{"id":2661,"date":"2024-03-07T08:00:00","date_gmt":"2024-03-07T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2661"},"modified":"2024-03-06T11:52:14","modified_gmt":"2024-03-06T10:52:14","slug":"bio-in-der-krise-das-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/bio-in-der-krise-das-update\/","title":{"rendered":"Bio in der Krise \u2013 das Update"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"506\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1024x506.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1829\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1024x506.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-768x380.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-1536x759.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-Kueche-2048x1012.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das gibt&#8217;s nur hier: Regional produziertes und regional vermarktetes Bio von den H\u00f6fen und aus der K\u00fcche der Genossenschaft Landwege f\u00fcr die eigenen Bio-M\u00e4rkte. Das wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher. Sagen sie. Aber kaufen sie das auch? | Foto: Landwege<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Im Februar 2023 wurde Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ein Jahr alt \u2013 und ich habe an dieser Stelle zum ersten Mal getitelt, wie damals auch viele andere: \u201eBio in der Krise\u201c. Auf den Krieg folgte eine Energiekrise \u2013 haupts\u00e4chlich bei uns in Deutschland, weil wir uns abh\u00e4ngig gemacht hatten vom russischen Erdgas. Die steigenden Energiepreise zogen andere Preise nach. Die Menschen bangten, wie sie wohl durch den Winter kommen w\u00fcrden. Damals mussten wir feststellen: Ein Volk hat Angst und geht zum Discounter. Deutschland spart beim Essen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und wie ist es ein Jahr sp\u00e4ter, nachdem wir den zweiten Winter ohne Black-Out und kalte F\u00fc\u00dfe hinter uns haben? Das war die Frage, der ich jetzt nachgegangen bin, zum Teil bei denselben Betrieben wie vor einem Jahr. Ein Update also dieser Blog und der zugeh\u00f6rige <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe30-bio-in-der-krise-das-update\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a>. Wie steht es um die Bio-Branche?<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Kassenzettel ist Stimmzettel<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eJeder Kassenzettel ist ein Stimmzettel\u201c, sagte Jasper Metzger-Petersen vor einem Jahr. Jeder Kassenzettel ist auch eine Order: \u201eWas da draufsteht, das wird produziert.\u201c Und wenn da billig draufsteht, dann werden Billiglebensmittel produziert. Irgendwo, denn dann z\u00e4hlen weder regional, noch fair, noch Tierwohl. Der Betriebsleiter des <a href=\"https:\/\/backensholz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Backensholzer Hofs<\/a>, der mit der Milch von f\u00fcnfhundert K\u00fchen besten Bio-K\u00e4se herstellt, hatte diese Feststellung mit einem Appell an uns alle verbunden: \u201eAm Ende m\u00fcssen die Verbraucherinnen und Verbraucher wieder sagen: Gut, ich nehme das Heft wieder in die Hand. Wir m\u00fcssen uns jetzt alle nach dieser Krise wieder sch\u00fctteln und sagen: Komm, jetzt geht\u2019s wieder nach vorne!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und: Haben wir uns gesch\u00fcttelt und unsere Verantwortung wieder in die Hand genommen und wieder mit k\u00fchlem Kopf und Weitsicht eingekauft? Von oben betrachtet, mit dem \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Bio-Branche in Deutschland, sieht es fast so aus. Tina Andres, die Vorstandsvorsitzende des B\u00d6LW, des Bundesverbandes \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft, hat den \u00dcberblick und sagt, dass der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln und deren Absatz sich stabilisiert haben: \u201eDie Zahlen k\u00f6nnen sich sehen lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich zeigt das <a href=\"https:\/\/www.boelw.de\/fileadmin\/user_upload\/Dokumente\/Zahlen_und_Fakten\/Broschuere_2024\/BOELW_Branchenreport2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zahlenwerk des