{"id":2618,"date":"2024-02-01T08:00:00","date_gmt":"2024-02-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2618"},"modified":"2024-01-31T10:45:01","modified_gmt":"2024-01-31T09:45:01","slug":"die-klima-kuh-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-klima-kuh-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Klima Kuh \/ Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/vohwi4.wixsite.com\/website\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"533\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WildeWeide-Vohwinkel-1024x533.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2622\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WildeWeide-Vohwinkel-1024x533.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WildeWeide-Vohwinkel-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WildeWeide-Vohwinkel-768x400.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/WildeWeide-Vohwinkel.jpg 1433w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Halboffene Weidelandschaft im Sp\u00e4therbst, geschaffen von den Heckrindern, die ganzj\u00e4hrig drau\u00dfen leben &#8211; im Projekt <a href=\"https:\/\/vohwi4.wixsite.com\/website\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wilde Rinder Weiden<\/a> an der Erft bei Neuss | Foto: Frank Vowinkel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Auch hier die Warnung wieder vorab: Vorsicht, hier handelt es sich um Eigenwerbung! Es geht um mein j\u00fcngstes Buch \u201eDie Klima Kuh\u201c. In diesem zweiten Teil geht es darum, wie die Kuh als Landschaftsarchitektin und Retterin einer urspr\u00fcnglichen mitteleurop\u00e4ischen Naturlandschaft wirken kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gemeint ist damit eine Landschaft, wie sie hier bei uns im heutigen Deutschland und in weiten Teilen Mitteleuropas vorzufinden war, bevor unsere Vorfahren mit der Landwirtschaft begonnen haben. Und es geht darum, dass wir diese Landschaft und ihre urspr\u00fcngliche Artenvielfalt heute nur erhalten oder wieder herstellen k\u00f6nnen, wenn wir Tiere halten und diese Tiere auch weiden las-sen. Es geht um die Wiederherstellung der Landschaft, in die die B\u00e4uerinnen und Bauern mit ihren Rindern, Schafen und Ziegen vor tausenden von Jahren hierher eingewandert sind. Ja, eingewandert: die Landwirtschaft hat einen Migrationshintergrund. Sie wurde im Nahen Osten erfunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Migrant Landwirtschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie sah also die Landschaft aus, die die B\u00e4uerinnen und Bauern hier vorfanden, als sie auf der Suche nach neuen Siedlungsgebieten nach Norden zogen? Und warum hatten sie sich \u00fcberhaupt auf den Weg gemacht ins Unbekannte?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht die Antwort auf die zweite Frage zuerst, denn ich will ja nicht ausgerechnet die Frage auslassen, die in der heutigen Migrationsdiskussion auch gerne ausgeblendet wird: Weshalb machen sich Menschen auf den Weg?<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann die j\u00fcngere Erforschung der ersten von Menschen gebauten Stadt kl\u00e4ren. Das ist die Stadt \u00c7atalh\u00f6y\u00fck, auf einem Siedlungsh\u00fcgel im heutigen Anatolien gelegen, am Rande des sogenannten Fruchtbaren Halbmonds, einer damals fruchtbaren Region, die sich sichelf\u00f6rmig von \u00c4gypten \u00fcber Syrien bis an den Golf zog.<\/p>\n\n\n\n<p>In \u00c7atalh\u00f6y\u00fck waren die Menschen sesshaft geworden und hatten mit der Viehzucht und dem Ackerbau angefangen. Sie produzierten pl\u00f6tzlich Nahrung im \u00dcberfluss. Und die f\u00fchrte zu Nachwuchs im \u00dcberfluss, und der zu Siedlungsdruck und Streitereien. Je l\u00e4nger die Menschen in \u00c7atalh\u00f6y\u00fck lebten, desto \u00f6fter sind sie an Gewalttaten gestorben. Viele der Toten aus der sp\u00e4teren Besiedlungsgeschichte weisen L\u00f6cher und Frakturen am Hinterkopf auf. Bevor mich aber mein Nachbar hinterr\u00fccks erschl\u00e4gt, packe ich doch lieber meine Sachen, lade sie meiner Kuh auf und begebe mich auf die Wanderschaft. Beladen auch mit Saatgut und dem neuen Wissen um die Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"652\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela-1024x652.