{"id":3020,"date":"2025-02-06T08:00:00","date_gmt":"2025-02-06T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=3020"},"modified":"2025-02-05T12:58:06","modified_gmt":"2025-02-05T11:58:06","slug":"zukunft-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunft-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"Zukunft Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"625\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025-1024x625.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3022\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025-768x469.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025-1536x937.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Demo-WHES2025.jpg 2042w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auftakt zur diesj\u00e4hrigen Demo des B\u00fcndnisses WHES &#8211; Wir haben Agrarindustrie satt &#8211; wie jedes Jahr zur Gr\u00fcnen Woche in Berlin. Dieses Mal ohne Trecker, zur Sicherheit &#8211; wegen der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg. | Foto: Fabian Melber \/ #WHES<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Wer den letzten <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunft-denken-koennen-wir-das\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> des vergangenen Jahres gelesen hat, oder den zugeh\u00f6rigen <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe38-zukunft-denken-koennen-wir-das\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> geh\u00f6rt, konnte mit dem Lernforscher Kersten Reich, Autor von B\u00fcchern zur Nachhaltigkeit, dar\u00fcber nachdenken, ob wir Menschen als Kollektiv lernf\u00e4hig sind. Die Antwort auf diese Frage entscheidet letztlich \u00fcber unsere Zukunft: K\u00f6nnen wir unser Wissen in Handeln umsetzen und damit die gro\u00dfen Krisen meistern? Ist die Menschheit zukunftsf\u00e4hig? Heute geht es weiter mit dem Thema Zukunft &#8211; nur eine Nummer kleiner.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, wie wir uns in Zukunft ern\u00e4hren wollen und k\u00f6nnen. Es geht darum, wie wir mit den Tieren umgehen, die wir in unserer Obhut haben. Gemeint sind nicht die tierischen Freunde zuhause, sondern die sogenannten Nutztiere. Gemeint ist die Zukunft der Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Kommissionen<\/p>\n\n\n\n<p>Gleich drei von zwei verschiedenen Bundesregierungen eingesetzte Kommissionen haben sich seit 2019 um die Zukunft der Landwirtschaft gek\u00fcmmert. Los ging es mit dem von der damaligen Landwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner eingesetzten \u00bbKompetenznetzwerk Nutztierhaltung\u00ab, besser bekannt unter dem Namen ihres Vorsitzenden und Moderators als \u00bbBorchert-Kommission\u00ab. Anfang 2020 \u00fcbergab Jochen Borchert, ehemals selbst Landwirtschaftsminister mit CDU-Parteibuch, der damaligen Ministerin die <a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/_Tiere\/Nutztiere\/200211-empfehlung-kompetenznetzwerk-nutztierhaltung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Empfehlungen des Kompetenznetzwerks<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals h\u00e4tte er beginnen k\u00f6nnen, der komplette Umbau der Tier-haltung in Deutschland \u2013 hin zu mehr Tierwohl. Erst forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, die Empfehlungen der Borchert-Kommission umzusetzen, dann die Verb\u00e4nde der Bauern, die Tierschutz- und Umweltverb\u00e4nde, schlie\u00dflich der Bundestag.<\/p>\n\n\n\n<p>Angela Merkel reagierte stattdessen mit der Berufung eines neuen Gremiums: der Zukunftskommission Landwirtschaft. Diese ZKL legte noch in der laufenden Legislaturperiode ihren Abschlussbericht vor. Darin \u00fcbrigens eins zu eins \u00fcbernommen die Empfehlungen der Borchert-Kommission zum Umbau der Tierhaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was zun\u00e4chst wie ein neuer Fall von Prokrastination aussah, also von Aufschieberitis, hatte jetzt pl\u00f6tzlich noch mehr Schwung. Das hatte auch mit der Person des Vorsitzenden und Moderators der Kommission zu tun., so sagen es die ZKL-Mitglieder, mit denen ich im Laufe der Zeit und dann noch einmal f\u00fcr diese Kolumne gesprochen habe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Peter-Strohschneider-Thomas-Koehler-BMEL-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3024\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Peter-Strohschneider-Thomas-Koehler-BMEL-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Peter-Strohschneider-Thomas-Koehler-BMEL-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Peter-Strohschneider-Thomas-Koehler-BMEL-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Peter-Strohschneider-Thomas-Koehler-BMEL.jpg 1160w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbDenklen Sie immer, der Andere k\u00f6nnte Recht haben!