B\u00d6LW<\/a> sogar einen Zuwachs bei der \u00f6kologisch bewirtschafteten Fl\u00e4che im vergangenen Jahr. Trotz Krise wuchs die Biofl\u00e4che in Deutschland um 4,3 Prozent. Die Nische ist gr\u00f6\u00dfer geworden: 11,8 Prozent aller landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen in Deutschland werden jetzt \u00f6kologisch bewirtschaftet. Diese Zahlen sagen allerdings nicht, was genau an Bio-Lebensmitteln am Ende wo gekauft wird und wer davon profitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Jahr der vom russischen Krieg ausgel\u00f6sten Krise waren die Profiteure eindeutig die konventionellen Supermarktketten und die Discounter. Die Verbraucherinnen und Verbraucher kauften schon weiter Bio \u2013 aber halt woanders. Im zweiten Kriegs- und Krisenjahr erholten sich die Ums\u00e4tze dann aber auch bei den reinen Bio-Superm\u00e4rkten und den kleineren L\u00e4den des Naturkostfachhandels. Aber erstens bedeutet ein Plus beim Umsatz angesichts gestiegener Preise nicht unbedingt auch einen Zuwachs beim Absatz, und zweitens erlebten dieses Umsatzplus einige der kleineren L\u00e4den gar nicht mehr. Sie haben inzwischen zugemacht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"806\" height=\"513\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Querbeet-Wolff-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1941\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Querbeet-Wolff-2.jpg 806w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Querbeet-Wolff-2-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Querbeet-Wolff-2-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Botschaft von der Erholung der Biobranche h\u00f6rt er wohl, allein seine Zahlen sprechen dagegen: Querbeet-Gr\u00fcnder Thomas Wolff. Die Kassen sind nicht so voll wie das Gew\u00e4chshaus. | Foto: Querbeet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Warten auf Erholung<\/h2>\n\n\n\n<p>Und auch die gro\u00dfen Direktvermarkter sind weiterhin im Krisenmodus. So wie <a href=\"https:\/\/www.querbeet.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Querbeet<\/a> in der hessischen Wetterau mit dem riesigen Absatzgebiet Rhein-Main. \u201eIch lese das auch in der Fachpresse und den Mitteilungen der Bioverb\u00e4nde, dass sich die Branche erholt habe\u201c, sagt Querbeet-Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Wolff, \u201eaber ich kann das f\u00fcr uns nicht best\u00e4tigen und kenne auch keinen vergleichbaren Betrieb, dem es besser ginge.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Betrieb hat vor \u00fcber drei\u00dfig Jahren mit dem Verkauf des eigenen Gem\u00fcses \u00fcber Wochenm\u00e4rkte begonnen und ist inzwischen Vermarkter eines ganzen Netzwerks von regionalen Biobetrieben. Querbeet ist seit langem auch ein Lieferservice, der seine Biokiste zum Vollsortiment ausgebaut hat. Die weit \u00fcber zweitausend Kundinnen und Kunden k\u00f6nnen sich also auch Biokosmetik, Putzmittel oder Toilettenpapier nach Hause liefern lassen. Ich habe Querbeet <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-mit-der-biokiste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe21-die-mit-der-biokiste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> \u00fcbrigens schon einmal vorgestellt \u2013 zum drei\u00dfigj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um, das mitten in der Bio-Krise stattfand.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten in der Krise hat der Betrieb sein Sortiment noch ausgebaut und vermarktet jetzt zus\u00e4tzlich auch noch die Ware von vier befreundeten G\u00e4rtnereien. Was Querbeet liefert, w\u00e4re genau das, was die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher in den diversen Umfragen immer wieder fordern: bio und regional. \u201eJa, von Regionalit\u00e4t sprechen alle weiterhin,\u201c sagt Thomas Wolff. \u201eIch lese und ich h\u00f6re das. Aber sie sagen es nur, sie kaufen es nicht.\u201c Sie gehen stattdessen zum Discounter und kaufen irgendein Bio von irgendwo. \u201eAuch die gro\u00dfen Ketten und die Discounter schreiben sich ja Regionalit\u00e4t auf die Fahne. Sie haben auch einzelne Betriebe, deren Ware sie anbieten, aber das meiste kommt dann doch ganz woanders her.