{"id":2821,"date":"2024-07-04T08:00:00","date_gmt":"2024-07-04T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2821"},"modified":"2024-07-03T15:50:45","modified_gmt":"2024-07-03T13:50:45","slug":"baustelle-tierwohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/baustelle-tierwohl\/","title":{"rendered":"Baustelle Tierwohl"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"527\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-1024x527.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2824\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-1024x527.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-768x395.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-1536x791.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Baustelle1-2048x1054.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine ganz banale Baustelle irgendwo auf dem Land? Nein &#8211; dies hier ist die Gro\u00dfbaustelle Tierwohl. Hier entsteht ein neuer Stall f\u00fcr die nat\u00fcrliche Art der K\u00e4lberaufzucht. Ein Spielplatz f\u00fcr Kalb und Kuh. | Alle Fotos: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Baustelle Tierwohl<\/p>\n\n\n\n<p>Heute geht es hier mal wieder um das riesige Thema Tierwohl, das uns Verbraucherinnen und Verbrauchern ja ganz besonders am Herzen liegt. Sagen die Umfragen. Die allt\u00e4gliche Abstimmung mit dem Einkaufswagen zeigt etwas anderes, n\u00e4mlich dass wir uns mehrheitlich weiterhin f\u00fcr billig entscheiden und nicht aufs Tierwohl achten. Aber keine Angst: Darum soll es hier dieses Mal nicht gehen. Vielmehr geht es um die Bauern, die trotzdem weitermachen, getragen von einer Minderheit, die beim Lebensmittelkauf auf etwas anderes achten kann und will, als auf den Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor zweieinhalb Jahren habe ich hier im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/was-tun\/\">Blog<\/a> zum ersten Mal vom Gro\u00dfprojekt der <a href=\"https:\/\/hamfelderhof.de\/\">Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof<\/a> berichtet. Dabei geht es um die selbstgemachte Agrarwende einer Genossenschaft von Bioland-Milchh\u00f6fen, die sich eine eigene Molkerei leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Platz f\u00fcr die Tiere in den St\u00e4llen, als EU-Bio und auch der Anbauverband Bioland vorschreiben. Mehr Weidegang als die Bioverordnung und Bioland f\u00fcr die Rinder vorsehen. Und vor allem: die sogenannte kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht. Eigentlich ein seltsamer Begriff: Wer soll das Kalb aufziehen, wenn nicht die Kuh? Ganz einfach: Der Bauer oder meist die B\u00e4uerin. In den meisten Milchviehbetrieben d\u00fcrfen K\u00e4lber nicht bei der Mutter saufen. Sie werden ihr bald nach der Geburt weggenommen und nuckeln dann an der k\u00fcnstlichen Zitze eines Milcheimers. Das ist der Normalfall, deshalb braucht es f\u00fcr das eigentlich nat\u00fcrliche Verhalten von Kalb und Kuh jetzt einen k\u00fcnstlichen Begriff.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbBaustelle Tierwohl\u00ab habe ich diesen Beitrag \u00fcberschrieben, denn das, was die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof sich vorgenommen hat, ist ein millionenschwerer Umbau der H\u00f6fe. Der soll sie zukunftsf\u00e4hig machen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hauke Tams, der beim D\u00f6rfchen Ausacker auf der schleswig-holsteinischen Ostsee-Halbinsel Angeln damit begonnen hat, sukzessive den Hof von seinen Eltern zu \u00fcbernehmen, bedeutet diese Zukunft zun\u00e4chst einen Schuldenberg. Darauf angesprochen, lacht er allerdings nur und sagt dann, dass er durch das Projekt der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, also der eigenen Genossenschaft, die Chance habe, den Hof f\u00fcr die Zukunft zu r\u00fcsten. \u00bbUnd diese Chance haben die meisten meiner Kollegen gar nicht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Den Hof der Familie Tams habe ich mir ausgeguckt, um an seinem Beispiel den Fortgang des Projekts der Bauerngemeinschaft