was mit dem Areal geschehen sollte. Es geschah erst einmal nichts und die Landschaft wuchs langsam zu, die Heide, die Region ihren Namen gibt, sie starb vor sich hin. Dann wurde klar, dass mit dem aufwachsenden Wald auch die Biodiversit\u00e4t immer mehr schwand, und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Bundesforst \u00fcbernahmen die Regie und arbeiteten mit der Hochschule Anhalt ein Erhaltungsprogramm f\u00fcr die Heide aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Maschinen r\u00e4umten den zwanzig Jahre aufgewachsenen Baumbestand teilweise ab, was aber die Heide noch nicht rettete. Das wurde dann Aufgabe der Rinder und der Koniks. Achthundert Hektar werden inzwischen ganzj\u00e4hrig beweidet. Es w\u00fcrde sich lohnen, jetzt ganz weit auszuholen und die wunderbare Wirkung dieser Beweidung f\u00fcr die biologische Vielfalt in der Region zu erkl\u00e4ren. Das mache ich vielleicht hier auch noch, verweise f\u00fcr jetzt aber erstmal auf eine <a href=\"https:\/\/www.offenlandinfo.de\/projekte\/aktuelle-projekte\/halboffene-weidelandschaft-oranienbaumer-heide-wiederherstellung-von-ffh-offenlandlebensraeumen-1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Netzseite der Hochschule Anhalt<\/a>, die das Projekt betreut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"519\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-1024x519.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2555\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-1024x519.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-768x389.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-1536x778.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Oranienbaumer-Heide-2048x1037.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gerettet durch Beweidung: Die Heide w\u00e4chst wieder. Heckrinder und Koniks haben der Oranienbaumer Heide in Sachsen-Anhalt ihre namensgebende Pflanze zur\u00fcckgegeben. Und mit ihr viele andere Pflanzen und Tiere. Auch Wiedehopf und Ziegenmelker sind wieder da.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vermeidungsstrategie hat Stefan Reinhard das genannt, was er beim Beweidungsprojekt Oranienbaumer Heide macht. Das ist wie gesagt etwas, was sich ein Projekt leisten kann. Zudem eines, das in der sehr kargen Heideregion nur sehr wenig mit Landwirtschaft zu tun hat. Primigenius ist zwar ein landwirtschaftlicher Betrieb und vermarktet auch das Fleisch der Tiere, aber der Besatz in der Heide kann nur sehr gering sein, weil die Tiere ja auch im Winter dort satt werden sollen. Ein normaler landwirtschaftlicher Betrieb, der ja mit seinen Tieren auch noch Geld verdienen muss, kann sich den Aufwand, der um das Beweidungsprojekt betrieben wird, nicht leisten. Und das Beispiel Oranienbaumer Heide ist auch nicht unbedingt eines, was Nachahmer ermutigt, die Tiere wieder aus den St\u00e4llen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weidegang unserer Wiederk\u00e4uer w\u00e4re aber eben der ganz gro\u00dfe Hebel f\u00fcr mehr Biodiversit\u00e4t und mehr Klimaschutz. Nichts schafft so schnell Abhilfe bei der Verarmung unserer Landschaften wie weidende Wiederk\u00e4uer. Allein ihr Dung auf der Weide zieht so viele Insekten an, ist eine Kinderstube f\u00fcr so viele Tiere, von denen dann wieder andere leben k\u00f6nnen, dass im Fallen des Kuhfladens vom Hintern des Rindes auf den Weideboden richtig Zukunft liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Wolf st\u00f6rt<\/h2>\n\n\n\n<p>Es geht um den Schutz und den Wiederaufbau von Biotopen, die uns in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen sind, sagt der Biologe Werner Kunz, emeritierter Professor von der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, der sich ganz dem Artenschutz und der Biodiversit\u00e4t verschrieben hat. Sein Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A26742711&amp;listtype=search&amp;searchparam=978-3527342402&amp;pgNr=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Artenschutz durch Habitatmanagemen<\/a>t\u201c tr\u00e4gt den Untertitel \u201eDer Mythos von der unber\u00fchrten Natur\u201c. Daraus l\u00e4sst sich ablesen, dass Werner Kunz f\u00fcr Eingriffe in die Natur ist. Zum Beispiel f\u00fcr solche mit Weidetieren. Und dabei st\u00f6re der Wolf. Zumal der Wolf in Deutschland keineswegs mehr gef\u00e4hrdet sei. Es gebe keinen Grund, ihn noch weiter zu sch\u00fctzen. Er bringt es auf den Punkt, indem er sagt, was viele Natursch\u00fctzer nicht h\u00f6ren wollen und andere sich nicht zu sagen trauen: \u201eIch bin der Meinung, dass der Wolf in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe abgeschossen werden muss.