{"id":2940,"date":"2024-11-07T08:00:00","date_gmt":"2024-11-07T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=2940"},"modified":"2024-11-05T09:56:40","modified_gmt":"2024-11-05T08:56:40","slug":"raus-aus-den-staellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/raus-aus-den-staellen\/","title":{"rendered":"Raus aus den St\u00e4llen!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"553\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-1024x553.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2957\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-300x162.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-768x415.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-1536x830.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-KaelberweideSchild-2048x1107.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier geht&#8217;s r\u00fcber &#8211; neben der M\u00fctter-K\u00e4lber-Weide des Kattendorfer Hofs. Diese Stra\u00dfe wird vier Mal am Tag gesperrt, wenn die K\u00fche zur Ganztagsweide gehen und von ihr zum Melken auf den Hof kommen. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Wieso denn \u00bbRaus aus den St\u00e4llen\u00ab, wo doch der Winter dr\u00e4ut und selbst die Tiere in die St\u00e4lle zur\u00fcckm\u00fcssen, die in der w\u00e4rmeren Jahreszeit \u00fcberhaupt noch drau\u00dfen sein durften. Aber gerade jetzt wird in Deutschland diskutiert, was uns dann im n\u00e4chsten Jahr wieder mehr Weidetiere ins Gr\u00fcnland bringen k\u00f6nnte: Die bundesweite Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchk\u00fche soll kommen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bringt das die K\u00fche tats\u00e4chlich dann wieder dahin, wo wir Verbraucher und Verbraucherinnen sie nach allen Umfragen gerne sehen wollen &#8211; raus auf die Weide? Und wieso sind sie da nicht mehr, weshalb stehen die meisten K\u00fche auch bei bestem Wetter im Stall?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">F\u00fcr Weidepr\u00e4mie<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Juli hat der Deutsche Bundestag im Rahmen des sogenannten Agrarpakets die bundesweite Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchk\u00fche beschlossen. Die soll wenigstens einen Teil der Mehrkosten und Mehrarbeit abgelten, die Weidetiere f\u00fcr die B\u00e4uerinnen und Bauern bedeuten. Ist das eine gute Nachricht f\u00fcrs Tierwohl?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, hat damals die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft in Schleswig-Holstein in einer <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MGS3MsqEvok\">Videobotschaft der AbL<\/a> gesagt. Das sei ein Grund zum Feiern f\u00fcr Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern, f\u00fcr die K\u00fche und f\u00fcr die Artenvielfalt. Eigentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirsten Wosnitza hatte sich f\u00fcr das Video auf die Weide zwischen ihre K\u00fche gestellt. Aber nicht, um freudig die gute Botschaft zu verk\u00fcnden, sondern weil sie verhindern wollte, dass der Bundesrat die Weidepr\u00e4mie blockiert. Das hatte n\u00e4mlich dessen Agrarausschuss vorgeschlagen: Vorlage ablehnen! Es sollte auch weiterhin keine Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchk\u00fche geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Warum-Fragen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich habe Kirsten Wosnitza auf dem Hof Sophiental in L\u00f6wenstedt in Nordfriesland besucht, wo sie mit ihrem Mann Gerd Albertsen zusammen 120 K\u00fche h\u00e4lt, die vom Fr\u00fchjahr bis zum Winteranfang Tag und Nacht drau\u00dfen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hof ist eigentlich konventionell bewirtschaftet, diese Art der Weidehaltung ist aber heute schon ziemlich unkonventionell, denn gerade die sogenannten Konventionellen halten ihre K\u00fche meist im Stall.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst habe ich Kirsten Wosnitza mit Warum-Fragen gel\u00f6chert. Warum wollten einige Bundesl\u00e4nder die Weidepr\u00e4mie verhindern? Und warum gibt es sie nicht eigentlich l\u00e4ngst und schon immer?