zu beschreiben. Wer das nachlesen m\u00f6chte: Der <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/millionen-fuers-tierwohl\/\">erste Beitrag<\/a> ist im M\u00e4rz 2022 erschienen, <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/projekt-glueckliche-kuh\/\">der zweite<\/a> dann im Dezember vergangenen Jahres. Es dauert, bis die gro\u00dfe Ver\u00e4nderung der Tierhaltung auf den beteiligten Milchh\u00f6fen Gestalt annimmt, aber jetzt geht es sichtbar voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Bauer mit Bagger<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich zuletzt auf dem Hof der Tams war, sa\u00df Hauke auf einem Bagger und schaufelte Erdaushub auf einen Anh\u00e4nger, w\u00e4hrend ein langj\u00e4hriger Mitarbeiter des Hofs mit einem Motorstampfer Recyclingschutt zu einem festen Untergrund verdichtete, auf dem dann die Bodenplatte f\u00fcr den neuen Stall gegossen werden sollte. Und ich fragte mich \u2013 und dann auch ihn: Ein Bauernhof mit eigenem Bagger &#8211; ist das eigentlich normal? Und dass der Jungbauer selbst auf dem Bagger sitzt? \u00bbSelber machen spart nat\u00fcrlich\u00ab, sagt er, aber das sei es nicht allein. \u00bbIch k\u00f6nnte auch sagen: Ich gebe alles ab und w\u00e4re dann der Koordinator unseres Umbauprojekts. Aber so bin ich nicht gebaut, mein Vater auch nicht. Wir machen gerne selber!\u00ab Den Bagger hat er mal mit einem anderen Bauern zusammen gekauft \u2212 und m\u00f6chte ihn nun nicht mehr missen. F\u00fcr das Ger\u00e4t gebe es auf den H\u00f6fen immer was zu tun.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"521\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-1024x521.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2829\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-1024x521.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-300x153.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-768x391.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-1536x781.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Hauke-Baustelle-2048x1042.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Fundament ist bereit, der Beton f\u00fcr die Bodenplatte kann kommen. Hauke Tams vor seiner Bustelle Zukunft. Keine Spaltenb\u00f6den mehr &#8211; der neue Stall f\u00fcr K\u00e4lber und K\u00fche wird mit Stroh eingestreut.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sein Hofnachfolger baggert, erkl\u00e4rt Vater Johannes Tams, was da entstehen wird: Der neue Stall f\u00fcr Mutter- und Ammenk\u00fche mit ihren K\u00e4lbern. Es wird ein Tiefstreustall, in dem K\u00fche und K\u00e4lber auf Stroh leben, mit einem permanenten Zugang zur Weide.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Die Familie Tams hat sich bei der sogenannten kuhgebundenen K\u00e4lberaufzucht f\u00fcr ein System mit Ammenk\u00fchen entschieden, das hei\u00dft nicht jede Kuh wird mit ihrem eigenen Kalb die ersten Monate verbringen, sondern die am besten daf\u00fcr geeigneten K\u00fche, die auch fremde K\u00e4lber an ihren Euter lassen, werden f\u00fcr mindestens drei Monate zu Ammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Amme mit K\u00e4lbern<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEine Amme und drei K\u00e4lber\u00ab, sagt Johannes Tams, \u00bbdas ist dann eine Familie, und die lassen wir dann durch den neuen Stall wandern, der gerade entsteht.\u00ab Erst sind die K\u00fche mit ihren K\u00e4lbern separiert. \u00bbIn den ersten Wochen, wenn wir genau beobachten m\u00fcssen, ob und wie das funktioniert: Liegt das Kalb, weil es satt ist, oder weil es ihm nicht gut geht? Da muss man hinschauen und ein Auge daf\u00fcr haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese erste Entwicklungsphase durch ist, kommen die K\u00fche mit den K\u00e4lbern in gr\u00f6\u00dfere Gruppen, und nach drei Monaten soll dann die Abstillphase beginnen, das Absetzen, wie die Bauern das nennen. \u00bbDann kommen die K\u00e4lber in eigene Gruppen zusammen. \u00bbIn die Kita\u00ab, sagt Hauke Tams.