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In der Krise, in der die K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer wieder sehr genau auf die Preise schauen, haben einige der konventionellen Superm\u00e4rkte sogar regionale Bio-Zulieferer wieder aus dem Regal geworfen. So erging es Bio-H\u00f6fen bei L\u00fcbeck. Da waren bei Edeka die teureren Eier der Zweinutzungsh\u00fchner aus der \u00d6kologische Tierzucht pl\u00f6tzlich nicht mehr gefragt. Man bef\u00e4nde sich im Preiskampf mit den Discountern war die Ansage. Da muss dann wohl der EU-Bio-Standard reichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"756\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1024x756.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1806\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1024x756.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-1536x1134.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Landwege-LorenzenAndres-2048x1512.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Da gab&#8217;s noch was zu lachen. Ein Bild aus besseren Zeiten: Klaus Lorenzen und Tina Andres von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Genossenschaft Landwege in L\u00fcbeck. | Foto: Landwege<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das erz\u00e4hlt Klaus Lorenzen, wie Tina Andres Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von \u201e<a href=\"https:\/\/www.landwege.de\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Landwege<\/a>\u201c. Die Genossenschaft ist ein regionaler Verbund aus drei\u00dfig \u00d6ko-H\u00f6fen und f\u00fcnf Bio-Superm\u00e4rkten mit angeschlossenen Bistrots in L\u00fcbeck und Bad Schwartau. Dazu geh\u00f6ren auch eine B\u00e4ckerei und eine Gro\u00dfk\u00fcche, die die Bistrots bekocht, aber auch die sogenannte Glasware herstellt. Das sind Suppen, Fonds, auch Fertiggerichte f\u00fcr die M\u00e4rkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau wie Querbeet ist auch Landwege noch nicht wieder auf den gr\u00fcnen Zweig gekommen, von dem Mit-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Tina Andres f\u00fcr die gesamte Branche spricht. Klaus Lorenzen stellt fest, dass auch Landwege noch nicht wieder bei den Ums\u00e4tzen ist, die vor der Pandemie erreicht wurden, schon gar nicht bei der Absatzmenge. Aber es gibt auch positive Trends: \u201eNach Corona gehen die Leute wieder essen, die Bistrots leben wieder auf. Die eigene Verarbeitung und die eigene Produktion der H\u00f6fe, der B\u00e4ckerei und der K\u00fcche haben uns geholfen. Aber es gab auch deutliche Kaufzur\u00fcckhaltung bei hochwertigeren Lebensmitteln und verr\u00fcckterweise auch Abwanderungen bei Obst und Gem\u00fcse, obwohl da die Preise weitgehend stabil geblieben sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Klein ist teuer, gro\u00df ist g\u00fcnstig.<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Verr\u00fcckte, was Klaus Lorenzen da anspricht, ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher abgewandert sind zu den Supermarktketten und Discountern, obwohl gerade dort die Lebensmittelpreise deutlich erh\u00f6ht worden waren, w\u00e4hrend der Naturkostfachhandel die Preise vergleichsweise moderat angehoben hatte. Das verr\u00fcckteste Beispiel ist der Preis f\u00fcr M\u00f6hren, der von den Discountern im Herbst 2022 um 45 Prozent angehoben wurde, bei konventionellen M\u00f6hren sogar um sechzig Prozent. Beim Naturkosthandel waren es ganze zwei Prozent. Bei Milch und Milchprodukten war die Preisentwicklung \u00e4hnlich. Zwischenzeitlich kostete die Bio-Milch beim Discounter mehr als die Markenware im Bioladen. Trotzdem blieben bei den kleinen Biol\u00e4den die Kunden weg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"676\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-1024x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2662\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-768x507.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-1536x1014.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Vivo-Silja-Knudten-2048x1352.