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Gr\u00fcnde f\u00fchrt der Artensch\u00fctzer an. Erstens, dass der Wolf nun wirklich nicht mehr sch\u00fctzenswert sei, weil ja eben \u00fcberall verbreitet. Zweitens, dass der Wolf wirklich gef\u00e4hrlich sei und wenn er den ersten Menschen get\u00f6tet habe, \u201ewas ja durchaus geschehen kann\u201c. Dann w\u00e4re das ein gewaltiger Schaden \u2013 und das am Ende auch f\u00fcr den Naturschutz. Denn dann w\u00e4re die Gleichung: Wolf gleich Naturschutz, Naturschutz also gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: \u201eMan soll den Wolf nicht so sehr sch\u00fctzen, weil das am Ende dem ganzen Artenschutz schadet. Da sollte man sich lieber anderen Tieren widmen, dem Haselhuhn zum Beispiel\u201c, sagt der Professor. Der dritte Grund sei, dass der Wolf kein Biotop zum Leben brauche. Er geh\u00f6re nicht zu einem bestimmten \u00d6kosystem, er k\u00f6nne letztlich auch in der Stadt leben, wenn er dort gen\u00fcgend zu fressen finde. Wir m\u00fcssten aber verloren gegangene Biotope wieder aufbauen oder die letzten vorhandenen sch\u00fctzen, wenn wir gegen das Artensterben und den Biodiversit\u00e4tsverlust etwas tun wollten. Und genau dabei st\u00f6re der Wolf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wolf, hat ein anderer \u00d6kologe mir vor kurzem gesagt, sei nicht wichtig f\u00fcr die biologische Vielfalt. Jede Schafherde sei in ihrer Wirkung wertvoller.<\/p>\n\n\n\n<p>So kann\u2019s kommen, dass Naturschutz gegen Naturschutz steht und ein streng naturgesch\u00fctztes Tier gegen den Artenschutz. So stehen lassen kann man das aber sicher auf Dauer nicht. Wir m\u00fcssten dann schon mal entscheiden, wie es weitergehen soll mit dem Wolf in Deutschland. Schon im ersten Teil dieser Miniserie von Blog und Podcast hat Wolfsberater Kenny Kenner ja \u00e4hnliches gesagt wie Werner Kunz: Er m\u00f6chte eine belastbare Struktur im sogenannten Wolfsmanagement haben, bevor der erste Mensch Opfer von W\u00f6lfen wird. Dann w\u00e4re es n\u00e4mlich zu sp\u00e4t, da noch Struktur hineinzubringen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Und nun?<\/h2>\n\n\n\n<p>Was wir aus all dem lernen k\u00f6nnen f\u00fcr unseren Einkauf von Lebensmitteln, nur weil dieser Blog ja \u201eF\u00fchrerschein f\u00fcr Einkaufswagen\u201c hei\u00dft: Ganz klar, wir m\u00fcssen die Weidehalter unterst\u00fctzen, von denen wir deutlich mehr br\u00e4uchten, als wir derzeit haben. Also Weidemilch kaufen oder wenigstens Milch und K\u00e4se und Joghurt von den Bioverb\u00e4nden, die ihren Tierhaltern Weidegang vorschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilft das, mit dem Wolf umzugehen? Es hilft wenigstens, das Thema aktuell zu halten und nicht einfach nur auf den n\u00e4chsten Riss zu warten. Es geht darum, dass wir uns gesellschaftspolitisch klar dar\u00fcber werden, was wir tun wollen. Wenn wir tats\u00e4chlich f\u00fcr mehr Tierwohl sind, wenn die Tiere raus sollen aus den St\u00e4llen, nicht nur wegen es Tierwohls, auch um die Krise der Biodiversit\u00e4t zu bek\u00e4mpfen, das Insektensterben aufzuhalten und im Klimaschutz zu arbeiten, dann k\u00f6nnen wir nicht gleichzeitig gegen alles sein, was auch nur im Entferntesten wie das viel zitierte und nirgendwo durchgef\u00fchrte \u201eWolfsmanagement\u201c aussieht. Einfach laufen lassen, Laissez-faire ist wohl nicht die richtige Wahl beim Umgang mit dem zur\u00fcckgekehrten Raubtier.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Letzte Meldung<\/h2>\n\n\n\n<p>Und die Zeit, uns unseren Umgang mit dem Wolf klarzumachen, sie dr\u00e4ngt. Die letzte Meldung aus Brandenburg: Im Kreis Uckermark hat ein Wolf zwei K\u00e4lber in einem Stall gerissen. \u201eWenn Z\u00e4une und neuerdings nicht mal mehr St\u00e4lle ausreichen, wie soll man seine Tiere dann noch sch\u00fctzen\u201c, fragt der betroffene Landwirt aus Menkin. Zwei Mal sei \u201edieses neuartige Verhalten\u201c in diesem Jahr auch in Mecklenburg-Vorpommern zu beklagen gewesen, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Schwerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 tote Schafe im Landkreis Stade, 22 gerissene Schafe im Landkreis Harburg, dann zwei K\u00fche wieder bei Stade. Die W\u00f6lfe in Niedersachsen sind sehr aktiv und ihre Angriffe auf Nutztiere kommen den D\u00f6rfern immer n\u00e4her. 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