<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen wir mit ihrer Antwort auf die zweite Warum-Frage an: Die Warum-Nicht-Frage sei eigentlich ganz typisch, sagte sie. \u00bbDas fragt sich n\u00e4mlich jeder normale B\u00fcrger. Jeder, der das irgendwie gut findet, wenn er Milchk\u00fche auf der Weide sieht, und ich kenne keinen, der das nicht gut findet. Keiner kann verstehen, dass in der Agrarf\u00f6rderung Milliarden ausgegeben werden und nichts ist dabei f\u00fcr die Milchkuh auf der Weide und die Bauern, die sie da hinbringen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und warum ist das so? Weil sich die Milchviehhaltung sehr ver\u00e4ndert hat. Kosteng\u00fcnstig und effizient soll sie sein. \u00bbUnd kosteng\u00fcnstig produziert man vor allem, wenn der Teiler gro\u00df ist, wenn also die Kuh, die Kosten verursacht, m\u00f6glichst viel Milch gibt.\u00ab Das ist erreicht worden \u00fcber neue Stall- und Melktechnik und \u00fcber den Umbau der Kuh selbst. Es sind Hochleistungsk\u00fche gez\u00fcchtet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWas sich mit der steigenden Milchleistung nicht verbessert hat, ist die finanzielle Situation der B\u00e4uerinnen und Bauern. Auch das H\u00f6festerben ist dadurch nicht aufgehalten worden.\u00ab Was aber aufgehalten wurde, das war die Weidehaltung. Und das liege einfach daran, dass man eine Hochleistungskuh auf der Weide nicht mehr satt bekomme und auch nicht mehr gesund erhalten k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"555\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-1024x555.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2956\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-1024x555.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-300x163.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-768x416.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-1536x832.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kirsten-Wosnitza-1-2048x1109.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie steht das Gras, was macht die Weide? Kirsten Wosnitza beim Kontrollgang mit einer der F\u00e4rsen aus der neuen Mehrrassenkreuzung, die die Hochleistungsk\u00fche ersetzen soll. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Kranke Hochleistungsk\u00fche<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie jetzt &#8211; die K\u00fche werden krank, wenn wir sie auf der Weide halten, also so artgerecht wie nur irgend m\u00f6glich? Ja, leider. Im Bestreben, immer mehr Milch aus der Kuh zu pressen, haben die Z\u00fcchter Hochleistungstiere geschaffen, die mit ihrem nat\u00fcrlichen Futter, den Pflanzen von der Weide, nicht mehr satt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Hochleistungskuh der Rasse Holstein-Friesian braucht, vor allem in der Phase der sogenannten Hochlaktation, wenn sie direkt nach der Geburt eines Kalbs die meiste Milch gibt, unbedingt zus\u00e4tzliches Kraftfutter, also etwa Maissilage und Getreide. Und das w\u00e4chst nicht auf der Weide. Die Holstein-Friesian wurden urspr\u00fcnglich in den USA gez\u00fcchtet \u2212 aus den importierten Rindern der Einwanderer aus Holstein und Friesland. Heute ist diese Hochleistungsrasse weltweit verbreitet, also sehr erfolgreich \u2212 und gleichzeitig das Paradebeispiel f\u00fcr eine Fehlentwicklung. Sie steht f\u00fcr den Versuch, das Tier an die industrialisierte Landwirtschaft anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Milchb\u00e4uerin Kirsten Wosnitza stellt fest: \u00bbEin richtiges Weidesystem, was auf eine hohe Futteraufnahme drau\u00dfen auf der Weide baut, ist mit einer hochleistenden Kuh schwer zu managen.