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2624\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela-768x489.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela-1536x979.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Catalhoeyuek-StipichBela.jpg 2034w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion eines Innenraums aus \u00c7atalh\u00f6y\u00fck, der ersten Stadt der Menschheit. In fast jedem Haus gab es Stieralt\u00e4re und Fruchtbarkeitssymbole. | Foto: Anadolu Museum Stipich B\u00e9la.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Migrant Wildtier<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber was f\u00fcr eine Landschaft fanden die Migrantinnen und Migranten mit ihren Tieren nun vor, als sie in der ehemals von Eis bedeckten Region im Norden ankamen? Was sahen sie: den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht? Genau das! Sagt zumindest die Wissenschaft seit Generationen: Am Ende der sogenannten Sukzession stehe bei uns der Wald. Das habe ich im Biologieunterricht gelernt &#8211; und nach mir noch viele, auch im Studium.<\/p>\n\n\n\n<p>Sukzession ist der nat\u00fcrliche Aufwuchs der Pflanzengesellschaften nach einem katastrophalen Ereignis, einer Eiszeit zum Beispiel. Und das Ende der Sukzession in Mitteleuropa sei der fl\u00e4chendeckende Hochwald, so sagt das die zugeh\u00f6rige Theorie. Nach dieser Theorie hat die Entwicklung der Pflanzengesellschaften also ein Ende &#8211; die sogenannte Klimax, das Endstadium. Und schon daran erkennt man, was die Theorie ist: Bullshit! Womit ich keinesfalls die Kuhfladen beleidigen will. Aber es ist einfach so, dass nat\u00fcrliche Entwicklung kein Endstadium hat. Das gibt es schlicht nicht, panta rhei &#8211; alles flie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn man sich die Wildtiere anschaut, die bei uns leben, dann stellt man fest: Es kann hier fr\u00fcher keine fl\u00e4chendeckende Bewaldung gegeben haben, denn hier bei uns in Deutschland und in ganz Mitteleuropa leben haupts\u00e4chlich Steppentiere. Deshalb, sagt der D\u00fcsseldorfer Biologieprofessor Werner Kunz, der sich ganz dem Artenschutz verschrieben hat, darf man die Landschaft in Mitteleuropa nicht zuwuchern lassen, sondern muss sie offenhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Reihe nach: Wieso sagt die herrschende Theorie von der pflanzlichen Sukzession, also die Abfolge der Besiedlung der kahlen Erde, die von den schmelzenden Eisschilden vor zw\u00f6lftausend Jahren hinterlassen wurden, dass an deren Ende nach ein paar hundert Jahren fl\u00e4chendeckender Hochwald gestanden habe. W\u00e4hrend die meisten Wildtiere, die heute noch bei uns leben, aus offenen Landschaften und Steppen stammen?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas liegt daran, dass die Klimaxtheorie so tut, als habe es hier nach der Eiszeit keine gro\u00dfen Pflanzenfresser mehr gegeben\u00ab, sagt der niederl\u00e4ndische Biologe Frans Vera, Autor des Buches <em><a href=\"https:\/\/www.academia.edu\/47279678\/Grazing_Ecology_and_Forest_History\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weide\u00f6kologie und Waldgeschichte<\/a><\/em>. Wenn ganz Nordeuropa Wald gewesen w\u00e4re, w\u00e4ren unsere Wildtiere hier heute nicht Steppen- und Offenland-Arten. Die aber sind s\u00e4mtlich zu uns eingewandert. Und das h\u00e4tten sie nicht getan, wenn hier dunkle W\u00e4lder gewesen w\u00e4ren, in denen sie nicht \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"464\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-1024x464.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2625\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-1024x464.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-300x136.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-768x348.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-1536x696.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Weidelandschaft-Kinzigtal-2048x928.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Halboffene Weidelandschaft im hessischen Kinzigtal im zeitigen Fr\u00fchjahr, bevor die Rinder kommen. Hier wird seit sechzig Jahren nur beweidet und nie ged\u00fcngt. Die Vielfalt ist schon im Bewuchs erkennbar. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Tabula rasa<\/h2>\n\n\n\n<p>Die letzte Vereisung der Erde und damit auch Europas, kam nach einer l\u00e4ngeren warmen Phase mit gro\u00dfer Heftigkeit und es wurde noch einmal richtig lange sehr kalt. Die Eisschilde des Nordens reichten bis zum heutigen Berlin, die Permafrostgrenze ging bis zum Schwarzen Meer. Diese Kaltzeit r\u00e4umte auf mit der Tierwelt. Am Ende gab es die gro\u00dfen Tiere der Warmzeiten nicht mehr, keine Waldelefanten, keine Waldnash\u00f6rner, aber auch die Steppentiere der Kaltzeiten, wie Mammut und Wollnashorn, starben aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun konnten die Tiere aus anderen Regionen einwandern, die nicht so stark von der Vereisung betroffen waren. \u00bbDie sind eingewandert in ein leeres Gebiet\u00ab, sagt Werner Kunz, \u00bbsie konnten sich ungehindert ausbreiten, weil es in Mitteleuropa gar keine Futterkonkurrenten mehr f\u00fcr sie gab.\u00ab Und weil die Einwanderer aus den Steppen des Ostens und dem Offenland des Mittelmeerraumes kamen, leben heute in Mitteleuropa nur ganz wenige Arten, die urspr\u00fcnglich Mitteleurop\u00e4er sind, also die hier entstanden sind, sich hier entwickelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Einwanderern geh\u00f6rten durchaus auch gro\u00dfe Pflanzenfresser. Nicht ganz so gro\u00dfe wie die Mammuts, aber durchaus in der Lage, einen durchg\u00e4ngigen Aufwuchs von W\u00e4ldern zu verhindern: Wisente, Auerochsen, Rothirsche, Rehe, Rentiere, und die in Herden, die in die Tausende z\u00e4hlten. Das sind \u00fcbrigens allesamt Tiere der Steppen und offenen oder halboffenen Weidelandschaften. Dass wir Hirsche und Rehe heute mit dem Wald assoziieren, hat damit zu tun, dass wir sie dorthin vertrieben haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die kleinen Bewohner Mitteleuropas sind zumeist Migranten aus Offenland und Steppengebieten. Werner Kunz hat das an den Tagfaltern des Flachlandes untersucht. Da gibt es bei den heute in Mitteleuropa lebenden Arten keinen einzigen ohne Migrationshintergrund \u2013 und auch keinen einzigen, der im dunklen Wald \u00fcberleben k\u00f6nnte. Selbst die Arten, deren Namen wir mit dem Attribut Wald versehen haben, wie das Waldbrettspiel, <em>Pararge aegeria<\/em>,brauchen als Lebensraum offene, lichte W\u00e4lder mit besonnten Lichtungen und S\u00e4umen. Deshalb pl\u00e4diert der Artensch\u00fctzer auch daf\u00fcr, die Waldweide wieder zuzulassen, nicht in allen W\u00e4ldern, aber wenigstens in einigen. \u00bbDie Waldweide w\u00fcrde uns ganz sicher auch den Waldzipfelfalter, <em>Satyrium ilicis<\/em>, wieder zur\u00fcckbringen. Von dem gab es vor 30 Jahren im Saarland noch hundert Vorkommen. Heute sind es noch vier\u00ab, sagt Werner Kunz. \u00bbDer Falter braucht absolut offene, lichte Eichenw\u00e4lder. Und die lassen sich eigentlich nur durch Beweidung wiederherstellen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1018\" height=\"671\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Reinhardswald-Eiche-MichaelFiegle.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2626\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Reinhardswald-Eiche-MichaelFiegle.jpg 1018w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Reinhardswald-Eiche-MichaelFiegle-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Reinhardswald-Eiche-MichaelFiegle-768x506.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1018px) 100vw, 1018px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier stirbt eine alte Hutewaldeiche, weil der Reinhardswald heute kein Hutewald mehr ist. Der Eiche fehlt das Licht, sie wird von schattentoleranten Konkurrentinnen \u00fcberwuchert. | Foto: Michael Fiegle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Eingriffe in die Natur<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Forstwissenschaft will von all diesen gro\u00dfen Pflanzenfressern im Wald aber nichts wissen. Schon gar nicht heute, und auch nicht in der Vergangenheit. \u00bbWenn die Menschen Deutschland verlie\u00dfen, so w\u00fcrde dieses nach 100 