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Sommermonaten ist das System der Ammenaufzucht auf der Weide schon ausgetestet worden. Damit das auch im Winter klappt, braucht es den neuen Stall. Aber warum muss das eigentlich auch im Winter klappen. Manche Betriebe lassen ihre K\u00fche schlicht im zeitigen Fr\u00fchjahr kalben, dann, wenn die Weiden das satteste eiwei\u00dfreichste Gr\u00fcn bieten. \u00bbDas k\u00f6nnen kleinere Milchviehbetriebe machen\u00ab, sagt Johannes Tams. Von den gr\u00f6\u00dferen erwarte die Meierei aber schon eine kontinuierliche Milchlieferung, und die K\u00fche produzieren nun mal die meiste Milch direkt nach der Geburt ihres Kalbs.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbUnser Hof ist ja nicht ganz naturgesteuert\u00ab, sagt Johannes Tams: \u00bbWir sind ja auch marktgesteuert. Und der Markt erfordert eine gleichm\u00e4\u00dfige Milchanlieferung. Das bedarf dann aber einer ziemlich kontinuierlichen Abkalbung.\u00ab Also Geburtenplanung rund ums Jahr. Wobei das ganz so unnat\u00fcrlich nicht ist, dass auch au\u00dferhalb der Fr\u00fchjahrszeit K\u00e4lber geboren werden. Manche K\u00fche haben ihren eigenen Kalender und geb\u00e4ren ihr Kalb dann auch schon mal im sp\u00e4ten Herbst, wenn es drau\u00dfen eher unwirtlich wird. Und bei ganzj\u00e4hrigen Weideprojekten standen K\u00e4lber auch schon mal im Schnee, was ihnen \u00fcbrigens nicht geschadet hat. Aber auf solch eigenwillige Kuhentscheidungen kann man nat\u00fcrlich nicht setzen, wenn die eigene genossenschaftliche Molkerei kontinuierliche Milchlieferung braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue Stall f\u00fcr die K\u00e4lberaufzucht ist nur ein kleiner Teil des ganzen Umbauprojekts, das sich die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof selbst auferlegt hat. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die Tiere auf die Weide kommen, mindestens 180 Tage im Jahr. Bei den Tams ist dieses Soll schon \u00fcbererf\u00fcllt. Dazu geh\u00f6rt aber auch, dass die K\u00fche im Stall mehr Platz bekommen. Und das bedeutet einen weiteren Neubau. Der soll da entstehen, wo jetzt die Fahrsilos sind, also die Futtervorr\u00e4te \u2013 hinter dem derzeitigen Kuhstall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"502\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-1024x502.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2830\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-1024x502.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-300x147.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-768x377.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-1536x753.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Johannes-Baustelle-2048x1004.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Amme, drei K\u00e4lber, erst als kleine Familie, dann in Gruppen. Ein ineinandergreifendes System. Johannes Tams erkl\u00e4rt, wie der K\u00e4lber-Kuh-Stall einmal funktionieren soll.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wobei an dieser Stelle die ganz gro\u00dfe Baustelle Tierwohl ihren ersten D\u00e4mpfer erfahren hat. Sie ist kleiner geworden. Urspr\u00fcnglich wollte Johannes Tams die ganzen Fahrsilos wegrei\u00dfen und verlegen und an ihrer Stelle einen gro\u00dfen neuen Stall bauen f\u00fcr die inzwischen 160 Milchk\u00fche, mit einem neuen Melkzentrum in der Mitte. Daraus wird nun aber nichts. \u00bbDas kriegen wir nicht hin\u00ab, sagt der Altbauer heute, \u00bbdas ist nicht zu bezahlen.\u00ab Sohn Hauke kam dann auf die Idee, den bestehenden Stall mit derzeit 125 Liegepl\u00e4tzen f\u00fcr K\u00fche so umzubauen, dass da nur noch achtzig K\u00fche wohnen. \u00bbDas entspricht dann unseren Hamfelder Hof Vorgaben.