\u00ab Deshalb stellen Kirsten Wosnitza und Gerd Albertsen ihre Herde gerade um. Sie ersetzen die Holstein-Friesian durch Mehrrassenkreuzungen, die besser mit der Weide umgehen k\u00f6nnen, zwar nicht so viel Milch geben, daf\u00fcr aber auch Fleisch ansetzen. Zur\u00fcck zur Mehrnutzungskuh geht ihr Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Raus lassen auf die Weide kann man nat\u00fcrlich auch die Holstein-Friesian, f\u00fcr ein paar Stunden vielleicht nur, damit sie danach dann ausreichend Zeit haben, sich im Stall satt zu fressen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Milchleistung wird also in Kauf genommen, dass die K\u00fche mit ihrem nat\u00fcrlichen Futter nicht mehr satt werden, dass sie nicht mehr dauerhaft artgerecht gehalten werden, und dass sie nurmehr ein kurzes Leben haben. Nach drei, vier K\u00e4lbern ist eine Hochleistungskuh dann n\u00e4mlich schon mal ausgelaugt. Sie wird also nur f\u00fcnf Jahre alt, und nicht f\u00fcnfzehn, wie das bei anderen K\u00fchen der Fall sein kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Gegen Weidepr\u00e4mie<\/h2>\n\n\n\n<p>Das war die Antwort auf die eine Warum-Frage, die nach dem bisherigen Fehlen der Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchk\u00fche und vor allem nach dem generellen Fehlen der K\u00fche auf den Weiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die andere Warum-Frage war die nach dem Widerstand der Bundesl\u00e4nder gegen eine bundesweite Weidepr\u00e4mie. Warum wehren sich die L\u00e4nder gegen eine unmittelbar einleuchtende F\u00f6rderung der artgerechten Tierhaltung?<\/p>\n\n\n\n<p>Nach langem Bohren und Verhandeln im Hintergrund hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium den Vorschlag gemacht, die F\u00f6rderung der Milchviehhaltung auf der Weide als \u00d6koregelung in die Agrarf\u00f6rderung einzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli hatte der Bundestag die bundesweite Weidepr\u00e4mie dann tats\u00e4chlich beschlossen. Im September stand sie beim Bundesrat auf der Tagesordnung. Und dessen Agrarausschuss hatte den L\u00e4ndern vorgeschlagen, die Weidepr\u00e4mie abzulehnen. Wohl auch deshalb, weil die Bundesl\u00e4nder mit wenig Weidehaltung &#8211; im Osten und ganz im S\u00fcden der Republik &#8211; nicht wollten, dass die L\u00e4nder im Nordwesten von Geldern profitieren, von denen die anderen nichts abbekommen. F\u00fcr das sie im schlimmsten Fall wom\u00f6glich sogar etwas abgeben m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbMan opfert eine bundesweite Weidepr\u00e4mie, die dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass mehr K\u00fche auf der Weide laufen dem Gedanken: Unser Bundesland soll das Geld behalten. So funktioniert f\u00f6derale F\u00f6rderpolitik!\u00ab Solche banalen Probleme und Nickligkeiten seien es, die davon abhalten, dass die Weidehaltung f\u00fcr das belohnt wird, was sie leistet \u2013 f\u00fcr Tierwohl, Klimaschutz und Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende ist der Bundesrat der negativen Empfehlung seines Agrarausschusses nicht gefolgt und hat die Weidepr\u00e4mie passieren lassen. Warum das dann doch ging, wei\u00df der Vorsitzender AbL, der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft in Niedersachsen, Ottmar Ilchmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sei ganz banal, sagt er: \u00bbDas Geld, was f\u00fcr die \u00d6koregelung Weidehaltung ben\u00f6tigt wird, ist schlicht \u00fcbrig. Die Teilnahme an den anderen \u00d6koregelungen ist nicht so hoch, wie man sich das vorgestellt hatte.\u00ab Unterm Strich blieben bis zu siebzig Millionen \u00fcbrig, mit denen man jetzt die Weidepr\u00e4mie und eine zus\u00e4tzliche Biodiversit\u00e4tsregelung f\u00fcr Ackerland finanzieren kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"549\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-1024x549.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2958\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-1024x549.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-768x412.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-1536x823.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/OttmarIlchmann-Kuehe-2048x1097.