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eKleine L\u00e4den werden als teurer wahrgenommen als gro\u00dfe\u201c, sagt Bio-Ladnerin Silja Knudten. Auch deshalb gibt es ihren kleinen Bioladen nicht mehr. Aber den gro\u00dfen Bio-Supermarkt in der Kreisstadt. | Foto: Vivo-Naturkost<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist wohl gar nicht so, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher tats\u00e4chlich aktiv Preise vergleichen. Sie kaufen bei den gro\u00dfen Vier des Lebensmitteeinzelhandels, weil die f\u00fcr preiswerte Ware stehen und bei den Discountern, weil sie ja zu wissen glauben, dass es dort billiger ist. Das best\u00e4tigt Silja Knudten, die einen gro\u00dfen Bio-Supermarkt in der nordfriesischen Kreisstadt Humus betreibt und einen kleinen Bioladen im St\u00e4dtchen Bredstedt hatte. \u201eDie Preise waren in beiden L\u00e4den gleich, aber der kleine wurde als teuer, der gro\u00dfe als preiswert empfunden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur deshalb hat sie den kleinen Bioladen inzwischen &#8211; nach 23 Jahren &#8211; endg\u00fcltig zugesperrt. Sie sah ihn in naher Zukunft in aussichtsloser Situation. In dem kleinen St\u00e4dtchen werden gerade zwei Superm\u00e4rkte neu gebaut. \u201eUnd die haben am Ende das gleiche Marken-Sortiment wie ich und k\u00f6nnen es preiswerter anbieten als ich mit meinen 75 Quadratmetern Verkaufsfl\u00e4che.\u201c Inzwischen haben Edeka und Lidl auch die Waren der Bioanbauverb\u00e4nde und der Naturkostfachhandel k\u00f6nne, was das angeht, gar nichts Besonderes mehr bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Silja Knudten ist damit gar nicht unzufrieden. Sie hat ihren Bioladen in der Kleinstadt im Jahr 2000 aufgemacht, weil es dort nichts gab. \u201eIch wollte mit Bio f\u00fcr alle die Welt besser machen. Dann kann ich mich doch jetzt zur\u00fccklehnen und sagen: Was den Handel angeht ist uns ein gutes St\u00fcck davon gelungen.\u201c Wenn sie jetzt als Unternehmerin mit einem kleinen Laden noch \u00fcberleben wolle, m\u00fcsste sie weitergehen und sich etwas Neues einfallen lassen. Sich spezialisieren auf ein bestimmtes Warensegment, was in der Kleinstadt eher nicht gelingen d\u00fcrfte. \u201eOder soll ich etwas kochen f\u00fcr die Leute?\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Neue Ideen<\/h2>\n\n\n\n<p>Was kochen f\u00fcr die Leute w\u00e4re schon mal keine schlechte Idee. Das beweist die Strategie der Landwege-Genossenschaft in L\u00fcbeck. Dort ist vor einigen Jahren die Gro\u00dfk\u00fcche aufgebaut worden, die heute die Bistrots mit Essen und die M\u00e4rkte mit Eingemachtem versorgt. Das hat zur Folge, dass Landwege den Mitgliedsbetrieben immer das ganze Tier abnehmen kann, weil alles verarbeitet wird &#8211; from Nose to Tail, von der Nase bis zur Schwanzspitze. Und ihr Brotgetreide k\u00f6nnen die H\u00f6fe an die eigene B\u00e4ckerei liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn wir nur Handel betreiben w\u00fcrden\u201c, sagt Klaus Lorenzen, \u201eh\u00e4tten wir deutlich gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten.\u201c Durch die eigene Produktion der zur Genossenschaft z\u00e4hlenden H\u00f6fe und die eigene B\u00e4ckerei und Gro\u00dfk\u00fcche liegt der Eigenanteil der verkauften Ware in den Landwege-M\u00e4rkten und -Bistrots bei \u00fcber vierzig Prozent. Das bedeutet einerseits, dass die Wertsch\u00f6pfung deutlich h\u00f6her ist als beim reinen Ein- und Verkauf. Andererseits bedeutet das, dass bei Landwege tats\u00e4chlich Regionalit\u00e4t gehandelt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne neue Ideen kommen aber auch gro\u00dfe Genossenschaften wie Landwege nicht durch die Krise, die scheinbar nicht enden will. Die n\u00e4chste Idee zur Kundenbindung ist das Beitragsmodell, das inzwischen auch kleinere Biol\u00e4den auf dem Land ausprobieren. Man zahlt monatlich einen Beitrag und kann dann verg\u00fcnstigt einkaufen. \u201eWobei die Idee so neu gar nicht ist\u201c, sagt Klaus Lorenzen, \u201ewir hatten in den Neunziger-Jahren schon einmal ein genossenschaftliches Beitragsmodell, bei dem Mitglieder einen Monatsbeitrag zahlten und dann mit Rabatt einkaufen konnten.\u201c Das kommt jetzt wieder. Ein Umfrage bei Mitgliedern und Kunden im vergangenen Jahr best\u00e4rkt die Landwege-Crew bei diesem Vorhaben. \u201eWir haben festgestellt, dass Viele offenbar auf der Suche sind nach solchen Bindungsmodellen.