\u00ab Und hinter dem alten Stall wird dann ein zweiter gebaut, f\u00fcr weitere achtzig K\u00fche. Das hat den Vorteil, dass die gro\u00dfe Herde von K\u00fchen in zwei Gruppen aufgeteilt werden kann. Die sind dann leichter zu managen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne den ganz gro\u00dfen Stallneubau gibt es dann aber auch kein neues Melkzentrum. Und der alte Melkstand ist in die Jahre gekommen und inzwischen auch zu klein. Deshalb muss erst einmal der neu gebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz am Anfang des gro\u00dfen Tierwohl-Umbaus hatte Joannes Tams noch \u00fcberlegt, den Melkstand durch Melkroboter zu ersetzen. Viele Milchviehbetriebe machen das zurzeit, auch weil sie immer schwerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, die noch melken wollen. Aber auch diese Idee ist vom Tisch, wie der ganz gro\u00dfe Stallneubau. Und das auch deshalb, weil Melkroboter das Weidekonzept ebenso st\u00f6ren w\u00fcrden, wie das ganze Konzept der Tams\u2019schen Tierhaltung \u2013 und wohl auch das der ganzen Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Roboter<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEin Melkroboter\u00ab, sagt Johannes Tams, \u00bbist eine feine Sache f\u00fcr einen konventionellen Milchbetrieb. Da erreicht man mit dem Roboter einen Leistungsanstieg.\u00ab Das Dumme daran: Diesen Leistungsanstieg brauche man auch, weil der Roboter nicht unerhebliche Betriebs- und Wartungskosten verursache, und die m\u00fcssten ja erstmal wieder hereingemolken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt das Problem mit dem Weidegang. Vom Menschen im Melkstand werden die K\u00fche zweimal am Tag gemolken, morgens und abends. Dazwischen k\u00f6nnen sie von Fr\u00fchjahr bis Herbst auf die Weide, im Sommer auch nachts. Den Melkroboter sollen die K\u00fche aber immer nutzen k\u00f6nnen, quasi rund um die Uhr; nur so ermelkt das Ger\u00e4t die h\u00f6here Milchleistung, die es dann bezahlt. Das passt aber nicht zusammen mit dem t\u00e4glichen Weidegang. Einige H\u00f6fe der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof haben im Zuge des Umbaus zu mehr Tierwohl auch und gerade durch den regelm\u00e4\u00dfigen Weidegang die Melkroboter folgerichtig wieder abgeschafft. \u00bbIch will den Melkroboter nicht verteufeln\u00ab, sagt Johannes Tams, \u00bbaber er passt nicht zu unserem System.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Auch deshalb, weil der Melkroboter ganz offensichtlich auf Hochleistungsk\u00fche ausgelegt ist, die ihre Milchleistung nur bringen k\u00f6nnen, wenn sie mit viel Kraftfutter gep\u00e4ppelt werden. Das sind energiereiche aber rohstoffarme Futtermittel, meist auf Getreidebasis. Nicht das, was die Kuh nat\u00fcrlicherweise zu sich nimmt, und deshalb in hoher Dosierung auch nicht gesund f\u00fcr das Tier. Hochleistungsk\u00fche werden nicht alt, die K\u00fche bei den Tams aber schon. \u00bbDas liegt daran, dass wir die Herde nicht optimiert haben\u00ab, sagt Johannes Tams. So w\u00fcrde das der Berater nennen, wenn er dem Bauern erz\u00e4hlt, wie er seine K\u00fche zu h\u00f6herer Milchleistung treiben kann. \u00bbWir liegen bei 6700 Litern pro Kuh und Jahr. Das ist f\u00fcr einen normalen Milchviehhalter eine schlechte Leistung. F\u00fcr uns passt das aber, weil wir so mit ganz wenig Kraftfutter auskommen und unsere K\u00fche auf der Weide satt werden und gesund bleiben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"542\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-1024x542.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2831\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-1024x542.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-300x159.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-768x406.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-1536x813.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Kuehe-aussen-2048x1084.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ganz normal, oder? K\u00fche auf der Weide vor dem Hof in Ausacker. Nein &#8211; leider nicht mehr so normal. Die meisten Milchk\u00fche stehen in den St\u00e4llen. Weidegang ist aufwendig f\u00fcr die H\u00f6fe, bei der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof aber Programm.