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der w\u00e4rmeren Jahreszeit sind seine K\u00fche ganztags drau\u00dfen: Ottmar Ilchmann, AbL-Vorsitzender Niedersachsens und Milchbauer im Emsland. | Foto: Hof Ilchmann<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Gestaltungsfragen<\/h2>\n\n\n\n<p>Nun kommt sie also, die bundesweite Weidepr\u00e4mie. Nur wie genau kommt sie? Das wei\u00df noch niemand. Und es ist tats\u00e4chlich auch nicht einfach, das Beschlossene nun in die Tat umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Weidepr\u00e4mie wird eine sogenannte \u00d6koregelung. Das sind relativ neu eingef\u00fchrte Regeln f\u00fcr zus\u00e4tzliche F\u00f6rdergelder aus der sogenannten ersten S\u00e4ule. Diese stellt die Basisf\u00f6rderung der GAP dar, der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Die zweite S\u00e4ule sind dann Sonderf\u00f6rderungen, die sich die Bundesl\u00e4nder ausdenken, um gezielt mehr f\u00fcr Gew\u00e4sser-, Natur- oder Artenschutz zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Basisf\u00f6rderung der ersten S\u00e4ule wurde fr\u00fcher einfach pro Hektar F\u00f6rdergeld ausgegossen \u00fcbers Land \u2212 mit der sprichw\u00f6rtlichen Gie\u00dfkanne. Wer viel Land hatte, bekam viel F\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nun anders \u2013 die Basisf\u00f6rderung wurde gek\u00fcrzt, und die zus\u00e4tzlichen F\u00f6rdergelder wurden an \u00f6kologische Sonderleistungen gebunden. Am bekanntesten wahrscheinlich die extra f\u00fcr die Insekten angelegten Bl\u00fchstreifen am Ackerrand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bl\u00fchstreifen sind auch gleich ein gutes Beispiel f\u00fcr die Bevorzugung der Ackerbauern bei den bisherigen \u00d6koregelungen. Auf der Weide bl\u00fcht&#8217;s sowieso, die Weidekuh f\u00f6rdert die Biodiversit\u00e4t ohnehin \u2212 daf\u00fcr gab es bislang keine F\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie sollte die neue bundesweite Weidepr\u00e4mie nun aussehen? \u00bb Die \u00d6koregelung m\u00fcsste vom Anspruchsniveau her geringer sein, als die nieders\u00e4chsische Sommerweidepr\u00e4mie\u00ab, sagt Ottmar Ilchmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Huch, weshalb will der AbL-Vorsitzende Ottmar Ilchmann ein geringes Anspruchsniveau bei der neuen \u00d6koregelung?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil es im Bundesland Niedersachsen seit dem vergangenen Jahr eine F\u00f6rderung f\u00fcr die sommerliche Weidehaltung von Milchk\u00fchen gibt. Daf\u00fcr m\u00fcssen die K\u00fche zwischen Mitte Mai und Mitte September t\u00e4glich sechs Stunden auf die Weide k\u00f6nnen. F\u00fcr den kleinen Milchbauern Ottmar Ilchmann im Emsland leicht zu erf\u00fcllen, da seine K\u00fche von Mitte M\u00e4rz bis Mitte September drau\u00dfen sind, und das m\u00f6glichst auch nachts.<\/p>\n\n\n\n<p>Und warum muss nun aber die bundesweite \u00d6koregelung schlechter sein als die nieders\u00e4chsische Weidepr\u00e4mie? Weil die EU sehr genau darauf achtet, dass es keine Doppelf\u00f6rderung gibt, dass also ein Landwirt nicht f\u00fcr die gleiche Leistung aus zwei F\u00f6rdert\u00f6pfen Geld bekommt. Das Land Niedersachsen k\u00f6nnte seine Sommerweideregelung als zus\u00e4tzliche F\u00f6rderung also nur beibehalten, wenn die bundesweite Regelung im Anspruch schw\u00e4cher w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Im Rhythmus der Rinder<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"459\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidegang-1024x459.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2959\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidegang-1024x459.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidegang-300x135.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidegang-768x344.