Jahren ganz mit Holz bewachsen seyn\u00ab, schreibt Johann Heinrich Cotta, einer der Begr\u00fcnder der Forstwissenschaft, 1828 in die Vorrede seiner <em>Anweisung zum Waldbau<\/em>. Diese Auffassung ist bis heute die vorherrschende in der Wissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst heute ist sie aber Realit\u00e4t geworden: Wenn wir Menschen nicht mehr eingreifen, w\u00e4chst alles zu mit Wald. Das liegt allerdings daran, dass wir die Wildrinder ausgerottet, die Rentierherden und Elche vertrieben haben. Und vor allem daran, dass wir mit unseren Abgasen und den Ausd\u00fcnstungen der landwirtschaftlichen D\u00fcngung die Luft mit Stickstoff so sehr angereichert haben, dass es selbst in entlegenen Gebieten D\u00fcnger regnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Werner Kunz erz\u00e4hlt von einem Studienmodul mit Exkursion, das er seit f\u00fcnfzehn Jahren seinen Studenten anbietet. Die Exkursion f\u00fchrt in den ungarischen Nationalpark B\u00fckk im karstigen Mittelgebirge im Nordosten Ungarns. Die fl\u00e4chendeckende D\u00fcngung aus der Luft hat den eigentlich n\u00e4hrstoffarmen Karst in den letzten f\u00fcnfzehn Jahren aber so verwandelt, dass es im Nationalpark keine Schmetterlinge mehr gibt. \u00bbVor ein paar Jahren noch haben wir dort an den Waldwegen auf vielen Bl\u00fcten viele Tagfalter fotografieren k\u00f6nnen, die bei uns sehr selten geworden sind. Jetzt hat sich das Kronendach \u00fcber den Wegen geschlossen, der Boden ist beschattet, da bl\u00fcht nichts mehr.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Womit klar ist, wie wir das Insektensterben aufhalten und die Biodiversit\u00e4t zur\u00fcckholen k\u00f6nnen in die Landschaft: indem wir sie offenhalten. Das bedeutet allerdings einen aktiven Eingriff. Zum Beispiel, indem wir wieder Weidetiere in manche W\u00e4lder treiben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"597\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Werner-Kunz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2546\" style=\"width:337px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Werner-Kunz.jpg 500w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Werner-Kunz-251x300.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eingreifen f\u00fcr den Artenschutz, sagt Prof. Werner Kunz, nicht die Restnatur wuchern lassen, die wir noch haben. | Foto: privat<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Naturschutz in Deutschland, und nicht nur hier, ist aber gerade ganz anders unterwegs. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz und das Umweltministerium wollen f\u00fcnf Prozent der W\u00e4lder ganz aus der Nutzung nehmen. Und da, wo ehemals beweidete W\u00e4lder Naturschutzgebiete oder Nationalparke geworden sind, darf nicht mehr beweidet werden. Der Reinhardswald in Hessen ist so ein Beispiel. Das war mal ein sogenannter Hutewald. Alte Unterlagen belegen, wie viele Schweine, Pferde, Schafe, Ziegen und Rinder dort weiden durften. Die Tiere haben dem Reinhardswald zu dem Artenreichtum verholfen, dessentwegen er dann unter Schutz gestellt wurde. Heute ist die Waldweide verboten \u2013 schon lange &#8211; und man kann beobachten, wie die alten Eichen dort vor sich hin sterben. Sie sind \u00fcberwachsen von Buchen und Hainbuchen. Eichen brauchen aber Licht zum Leben. Das haben sie nun nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man die Natursch\u00fctzer fragt, die das verantworten, warum sie dem Sterben der alten Pflanzengemeinschaften zuschauen, derentwegen doch das Gebiet \u00fcberhaupt unter Schutz gestellt wurde, dann h\u00f6rt man immer wieder: Ja, das ist die Natur! \u00bbNein, sagt der Biologe und Natursch\u00fctzer Frans Vera: Das ist nicht die Natur, das ist eine ganz bestimmte Idee von Natur.