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die roten Anglerk\u00fche der Tams, benannt nach der Halbinsel, auf der der Hof liegt, sind per se keine Hochleistungsrasse, auch wenn die Angler der neuen Zuchtlinie etwas gr\u00f6\u00dfer geworden sind und mehr Milch geben als die alte, inzwischen vom Aussterben bedrohte Ursprungsrasse.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWir haben uns vor Jahren ganz bewusst f\u00fcr die Angler entschieden\u00ab, sagt Hauke Tams. Ab und an sei in der Herde auch nochmal eine Kreuzung von schwarzbunten Holsteink\u00fchen und Angler zu sehen, und ein paar Nachkommen von ehemals eingekreuzten Rotbunten. Er will aber jetzt nur noch mit Anglerk\u00fchen weiterz\u00fcchten, weil die f\u00fcr die Weidehaltung optimal seien. Nicht zu gro\u00df, nicht zu schwer, gen\u00fcgsam, und auch mit den im Norden \u00fcblichen Wetterschwankungen k\u00f6nnen die Angler umgehen. Kein Wunder, sie stammen ja von dort. Hauke Tams fasst es so zusammen: \u00bbDie Anglerkuh kann sich selbst!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Alte K\u00fche<\/p>\n\n\n\n<p>Will sagen: die Kuh ist noch ein eigenst\u00e4ndiges Lebewesen und nicht nur der lebendige Teil eines Milchproduktionssystems. Das im \u00dcbrigen nur dann bestehen kann, wenn immer neues Leben nachgeliefert wird, weil die Hochleistungsk\u00fche ihren Stoffwechselstress ja nicht lange durchhalten kann. Deshalb m\u00fcssen solche Herden st\u00e4ndig aufgef\u00fcllt, die Z\u00fcchter sagen remontiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das, erz\u00e4hlt Johannes Tams aus eigener Erfahrung, sei nicht nur f\u00fcr die Tiere schlecht. \u00bbIch habe mit einer optimierten Herde gearbeitet, bevor ich umgestellt habe auf Bio. Und das hat mich unzufrieden und ganz wuschig gemacht, weil ich ja nie ein Tier kennenlernen konnte. Nach zwei, drei K\u00e4lbern waren die ja schon wieder weg.\u00ab Beim Schlachter n\u00e4mlich. In der heutigen Herde der Tams werden die K\u00fche gerne mal vierzehn, f\u00fcnfzehn Jahre alt. \u00bbDa laufen die Omas neben ihren Enkelinnen. Ich kenne die seit Jahren und ich sehe, wie sich Mutter und Tochter entwickeln.\u00ab F\u00fcr ihn gebe es nichts Beruhigenderes als eine Kuhherde, in der die Tiere alt werden k\u00f6nnen und d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Tams erkl\u00e4rt den Unterschied zwischen einer Hochleistungskuh wie der schwarzbunten Holstein-Friesian und seinen K\u00fchen am Beispiel einer Euterentz\u00fcndung. Die gebe es auch in seiner Herde mal, aber es sei dann nicht ganz so wichtig, dass die Herdenmanager oder Melker sie auch sofort und am selben Tag erkennen. \u00bbWenn ich die erst morgen sehe, ist\u2019s auch noch gut.\u00ab Und es m\u00fcsse dann auch nicht sofort der Tierarzt mit dem Antibiotikum kommen, die Behandlung mit einer Eutersalbe oder einem hom\u00f6opathischen Mittel sei meistens ausreichend. \u00bbBei der Hochleistungskuh kannst du damit gar nichts mehr anfangen.\u00ab Deren Stoffwechsel sei schon genetisch so hochgepusht, dass die Erreger einer Entz\u00fcndung sich so schnell vermehren k\u00f6nnen, \u00bbdass die dir nach vier Stunden schon umf\u00e4llt. Leberschaden \u2013 fertig.\u00ab Deshalb auch die l\u00fcckenlose \u00dcberwachung mit dem Computerchip im Halsband.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft, die Hochleistungsk\u00fche werden nicht nur schneller krank, sie sind es eigentlich schon von der genetischen Anlage her. Eine Holstein-Friesian wird auf der Weide gar nicht mehr satt. Die Zucht hat die Kuh auf das Euter reduziert. So sieht sie \u00fcbrigens auch aus. Oben stehen die Beckenknochen heraus und die Rippen lassen sich abz\u00e4hlen, und unten h\u00e4ngt ein riesiges Euter, mit Blut versorgt durch armdicke Adern. \u00bbKleiderst\u00e4nder mit Euter\u00ab, sagen manche Bauern dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde das schlicht Qualzucht nennen, denn die K\u00fche verzehren sich selbst, in der sogenannten Hochlaktationsphase, wenn sie nach der Geburt eines Kalbs die meiste Milch geben, k\u00f6nnen sie gar nicht so viel fressen, wie sie brauchen w\u00fcrden. Das macht solch ein genetisch getriebener K\u00f6rper nat\u00fcrlich nicht lange mit. Nach dem dritten Kalb ist f\u00fcr die meisten Hochleistungsk\u00fche dann sp\u00e4testens Schluss. \u00bbAuch deshalb haben wir uns f\u00fcr die Angler entschieden\u00ab, sagt Hauke Tams.