\u201c Er nennt die Idee \u201eSoLaWi light\u201c. Man erwirbt nicht gleich einen Ernteanteil, wie bei einer Solidarischen Landwirtschaft, sondern erst einmal nur einen Rabatt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"545\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-1024x545.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1864\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-1024x545.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-300x160.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-768x409.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-1536x817.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kattendorf-Hofladen-2048x1089.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zus\u00e4tzlich zu diesem gibt es noch f\u00fcnf Kattendorfer Hofl\u00e4den in der Stadt, und Food-Coops, \u00fcber die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft ihre Lebensmittel beziehen. Trotz dieser direkten Bindung von Produzenten und Verbrauchern sind die Ums\u00e4tze r\u00fcckl\u00e4ufig. | Foto: Tom Pingel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Solidarische Qualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Und wie steht es bei einer echten Solidarischen Landwirtschaft? Gibt es da den Trend, sich zu binden tats\u00e4chlich, sind da in der Krise neue Mitglieder in die Gemeinschaft gekommen? Eher nicht, sagt Mathias von Mirbach, der Gr\u00fcnder des Kattendorfer Hofes, n\u00f6rdlich von Hamburg. Von siebenhundert Ernteanteilen, die der Hof vergeben k\u00f6nnte, sind derzeit nur 615 gezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.kattendorfer-hof.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kattendorfer Hof<\/a>, eine der \u00e4ltesten Solidarischen Landwirtschaften im Land, besteht eigentlich aus zwei H\u00f6fen &#8211; dem Ursprungshof in Kattendorf und dem vor einigen Jahren dazugekommenen Gut Neverstaven in der N\u00e4he von Bad Oldesloe. Zusammen bewirtschaftet der Demeter-Betrieb fast 450 Hektar. Dazu geh\u00f6ren auch f\u00fcnf Hofl\u00e4den in der Stadt, vier davon in Hamburg. Ich habe das Projekt schon einmal <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/solidarische-landwertschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier im Blog<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe12-solidarische-landwertschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Mathias von Mirbach stellt fest, dass die Umsatzzahlen aus der Zeit vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht sind. Wobei die Entwicklungen sehr unterschiedlich sind. Bei einem der \u00e4lteren und gut eingef\u00fchrten Hofl\u00e4den im eigentlich florierenden Hamburger Bezirk Eimsb\u00fcttel liegen die Wochenums\u00e4tze noch deutlich unter denen des Jahres 2019. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den sp\u00e4ter dazugekommenen Hofladen in der Kleinstadt Bad Oldesloe. Der winzige Laden mit nur drei\u00dfig Quadratmetern Verkaufsfl\u00e4che im gut situierten Hamburger Stadtteil Othmarschen dagegen, aufgemacht mitten in der Pandemie, \u201ehyperventiliert\u201c, wie es Mathias von Mirbach nennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch eine Entwicklung hebt er positiv hervor: den Markt. \u201eSobald wir gen\u00fcgend Gem\u00fcse haben gehen wir da an einem Markttag mit \u00fcber 3000 Euro vom Platz.\u201c Gem\u00fcse, Molkereiprodukte und Fleisch aus eigener Produktion bietet der Marktstand der Kattendorfer. Nur Eier und Brot werden von befreundeten Produzenten dazu genommen. \u201eWir haben eine gro\u00dfe Stammklientel, die zuerst zu uns kommt. Und erst, wenn sie bei uns das Gesuchte nicht finden, gehen die Leute zu anderen St\u00e4nden\u201c, sagt Lukas Fr\u00f6hlich, der f\u00fcr den Feldgem\u00fcseanbau zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Markt in Hamburg, den die Kattendorfer beschicken, ist eigentlich als Erzeugermarkt gedacht gewesen. Die Idee aber hat sich in den letzten Jahren ein wenig aufgel\u00f6st, so dass nun an vielen St\u00e4nden auch gehandelte Ware ausliegt. \u201eUnd das ist unser Vorteil\u201c, sagt Lukas Fr\u00f6hlich, \u201edenn der Unterschied ist sicht- und vor allem schmeckbar.