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Freilandversuch<\/h2>\n\n\n\n<p>Frans Vera war lange Zeit Natursch\u00fctzer in Staatsdiensten, bevor er zur Landbauuniversit\u00e4t Wageningen wechselte. Als Chef der Abteilung f\u00fcr Naturentwicklung und Naturschutz im niederl\u00e4ndischen Landwirtschaftsministerium konnte er in einem riesigen Feldversuch beweisen, dass die Sukzessionstheorie, wonach das Ende der nat\u00fcrlichen Entwicklung der Hochwald ist, von falschen Annahmen ausgeht. Die Theorie tut einfach so, als h\u00e4tte es die gro\u00dfen Pflanzenfresser, die Megaherbivoren, nach der Eiszeit bei uns nicht mehr gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hatte Frans Vera als Abteilungsleiter ein gro\u00dfes Versuchsgebiet geerbt, in dem eine nat\u00fcrliche Entwicklung nachvollzogen werden konnte: Oostvaardersplassen. 1968 hatten die Niederlande einen zun\u00e4chst f\u00fcr die Ansiedlung von \u00d6l- und Schwerindustrie gedachten neuen Polder quasi der Natur \u00fcberlassen. Damals war am s\u00fcd\u00f6stlichen Rand des Ijsselmeeres eingedeicht worden, aber der tiefste Teil des dadurch entstandenen neuen Polders der Provinz Flevoland, viereinhalb Meter unter dem Meeresspiegel, wollte trotz dauernden Pumpens nicht trocken werden \u2013 also keine Industrieansiedlung, sondern Brache. Vom Flugzeug aus wurde das sechzig Quadratkilometer gro\u00dfe Gebiet dann mit Schilfsamen bestreut, weil das Ried auch in der Lage ist, eine Sumpflandschaft trockener zu machen, und man dann die Pumpen abstellen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"516\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel-1024x516.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2627\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel-1024x516.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel-768x387.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel-1536x774.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Oostvardersplassen-Eva-MariaKintzel.jpg 2044w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Weidetiere unter sich in Oostvaardersplassen, inzwischen Teil eines Nationalparks: Im Vordergrund die Graug\u00e4nse, im Hintergrund die Heckrindcer, dazwischen das Schilf und das Weideland, das sie gemeinsam gestalten. | Foto: Eva-Maria Kintzel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In kurzer Zeit entstand im tiefergelegenen nassen Teil des neuen Polders ein Schilfrohrsumpf, und auf dem h\u00f6hergelegenen trockenen Gebiet breiteten sich Gr\u00e4ser aus. Im Sumpf siedelten sich dann sehr bald viele V\u00f6gel an, die genau solche Lebensr\u00e4ume brauchen: im Schilf Rohrdommeln, Rohrs\u00e4nger, Bartmeisen, im offenen Flachwasser L\u00f6ffler, Brachv\u00f6gel, Uferschnepfen. \u00bbEs war eine ungeheure Vielfalt an V\u00f6geln und Vogelarten\u00ab, sagt Frans Vera.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gab ein Problem: Alle beteiligten Natursch\u00fctzer wussten n\u00e4mlich, was nun passieren w\u00fcrde. Sie hatten ja ihre Sukzessionstheorie gelernt. Es w\u00fcrden sich B\u00fcsche ins Schilf ausbreiten, dann w\u00fcrden B\u00e4ume kommen \u2013 und am Ende h\u00e4tte man dann einen Auwald. Auch sehr sch\u00f6n, aber kein Lebensraum mehr f\u00fcr all die V\u00f6gel des offenen Schilfsumpfes, die sich jetzt angesiedelt hatten. M\u00e4hen ist in solchen F\u00e4llen der Rat des Naturschutzes. Aber wie m\u00e4hen ein unzug\u00e4ngliches Feuchtgebiet von vierzig Quadratkilometern Gr\u00f6\u00dfe, mit welchen technischen und welchen finanziellen Mitteln? Der Naturschutz wollte Oostvaardersplassen aufgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dann kam die Rettung: aus der Luft. Die Graug\u00e4nse hatten den Sumpf als idealen Mauserplatz entdeckt. Und sie kamen zu Zehntausenden. Im h\u00f6her gelegene Grasland des Polders konnten sie sich vor und nach der Mauser Fettpolster anfressen, im Sumpf waren sie dann sicher vor R\u00e4ubern. Sie mussten aber auch flugunf\u00e4hig weiter satt werden \u2013 und fra\u00dfen deshalb das Schilf herunter. Sie grasten das Schilf weg und trugen so den Anfang der Sukzession immer aufs Neue in den Sumpf. Keine Verbuschung, kein Wald wuchs auf. Der Lebensraum der Schilfbewohner wuchs immer neu nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings begann das h\u00f6hergelegene trockene Land zu verbuschen und zu verwalden. Das w\u00fcrde die Graug\u00e4nse am Ende zum Verlassen des Gebietes zwingen, weil sie nach der Mauser eine nahegelegene Grasweide finden m\u00fcssen, um sich rasch wieder mit mehr Proteinen zu versorgen, als im Schilf. Was tun, um die Verbuschung zu stoppen und das Land offenzuhalten. Frans Vera schlug vor, Weidetiere zu nutzen: Rinder, Pferde und Rothirsche.