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidegang.jpg 1483w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf dem Weg zur Weide schon mal etwas naschen: die Kattendorfer Milchk\u00fche unterwegs. Zwei Mal t\u00e4glich zum Melken hei\u00dft vier Mal t\u00e4glich zur Weide und zur\u00fcck. | Foto: Kattendorfer Hof<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Besuch beim <a href=\"https:\/\/www.kattendorfer-hof.de\/\">Kattendorfer Hof<\/a> n\u00f6rdlich von Hamburg. Der Hof ist ein Demeter-Betrieb, den ich schon einmal ausf\u00fchrlich <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/solidarische-landwertschaft\/\">vorgestellt<\/a> habe, auch im <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe12-solidarische-landwertschaft\/\">Podcast<\/a>. Hier m\u00fcssen Menschen und Tiere den Weg zur Weide und zur\u00fcck t\u00e4glich vier Mal laufen. Viele Milchviehbetriebe mit Weidegang machen sich das einfacher. Da bleiben die K\u00fche nachts im Stall und kommen nur tags\u00fcber hinaus. In Kattendorf sind sie auch nachts auf der Weide, wie bei den konventionellen Betrieben von Ottmar Ilchmann und Kirsten Wosnitza auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist in Kattendorf alles anders. Der Hof ist eine Solidarische Landwirtschaft, die ihren Mitgliedern und den Menschen, die in den Hofl\u00e4den in Hamburg einkaufen, ein m\u00f6glichst breites Angebot macht. Entsprechend breit ist der Kattendorfer Hof aufgestellt \u2013 mit Gem\u00fcse- und Ackerbau, mit Schweinen und Rindern und mit eigener Milchverarbeitung bis zur K\u00e4serei.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kuhherde ist allerdings der Nukleus des ganzen Betriebes. Um sie und den von ihr vorgegebenen Tagesverlauf gruppiert sich alles, sagt Hofgr\u00fcnder Mathias von Mirbach. \u00bbEs ist nicht egal, wann wir sie melken, das geschieht morgens und abends. Die K\u00fche haben einen sehr klaren Rhythmus, und das f\u00e4rbt auf den ganzen Betrieb ab, auch was die Pausenzeiten f\u00fcr uns angeht und die Mahlzeiten. Im Grunde bestimmt die Kuh den Rhythmus vom Tag und vom Jahr.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbUnd das macht sie in ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit\u00ab, sagt die f\u00fcr die Herde verantwortliche Kattendorferin Juliane Tantau. Eilig haben sollte man es nicht, wenn man mit den K\u00fchen zur Weide geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der von der Kuh bestimmte Tagesablauf auf dem Kattendorfer Hof ist ein aufwendiger. Auch deshalb, weil die Weiden nicht direkt am Hof liegen, sondern die ganze Herde daf\u00fcr \u00fcber eine Stra\u00dfe muss. Das bedeutet Arbeit f\u00fcr mindestens zwei, weil beim Treiben \u00fcber die Stra\u00dfe auf jeder Seite des \u00dcbergangs ein Mensch mit Flatterband absperren muss. Au\u00dferdem ist auch der restliche Weg zur Weide nicht eben kurz. Menschen und K\u00fche m\u00fcssen ein gutes St\u00fcck laufen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Robuste Milchk\u00fche<\/h2>\n\n\n\n<p>Schon deshalb braucht es robuste K\u00fche mit gesunden Klauen. Juliane Tantau schw\u00f6rt auf ihre Schwarzbunten Niederungsrinder, eine alte norddeutsche Rasse, die bestens mit dem Weidegang zurechtkommt und die auch viel Milch aus dem sogenannten Grundfutter produzieren kann, also aus dem, was die Weide hergibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fche sind also nicht auf Kraftfutter angewiesen, von dem sie aber doch beim Melken etwas bekommen. Erstens weil sie dann ruhiger sind, weil besch\u00e4ftigt, und zweitens, weil dieses Futter beim Ackerbau auf dem Hof anf\u00e4llt. Nicht alles Getreide taugt schlie\u00dflich zum Backen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieber f\u00fcttert Juliane Tantau ihre K\u00fche aber auch in den \u00dcbergangszeiten im Stall, wenn sie warten, bis alle gemolken sind, mit Kleegras. Das f\u00e4llt bei dem Biobetrieb sowieso als Zwischenfrucht von den \u00c4ckern an. \u00bbUnd die K\u00fche m\u00f6gen das sehr. Au\u00dferdem kann die K\u00e4serei dann aus der Milch K\u00e4se herstellen, der l\u00e4nger lagert. Das w\u00e4re bei Silage eher nicht so.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und was \u00e4ndert sich jetzt beim Kattendorfer Hof, wenn die bundesweite Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchk\u00fche kommt? Nichts, sagt Mathias von Mirbach, au\u00dfer dass vielleicht ein Teil der zus\u00e4tzlichen Arbeit f\u00fcr den t\u00e4glichen Weidegang verg\u00fctet wird. \u00bbDas kommt nat\u00fcrlich darauf na, wie die Weidepr\u00e4mie gestaltet wird.