\u201c Alles, was gehandelt wird, m\u00fcsse erst einmal sortiert und kommissioniert und verteilt werden und habe am Ende ordentlich Kilometer gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben durch die reine Eigenvermarktung dagegen maximal kurze Ernte- und Transportwege. Au\u00dferdem achten wir im Anbau schon bei der Sortenwahl auf Geschmack. Da verzichten wir im Zweifel auch auf Ertrag, weil die besseren Sorten nicht unbedingt die ertragreichen sind.\u201c Durch den R\u00fcckhalt der Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft k\u00f6nnen es sich die Kattendorfer leisten, auf Geschmack zu achten und samenfestes Saatgut einzusetzen. Und das macht am Ende den Erfolg am Marktstand aus, weil da die Kundinnen und Kunden tats\u00e4chlich vergleichen. \u201eViele Kollegen sind halt auf das letzte Gramm Zuwachs angewiesen und haben dadurch gar nicht die M\u00f6glichkeit, ihre Gem\u00fcsesorten nach Geschmack zu w\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"595\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-1024x595.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2663\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-1024x595.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-768x446.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-1536x892.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kattendorf-LukasFroehlich-2048x1189.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch dank seiner Arbeit ist der Marktverkauf von Gem\u00fcse im Aufschwung beim Kattendorfer Hof. Lukas Fr\u00f6hlich ist f\u00fcr den Feldegem\u00fcseanbeu verantwortlich. | Foto: Tom Pingel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Strukturfragen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie sagen die Kollegen aus den Wirtschaftsredaktionen bei solch gemischten Nachrichten immer gerne: Die Branche ist vorsichtig optimistisch. Wobei eine Sache in ihren Auswirkungen noch nicht wirklich klar ist: Was wird aus den von den Direktvermarktern und dem Naturkosthandel aufgebauten regionalen Strukturen des Bioanbaus in Deutschland? Was bleibt davon \u00fcbrig, wenn die gro\u00dfen Ketten des Lebensmitteleinzelhandels \u00fcbernehmen?<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Wolff von Querbeet sieht die regionalen Strukturen gef\u00e4hrdet und konstatiert eine Industrialisierung auch der Produktion von Biolebensmitteln. Auch im Bioanbau finde eine Konzentration statt, eine Form der Industrialisierung mit immer mehr Arbeitsteilung. Immer mehr Betriebe konzentrieren sich im Anbau auf wenige Kulturen. Die Vielfalt auf den \u00c4ckern schwinde. \u201eDas kann nicht im Sinne einer breit aufgestellten Kreislauf-Biolandwirtschaft sein. Und es kann letztlich auch nicht im Sinne von uns allen sein, dass all das verloren geht, was Bio an Klimaschutz und Artenvielfalt aufgebaut hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leute m\u00fcssten sich bewusst sein, was sie anrichten, wenn sie ihr Bio von sonst woher dauerhaft woanders kaufen. \u201eDa steht eine ganze Struktur, die Bio in den letzten drei\u00dfig, vierzig Jahren aufgebaut hat, auf der Kippe.\u201c Auch im Biobereich k\u00f6nnten die kleinen Betriebe in Zukunft untergepfl\u00fcgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tina Andres fordert, dass sich die Politik endlich um den Mittelstand k\u00fcmmert, ohne den b\u00e4uerliche Familienbetriebe aufgeschmissen sind. Wenn es wegen \u00fcberbordender und vor allem nur auf die Industrie zugeschnittener B\u00fcrokratie keinen Schlachter mehr gibt auf dem Land und keinen handwerklich arbeitenden B\u00e4cker, brauchen die kleineren Biobetriebe n\u00e4mlich erst gar nichts zu produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie macht das am Beispiel zweier Mitgliedsbetrieben der Genossenschaft Landwege fest, die die M\u00e4rkte mit Joghurt und Quark versorgen. \u201eZwei Qualit\u00e4ten, die komplett unterschiedlich schmecken.