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"985\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FransVera-WeeJeeVee-1024x985.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2639\" style=\"width:352px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FransVera-WeeJeeVee-1024x985.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FransVera-WeeJeeVee-300x289.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FransVera-WeeJeeVee-768x739.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FransVera-WeeJeeVee.jpg 1452w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die nat\u00fcrliche Landschaft Mitteleuropas ist eine offene, zumindest halboffene Weidelandschaft &#8211; wiederherstellbar mit Weidetieren: Frans Vera. | Foto: WeeJeeVee<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nein, sagten seine Wissenschaftskollegen, das kannst du vergessen! Das wird alles Wald. \u00bbDas ist eine Theorie\u00ab, sagte Frans Vera, \u00bbwir haben eine andere. D\u00fcrfen wir bitte ausprobieren, welche zutrifft!\u00ab Das sollte eigentlich verhindert werden: \u00bbDas musst du nicht ausprobieren, die Wissenschaft wei\u00df das: es wird alles Wald, riefen sie.\u00ab Frans Vera setzte sich durch, die Weidetiere kamen. \u00bbUnd siehe: es wurde kein Wald. Es wurde Grasland!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Weidelandschaften schaffen<\/h2>\n\n\n\n<p>Megaherbivoren-Hypothese hei\u00dft die Theorie, nach der die ersten B\u00e4uerinnen und Bauern eben keinen geschlossenen Hochwald in Mitteleuropa vorfanden. Die Megaherbivoren, die gro\u00dfen Pflanzenfresser, hatten schon f\u00fcr Graslandschaften gesorgt. Die Verfechter der Klimaxtheorie, nach der die Sukzession der Pflanzengemeinschaften im Hochwald endet, f\u00fchren dagegen an: In den Pollenanalysen aus der Jungsteinzeit, die die Pal\u00e4obotaniker zum Beispiel aus tiefen Torflagen in Mooren holen, f\u00e4nden sich nur Baumpollen und fast keine Pflanzen des Offenlandes.<\/p>\n\n\n\n<p>Es finden sich in den Pollenanalysen aber regelm\u00e4\u00dfig die Spuren von Eichen. Dazu hat die Klimaxtheorie dann Mischw\u00e4lder aus Eichen und Linden, oder Eichen und Buchen erfunden. Solche W\u00e4lder gibt es aber nicht. Diese B\u00e4ume k\u00f6nnen nebeneinander nur in offenen Landschaften existieren. Also muss es auch in der Jungsteinzeit vor zw\u00f6lftausend Jahren in Mitteleuropa solche offenen Landschaften gegeben haben \u2013 Weidelandschaften eben, hergestellt von den gro\u00dfen Pflanzenfressern. Hort der Biodiversit\u00e4t und des Klimaschutzes, denn im Humus unter den Weiden ist der meiste Kohlenstoff gespeichert, nicht zuletzt durch den Dung der Tiere. Aber das habe ich ja schon im letzten <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-klima-kuh-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und im letzten <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe28-die-klima-kuh-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWenn wir nichts tun, wenn wir nicht eingreifen in die heutige Natur, dann schaffen wir geschlossene Dunkelw\u00e4lder, und das sind Biotope, f\u00fcr die wir \u00fcberhaupt nicht die Arten hier haben\u00ab, sagt Werner Kunz. Wir m\u00fcssen uns von dem <em>Mythos von der unber\u00fchrten Natur<\/em> verabschieden. So lautet auch der Untertitel des Fachbuches des Biologieprofessors, das f\u00fcr <em><a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?stoken=1035766A&amp;lang=0&amp;cl=search&amp;searchparam=Artenschutz+durch+Habitatmanagement\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Artenschutz durch Habitatmanagemen<\/a>t<\/em> pl\u00e4diert. Es ist ein M\u00e4rchen, sagt er, dass alles gut w\u00fcrde, wenn man die Natur einfach nur machen lie\u00dfe. Wie gesagt: In einer mit Stickstoffregen \u00fcberd\u00fcngten Kulturlandschaft, aus der man die letzten wild lebenden gr\u00f6\u00dferen Pflanzenfresser st\u00e4ndig herausschie\u00dft. Die Natur, die da Natur sein soll, gibt es also gar nicht. Egal, die Idee lebt. Unser Bestseller-F\u00f6rster Peter Wohlleben zum Beispiel pl\u00e4diert daf\u00fcr, dass man nichts tun soll \u2013 dass ein guter Natursch\u00fctzer sei, wer die H\u00e4nde in den Hosentaschen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Tiere pflanzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Werner Kunz pl\u00e4diert f\u00fcr den Eingriff und w\u00fcnscht sich, dass Landwirte f\u00fcr den Artenschutz gewonnen werden. \u00bbDer Artensch\u00fctzer der Zukunft ist der Landwirt. Dann n\u00e4mlich, wenn er eine neue Fruchtfolge auf seinen Fl\u00e4chen pflegt. Hier baut er Zuckerr\u00fcben an, dort Weizen \u2013 und dort die Grauammer.