\u00ab Bis jetzt sei das ja noch \u00bbdie Kuh im Sack\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Prinzip sei er aber sehr f\u00fcr die Weidepr\u00e4mie, \u00bbweil es viele Landwirte zum Nachdenken bringen k\u00f6nnte, wie sie L\u00f6sungen schaffen k\u00f6nnen, die artgerechteste Form der Rinderhaltung zu erhalten oder neu zu schaffen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Die Preisfrage<\/h2>\n\n\n\n<p>Ja, wie hoch wird sie wohl, wie wird sie gestaltet? Was verlangt die F\u00f6rderung des Weidegangs f\u00fcr Milchk\u00fche am Ende von den Bauern? Und was bringt sie ihm?<\/p>\n\n\n\n<p>Ottmar Ilchmann rechnet das am Beispiel der nieders\u00e4chsischen Sommerweidepr\u00e4mie vor. Die F\u00f6rderung betr\u00e4gt dort 75 Euro pro Kuh im Jahr. Als in Niedersachsen vor Jahren das Label Pro Weideland aus der Taufe gehoben wurde, rechneten die beteiligten Milchh\u00f6fe vor, dass sie f\u00fcr den Liter Weidemilch eigentlich mindestens f\u00fcnf Cent mehr bekommen m\u00fcssten. Selbst da, wo dezidiert Weidemilch vermarktet wird, k\u00f6nnen die beteiligten Betriebe von diesem Mehrpreis nur tr\u00e4umen. Und was bringt die Sommerweidepr\u00e4mie in Niedersachsen?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine ganz einfache Rechnung, die er aufmacht: 75 Euro gibt es pro Kuh und Jahr. Das bedeutet bei einer Kuh mittlerer Milchleistung, die 7500 Liter im Jahr gibt, einen Cent pro Liter. \u00bbDaf\u00fcr stellt keiner wieder auf Weidehaltung um, der seine K\u00fche aufgestallt hat.\u00ab Aber wenn das zusammenkomme mit ein paar Cent mehr von der Molkerei f\u00fcr die Vermarktung von Weidemilch, dann blieben vielleicht einige bei der Weidehaltung. \u00bbUnd dann w\u00e4re schon viel erreicht!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann die Rechnung auch anders aufmachen. Am Beispiel der Weidehaltung des Kattendorfer Hofes. Wenn die bundesweite Weidepr\u00e4mie f\u00fcr Milchvieh genauso ausgestattet w\u00e4re wie die nieders\u00e4chsische, dann w\u00fcrden bei siebzig K\u00fchen f\u00fcr die t\u00e4gliche Mehrarbeit an rund 240 Weidetagen 10,94 Euro pro Stunde anfallen. Das ist nicht einmal der Mindestlohn.<\/p>\n\n\n\n<p>Um es mit Ottmar Ilchmann zu sagen: Daf\u00fcr f\u00e4ngt niemand die Weidehaltung wieder an. Aber vielleicht l\u00e4sst sich seine Hoffnung umsetzen, dass nicht noch mehr ihre K\u00fche aufstallen und nicht mehr hinauslassen auf die Weide.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2960\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kattendorf-Weidekuehe-2048x944.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sie grasen nicht nur und geben Milch, sie sorgen auch f\u00fcr Klimaschutz, Bodengesundheit und Biodiversit\u00e4t. Und die Weidek\u00fche gestalten die Landschaft. Artgerechte Rinderhaltung ist auch Erholung f\u00fcr Natur- und Menschen. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Weide f\u00fcr Klima und Biodiversit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Es geht bei der Weidehaltung \u00fcbrigens l\u00e4ngst nicht nur um das Wohlergehen der K\u00fche. Es geht um unser aller Wohlergehen und letztlich um die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gr\u00fcnland, die Weide, ist eine Kohlenstoffsenke. Unter einer Weide baut das Bodenleben deutlich mehr Humus auf, als in Ackerland oder im Waldboden. Leider hat das bundeseigene Th\u00fcnen-Institut bei seiner Bodenerhebung nicht differenziert zwischen M\u00e4hwiese und Weide, weshalb wir nur einen Durchschnittswert f\u00fcr Gr\u00fcnland haben. Der liegt bei 135 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar. Das ist das von den Pflanzen aus der Luft geholte Kohlendioxid, das in der Atmosph\u00e4re sonst als Treibhausgas t\u00e4tig w\u00e4re. Im Ackerboden sind es noch 96 Tonnen pro Hektar, im Waldboden nur 88 Tonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Thema mit dem Wald als Kohlenstoffspeicher