\u201c Was ja gerade ihre besondere Qualit\u00e4t ausmache. Aber mit den Mengen, die da zur Verf\u00fcgung stehen, k\u00f6nne man ja nicht mal eine Woche lang ein Lidl-Regal in L\u00fcbeck f\u00fcllen. \u201eDas sind keine Mengen, mit denen Discounter arbeiten k\u00f6nnen. Das passt nicht in deren Bestellstrukturen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein Beispiel: \u201eEine Getreideart, die un\u00fcblich ist in der industrialisierten Lebensmittelproduktion. Damit kann unser B\u00e4cker arbeiten, aber doch keine der digitalisierten Backstra\u00dfen.\u201c Die Biobetriebe f\u00e4nden f\u00fcr ihre besonderen Getreideernten oft nicht einmal mehr eine M\u00fchle, die sie ihnen abnehmen wolle oder k\u00f6nne, weil sie auch da nicht in die industrialisierten Abl\u00e4ufe passen. Der Biob\u00e4cker von Landwege dagegen komme am Ende auch mit den stark schwankenden Roggenqualit\u00e4ten des vergangenen Jahres zurecht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Fokus Mittelstand<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine b\u00e4uerliche Landwirtschaft, die viele unterschiedliche Kulturen anbaut, brauche als mittelst\u00e4ndische Struktur auch ein solches Gegen\u00fcber in der Verarbeitung der Lebensmittel. Und die Industrialisierung nun auch der Biobranche, um sie hineinzuquetschen in die Industriestrukturen, w\u00fcrde bedeuten, dass wir alles verlieren, was der kleine Biosektor in den letzten Jahrzehnten gut gemacht hat &#8211; bei der Bek\u00e4mpfung der Klimakrise und der Bewahrung von Kulturlandschaft, Biodiversit\u00e4t und der lebendigen B\u00f6den.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn man sich anschaut, was wir f\u00fcr Verordnungen zu erf\u00fcllen haben, was f\u00fcr Gesetze erlassen werden, Hygienema\u00dfst\u00e4be, Berichtspflichten \u2013 man kann nehmen, was man will: Alle Vorgaben sind immer ausgerichtet auf industrialisierte Strukturen. Daraus entstehen Belastungen f\u00fcr Mittelst\u00e4ndler, die kaum mehr zu wuppen sind.\u201c Tina Andres sagt, aus ihrer Perspektive als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Landwege habe sich der Verwaltungsaufwand allein in den letzten f\u00fcnf Jahren mindestens verdreifacht. \u201eWas wir brauchen sind echte F\u00f6rderprogramm f\u00fcr l\u00e4ndliche R\u00e4ume und mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Und da brauchen wir kein Klein-Klein, sondern der Fokus der Wirtschaftspolitik muss mal wieder tats\u00e4chlich auf den Mittelstand gerichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Sonntagsreden ist das ja immer zu h\u00f6ren, dass der Mittelstand die St\u00fctze der deutschen Wirtschaft sei. In der Realit\u00e4t des politischen Alltags aber werden allein industrielle Strukturen gef\u00f6rdert. Die h\u00e4tten ja auch die st\u00e4rkere Lobby. \u201eDa brauchen wir tats\u00e4chlich nochmal ein gro\u00dfes Umdenken!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Verbrauchermacht<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit einem Umdenken der Wirtschaftspolitik wird es aber nicht getan sein, wenn wir Verbraucherinnen und Verbraucher nicht auch umdenken und vor allem umschwenken. Auch wir m\u00fcssten mal nicht nur sonntags sagen, wir wollen mit unserem Einkauf regionale Biostrukturen st\u00fctzen und die Bauern und Verarbeiter vor Ort. Wir m\u00fcssten das dann werktags auch umsetzen. Wie hatte es Jasper Metzger-Petersen gesagt: \u201eJeder Kassenzettel ist ein Stimmzettel. Das ist ein ganz einfacher Zusammenhang: Alles, was wir kaufen, wird produziert. Wenn wir darauf achten, dass es fair und nachhaltig produziert ist, dann wird auch weiter fair und nachhaltig produziert. Und wenn wir darauf achten, dass es von hier kommt, dann wird es auch hier produziert. Und wenn wir darauf achten, dass diejenigen, die das produzieren, ihre Mitarbeiter und ihre Tiere gut behandeln, dann wird auch das geschehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar 2023 wurde Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ein Jahr alt \u2013 und ich habe an dieser Stelle zum ersten Mal getitelt, wie damals auch viele andere: \u201eBio in der Krise\u201c. Auf den Krieg folgte eine Energiekrise \u2013 haupts\u00e4chlich bei uns in Deutschland, weil wir uns abh\u00e4ngig gemacht hatten vom russischen Erdgas. 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