\u00ab Das war der Satz, den der ZKL-Vorsitzende Peter Strohschneider den Mitgliedern der Kommission am Anfang mitgab. | Foto: Thomas K\u00f6hler \/ BMEL<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Pers\u00f6nlichkeiten<\/p>\n\n\n\n<p>Angela Merkel hatte Peter Strohschneider zum Vorsitzenden der Zukunftskommission Landwirtschaft gemacht. Am 6. Juli 2021, nach \u00fcber hundert Kommissionssitzungen, stellte er dann der Bundeskanzlerin die <a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/_Landwirtschaft\/abschlussbericht-zukunftskommission-landwirtschaft.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=17\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ergebnisse<\/a> vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Peter Strohschneider war schon vieles in seinem Leben: Professor f\u00fcr germanistische Medi\u00e4vistik, also Mittelalterforscher, Vorsitzender des Wissenschaftsrates und Pr\u00e4sident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Aber eine Landwirtschaftskommission hatte er noch nicht geleitet. Dennoch war genau er als Vorsitzender und Moderator offensichtlich die richtige Wahl.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie Aufgabe der Kommission bestand darin, zu einer Versachlichung der Diskussion in der Agrarumweltpolitik zu kommen\u00ab, sagte Peter Strohschneider bei der Vorstellung der Arbeitsergebnisse. Und das sei ihr gelungen. Die Kommission habe eine Kultur der sachlichen Diskussion und des gegenseitigen Vertrauens entwickelt. \u00bbEtwas, von dem nicht wenige von uns meinen und hoffen, das k\u00f6nnte, das sollte \u00fcber den Tag hinaus tragen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Was ihr Vorsitzender da in zwei S\u00e4tzen beschreibt, ist aufgrund des besonderen Designs der Kommission mehr als ungew\u00f6hnlich. Denn in der Zukunftskommission Landwirtschaft sitzen zum ersten Mal alle Akteure an einem Tisch, die mit eben dieser Landwirtschaft zu tun haben, und das in einem gesellschaftspolitisch weiten Sinn. Da sitzen neben den Vertreterinnen und Vertretern der konventionell und \u00f6kologisch wirtschaftenden B\u00e4uerinnen und Bauern auch die der Lebensmittelindustrie, des Handels und der Verbraucherverb\u00e4nde, die Umweltverb\u00e4nde und der Tierschutz; und dann Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft forschen. Also alle die, die sich im gesellschaftspolitischen und vor allem medialen Alltag au\u00dferhalb der Kommission \u00fcblicherweise streiten und unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Peter Strohschneider gibt all diesen Kommissionsmitgliedern am Anfang einen Satz mit auf den Weg, der die Haltung der meisten bis heute bestimmt: Wenn Sie jetzt denen von der anderen Seite begegnen, dann sollten Sie zuerst einmal versuchen zu denken: Der oder die Andere k\u00f6nnte Recht haben mit seiner oder ihrer ganz und gar gegens\u00e4tzlichen Auffassung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ringen um L\u00f6sungen<\/p>\n\n\n\n<p>Noch einen bemerkenswerten Satz hat Peter Strohschneider damals bei der \u00dcbergabe der Empfehlungen der Zukunftskommission an die Kanzlerin gesagt: Obwohl die Empfehlungen im Konsens und einstimmig beschlossen wurden, seien nat\u00fcrlich nicht alle Interessengegens\u00e4tze und Zielkonflikte beseitigt. Aber einen Ausgleich dieser Gegens\u00e4tze haben die Teilnehmer im sachlichen Gespr\u00e4ch erarbeitet, einen gemeinsam getragenen Kompromiss. \u00bbUnd das ist ja nun einmal die Logik von offener Gesellschaft und konstitutioneller Demokratie: das sachliche Gespr\u00e4ch und der Kompromiss.