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Wie baut ein Landwirt bitte die Grauammer an? \u00bbDie Grauammer\u00ab, sagt Wikipedia, \u00bbbewohnt offene Landschaften mit einzelnen B\u00e4umen oder B\u00fcschen und zumindest teilweise dichter Bodenvegetation, in Mitteleuropa vor allem extensiv genutztes Gr\u00fcnland, Ackerr\u00e4nder und Brachen.\u00ab Solch ein Habitat w\u00e4re f\u00fcr viele Landwirte vielleicht nicht ganz so schwer herstellbar. Eine Weide mit ein paar B\u00e4umen, eine Brache mit ein paar B\u00fcschen am Rand. Werner Kunz h\u00e4tte gerne in jedem landwirtschaftlichen Betrieb ein Biotop, eines das zur Landschaft und zur Landwirtschaft passt. Und er hat bei B\u00e4uerinnen und Bauern daf\u00fcr durchaus offene Ohren gefunden. \u00bbNat\u00fcrlich m\u00fcssen die Betriebe daf\u00fcr bezahlt werden. Aber daf\u00fcr gibt es genug Geld im Naturschutz\u00ab, sagt Werner Kunz.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Biotope herzustellen und zu erhalten, die uns die verlorene Artenvielfalt zur\u00fcckbringen in die Landschaft, m\u00fcssen wir allerdings die K\u00fche wieder rauslassen aus den St\u00e4llen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/die-klima-kuh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"643\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-643x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2571\" style=\"width:131px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-643x1024.jpg 643w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-188x300.jpg 188w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-768x1224.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-964x1536.jpg 964w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-1285x2048.jpg 1285w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-scaled.jpg 1607w\" sizes=\"auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Und das bedeutet auch, dass es keine Abkehr von der Nutztierhaltung geben kann und dass eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft nicht vegan ist. Was nicht hei\u00dft, dass nicht Veganerin oder Veganer werden sollte, wer das m\u00f6chte. Nur sollte mit den Abf\u00e4llen der veganen Lebensmittel auch etwas Sinnvolles geschehen. Sie k\u00f6nnen zum Beispiel Winterfutter f\u00fcr die Rinder sein. Vom Hafer landen nur f\u00fcnfzehn Prozent im Haferdrink. Der Rest ist Viehfutter, so wie die <a href=\"https:\/\/hamfelderhof.de\/produkte\/haferdrink\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bauernmolkerei Hamfelder Hof<\/a> das mit ihren Haferdrink vorf\u00fchrt. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr Dinkeldrink und Sojadrink und Tofu.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die anderen Menschen, die nicht vegan leben wollen, die m\u00fcssten dann das Fleisch von den extensiven Weiden oder die Milch von den Weidek\u00fchen verzehren. Beim Spaziergang auf dem Land k\u00f6nnen sie dann von sich sagen: Ich war es, der die Feldlerche herbeigegessen hat, die da gerade \u00fcber mir singt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Thema als <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe29-die-klima-kuh-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch hier die Warnung wieder vorab: Vorsicht, hier handelt es sich um Eigenwerbung! Es geht um mein j\u00fcngstes Buch \u201eDie Klima Kuh\u201c. In diesem zweiten Teil geht es darum, wie die Kuh als Landschaftsarchitektin und Retterin einer urspr\u00fcnglichen mitteleurop\u00e4ischen Naturlandschaft wirken kann. 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