<\/p>\n\n\n\n<p>Bullenk\u00e4lber werden Ochsen<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Bullenk\u00e4lber sehen die Tams in Angeln jetzt \u00e4lter werden. Zum Konzept der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof geh\u00f6rt auch, dass die Milchviehbetriebe die Bullenk\u00e4lber nicht mehr abgeben, sondern selbst aufziehen. Es gibt n\u00e4mlich gar nicht gen\u00fcgend Betriebe, die die m\u00e4nnliche Nachzucht von Milchviehrassen m\u00e4sten wollen, schon gar nicht im Biobereich. Mit den Bullenk\u00e4lbern der Milchrassen ist es \u00e4hnlich wie mit den Bruderh\u00e4hnen der Legehennen: Die will keiner haben. Also wurden sie bislang auch von Biobetrieben notgedrungen an konventionelle Mastbetriebe abgegeben, und landeten damit im engen Stall. Das sollte den Tieren, die auf den H\u00f6fen der Bauerngemeinschaft geboren werden, in Zukunft nicht mehr passieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis, den die Tiere daf\u00fcr zahlen, ist allerdings ihre Unfruchtbarkeit. Die Bullenk\u00e4lber werden \u00bbgeklemmt\u00ab, wie das in der Bauernsprache hei\u00dft. Tats\u00e4chlich geschieht die Kastration unblutig durch das kurzzeitige Einklemmen des Samenstrangs mit einer Zange; das aber schon bei Vollnarkose. Danach verk\u00fcmmert der Hoden und aus dem testosterongesteuerten Bullen ist ein friedlicher Ochse geworden. \u00bbDas sind die Gro\u00dfen mit dem Bl\u00fcmchen im Maul\u00ab, sagt Hauke Tams.<\/p>\n\n\n\n<p>Und seine Begr\u00fcndung f\u00fcr diesen Schritt: \u00bbWir machen Weidehaltung! Und eine Weide voller Bullen wollen wir uns und unseren Nachbarn nicht zumuten. Mit Ochsen geht das, die sind umg\u00e4nglich.\u00ab Eine Herde testosterongetriebener Bullen ist alles andere als umg\u00e4nglich. Wenn die auf der Weide gehalten werden soll, ist mit einfachen Elektroz\u00e4unen nichts mehr abzusichern. Da m\u00fcssen schon massive Bauteile verarbeitet werden, und auch die werden bisweilen zerlegt. Deshalb Ochsen, das sind dann eben die netten Kerle mit dem Bl\u00fcmchen im Maul, gro\u00df aber friedlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die nicht mehr abzugeben, sondern aufzuziehen und auch ihre Schwestern, die keine Milchk\u00fche werden sollen, musste sich der Tams&#8217;sche Hof aber deutlich erweitern. Da passte es gut, dass Johannes Tams Bruder die Tierhaltung aufgab und eine Hofstelle ganz in der N\u00e4he frei wurde. Dort wurde renoviert und umgebaut und dahin kommen jetzt die Jungtiere. Auch dort mit Weidehaltung, versteht sich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"478\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-1024x478.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2834\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-1024x478.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-768x358.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-1536x717.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Tams-Milchpackung-2048x955.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbF\u00fcr eine Landwirtschaft, die zu einer lebenswerten Zukunft beitr\u00e4gt.\u00ab Auf ihren Milchpackungen beschreibt die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, wie sie ihre H\u00f6fe f\u00fcr diese Zukmunft umbaut.