gleich hier abzuschlie\u00dfen: Ja, auch in den B\u00e4umen ist CO2 gespeichert, aber nur bis zum n\u00e4chsten Sturm, bis zur n\u00e4chsten Borkenk\u00e4ferplage oder dem n\u00e4chsten Waldbrand. Dann gibt der Wald mehr Kohlen-dioxid ab, als er speichern kann. Und genau das tut der viel ger\u00fchmte Deutsche Wald derzeit, wie die j\u00fcngste Bundeswaldinventur gerade festgestellt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00e4re die Sache mit dem Klimaschutz durch Weiden. Ebenso wichtig, aber bei den meisten Menschen, auch in der Politik, nicht auf dem Radar, ist die Biodiversit\u00e4tskrise, sagt Kirsten Wosnitza.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre intensive Milchviehbeweidung sei zwar nicht der gro\u00dfe Bringer bei der Vielfalt der Pflanzen auf der Weide. Das sei immer noch viel mehr als auf einer M\u00e4hwiese. Aber was die Insekten und die von ihnen lebenden Tiere angeht, sei auch eine intensive Weidehaltung vorbildlich. Leider gebe es dazu viel zu wenig Forschung. \u00bbViel Wissen \u00fcber die Weidehaltung ist in den letzten Jahren auch verloren gegangen. Wir haben hier in Schleswig-Holstein eine Art Selbsthilfegruppe zum Lernen und Diskutieren von Weidemanagement gegr\u00fcndet.\u00ab Unterst\u00fctzung gebe es daf\u00fcr keine.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig Forschung gibt es schon, zum Beispiel die \u00fcber Dungk\u00e4fer und Dungfliegen. In einem einzelnen Kuhfladen wurden schon \u00fcber 4000 Insekten-Individuen gez\u00e4hlt. Nur in dem Dung-haufen selbst, die weggeflogen sind, als die Forscher sich n\u00e4herten, sind nat\u00fcrlich nicht mitgez\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Weiderind produziert mit seinem Dung Insekten, die zusammen in jedem Jahr ein F\u00fcnftel des Gewichts des Rindviehs auf die Waage bringen. Und Insekten sind sehr leicht \u2013 das sind also sehr viele Leben, die eine Kuh da in die Landschaft schei\u00dft. Und dazu ist es noch sehr vielf\u00e4ltiges Leben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Die-Klima-Kuh\/1633\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"643\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-643x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2571\" style=\"width:244px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-643x1024.jpg 643w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-188x300.jpg 188w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-768x1224.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-964x1536.jpg 964w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-1285x2048.jpg 1285w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-DieKlimaKuh-scaled.jpg 1607w\" sizes=\"auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am Ende sieht die Bilanz dann so aus: Eine einzelne Weidekuh produziert jedes Jahr allein mit ihrem Dung Insekten mit einem Lebendgewicht von 120 Kilogramm. Diese wiederum ern\u00e4hren Wirbeltiere wie Frosch, Wiesenvogel oder Storch mit einem Lebendgewicht von zw\u00f6lf Kilo. Das sind dann zum Beispiel 200 Grasfr\u00f6sche, 25 Stare, Bachstelzen oder Rotschw\u00e4nzchen und dreizehn Reiher oder St\u00f6rche. Wenn die Kuh im Stall steht, gibt es all dieses Leben nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was hei\u00dft das jetzt f\u00fcr uns und f\u00fcr diese Kolumne, die ja schlie\u00dflich \u00bbF\u00fchrerschein f\u00fcr Einkaufswagen\u00ab hei\u00dft?<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft, dass wir mit dem Einkaufswagen mitentscheiden k\u00f6nnen und unbedingt auch sollten, dass wieder mehr K\u00fche auf die Weide kommen. Einfach Weidemilch kaufen zum Beispiel, oder Fleisch vom Weiderind. Auch das gibt es zum Teil schon so gelabelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieso denn \u00bbRaus aus den St\u00e4llen\u00ab, wo doch der Winter dr\u00e4ut und selbst die Tiere in die St\u00e4lle zur\u00fcckm\u00fcssen, die in der w\u00e4rmeren Jahreszeit \u00fcberhaupt noch drau\u00dfen sein durften. 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