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Hamfelder Umbau<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hof ist also stark gewachsen. Johannes Tams hatte in den 1990er Jahren mit f\u00fcnfundf\u00fcnfzig K\u00fchen und f\u00fcnfundf\u00fcnfzig Hektar Land \u00fcbernommen, sein Sohn \u00fcbernimmt jetzt einen Hof mit hundertsechzig K\u00fchen und dreihundert Hektar Land \u2212 und mit der zweiten Hofstelle mit noch einmal gut zweihundert Tieren und bald auch noch mehr Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Das geht nat\u00fcrlich nicht mit nur einem Mitarbeiter und einer zus\u00e4tzlichen Teilzeitkraft, wie fr\u00fcher. Also mussten auch neue Leute gefunden werden. Das ist gelungen. Zum Beispiel mit Anna Lang, wie Hauke Tams Absolventin der H\u00f6heren Landbauschule und versiert im Umgang mit K\u00fchen. \u00bbAnna kann Herdenmanagement und kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht. Genau das, was wir brauchen\u00ab, sagt Hauke Tams. Wenn es dann hier im Blog um die Erfahrungen mit eben dieser kuhgebundenen K\u00e4lberaufzucht geht, werde ich wohl Anna dazu \u00fcberreden m\u00fcssen, auch mal in ein Mikrofon zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt aber geht&#8217;s erstmal noch um die ganzen Bauma\u00dfnahmen. Und um den Schuldenberg, der dabei einsteht, oder \u00bbden Fremdkapitalteil\u00ab, wie es Hauke Tams ausgedr\u00fcckt hat. Und die noch nicht beantwortete Frage ist, wie gro\u00df der wohl werden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWenn wir alle geplanten Bauma\u00dfnahmen durchf\u00fchren, m\u00fcssen wir wohl zwei bis zweieinhalb Millionen aufnehmen\u00ab, sagt Hauke Tams. Er l\u00e4chelt dabei. Er hat keine Angst vor der gro\u00dfen Summe. Ja, es sei eine Last, aber eben auch die Zukunft. \u00bbIch bin dankbar daf\u00fcr, dass ich das mit der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof im R\u00fccken anpacken kann. Und mit der Unterst\u00fctzung der Verbraucherinnen und Verbraucher, die unsere Produkte kaufen.\u00ab Durch die Gemeinschaft der Hamfelder f\u00fchlt er sich auch nicht so anonym wie ein Milchbauer, der an irgendeinen der gro\u00dfen Molkereikonzerne liefert. In seiner abgelegenen Region w\u00fcrde Direktvermarktung nicht funktionieren, \u00bbaber durch den Hamfelder Hof bin ich ja dennoch sichtbar \u2212 und ansprechbar f\u00fcr alle Interessierten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Zweieinhalb Millionen also. Das ist der Preis f\u00fcr den Umbau eines einzelnen Milchviehbetriebs in Richtung Tierwohl. Und mehr Klimaschutz und Biodiversit\u00e4t \u00fcbrigens auch, denn wo Weidetiere leben, lebt auch die Artenvielfalt auf, und unter der Weide speichert das Bodenleben das Kohlendioxid aus der Luft als Humus ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Summe, die die Familie Tams investiert, darf man getrost mal 35 nehmen, dann hat man ungef\u00e4hr das, was die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof in die Agrarwende steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das alles finanziert mit einer Anhebung des Milchpreises um zwanzig Cent, die die Verbraucherinnen und Verbraucher bis jetzt akzeptiert haben. Selbst der anderswo massive Einbruch des Bioabsatzes in der Energiekrise nach dem Beginn des Ukrainekriegs hat die Genossenschaft nicht ins Wanken gebracht. Auf den Milchkartons und auf ihrer Netzseite berichtet die Bauerngemeinschaft regelm\u00e4\u00dfig von den Fortschritten ihres Projekts.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Und ich werde damit wohl auch weitermachen. Wenn es schon mal etwas gibt, was wir mit unserem Einkaufsverhalten in Bewegung bringen, dann muss man auch dar\u00fcber reden.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Auf die staatliche Tierwohlabgabe zu warten, ist wohl ohnehin m\u00fc\u00dfig. \u00bbWenn du auf die Politik wartest\u00ab, hatte Johannes Tams zu Beginn des Projektes gesagt, \u00bbdann stehst du vor der roten Ampel.\u00ab Wobei dieses Wort inzwischen ja noch ganz anders aufgeladen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baustelle Tierwohl Heute geht es hier mal wieder um das riesige Thema Tierwohl, das uns Verbraucherinnen und Verbrauchern ja ganz besonders am Herzen liegt. Sagen die Umfragen. Die allt\u00e4gliche Abstimmung mit dem Einkaufswagen zeigt etwas anderes, n\u00e4mlich dass wir uns mehrheitlich weiterhin f\u00fcr billig entscheiden und nicht aufs Tierwohl achten. 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