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr ein sch\u00f6ner, klarer Satz, der da noch 2021 gelassen ausgesprochen werden konnte. Wie weit uns die kurze Zeitspanne seit damals von dieser Konstitution unserer Gesellschaft entfernt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits hat die zweite Auflage der Zukunftskommission Landwirtschaft noch bis November vergangenen Jahres gearbeitet und ein neuerliches Endergebnis vorgelegt, das die Empfehlungen der ersten Kommission best\u00e4tigt und erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas Bemerkenswerte an diesen Kommissionen ist, wie lange Menschen mit einem gewaltigen Sachverstand und Erfahrungen auf diesem Gebiet miteinander um L\u00f6sungen gerungen haben\u00ab, sagt Tina Andres, die Vorstandsvorsitzende des Bundes \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft. Sie hat ihren Vorg\u00e4nger im Amt, den Biolandwirt Felix Prinz zu L\u00f6wenstein in der Arbeit der Zukunftskommission 2.0 abgel\u00f6st. So nennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zweite ZKL in der Regierungszeit der Ampel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrfach sei die Kommissionsarbeit kurz vor dem Scheitern gewesen, sagt Tina Andres, \u00bbaber der Wunsch, die alten Strukturen aufzubohren und etwas Neues zu wagen, war extrem gro\u00df und hat alle am Tisch gehalten.\u00ab Daf\u00fcr h\u00e4tten sie sich dann auch \u00bbin Kompromisse gewagt\u00ab, die sie aus der reinen Sicht ihrer Verb\u00e4nde niemals eingegangen w\u00e4ren. \u00bbAlle haben Kr\u00f6ten geschluckt in diesem Prozess. Und das ist eigentlich ja auch das, was wir brauchen, um tragf\u00e4hige Politik in Zeiten gro\u00dfer Herausforderungen hinzubekommen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"591\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3-1024x591.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3028\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3-1024x591.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3-768x443.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3-1536x886.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Tina-Andres-Maurice-Weiss-BOeLW-3.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbDer Wille zur Ver\u00e4nderung ist da\u00ab, sagt Tina Andres, die Vorstandsvorsitzende des Bundes \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft, und meint die Menschen, die in den von der Politik einberufenen Kommissionen arbeiten, nicht aber die Politik selbst. | Foto: Maurice Weiss \/ B\u00d6LW<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Was dazu auch geh\u00f6rt, ist, danach auch zum gemeinsam verabschiedeten Arbeitsergebnis zu stehen, sagt Xenia Brand. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der AbL, der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft, ist auch in der zweiten ZKL dazu gekommen. Die Personen wechseln schon mal, aber das erarbeitete Vertrauen zwischen den Verbandsvertreterinnen und -vertretern bleibt offenbar bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im <a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/_Landwirtschaft\/zukunft-landwirtschaft-bericht-2024.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ergebnisbericht der zweiten ZKL<\/a> habe keiner der beteiligten Verb\u00e4nde seine Positionen eins zu eins durchgebracht. \u00bbAber wir haben da alle die Hand gehoben und zugestimmt, und dazu stehe ich jetzt auch. Damit stehe ich auch zu den Teilen des Papiers, die mir als Verbandsvertreterin nicht so gut schmecken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Role Model<\/p>\n\n\n\n<p>Ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet die Landwirtschaft, einer der in den letzten Jahren am hei\u00dfesten umk\u00e4mpften gesellschaftlichen Bereiche, f\u00fcr gesellschaftliche Zusammenarbeit steht &#8211; \u00fcber alle Gr\u00e4ben hinweg. Obwohl die Arbeit der drei Kommissionen der letzten Jahre sich in realer Politikgestaltung nicht niedergeschlagen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Umso mehr k\u00f6nnte die Zusammensetzung, der Auftrag und die Arbeitsweise der Zukunftskommission Landwirtschaft als Role Model k\u00fcnftiger Entscheidungsprozesse dienen. Das hofft auch Olaf Bandt, der Vorsitzende des Bundes f\u00fcr Umwelt und Naturschutz, der von Anfang an in der ZKL mitgearbeitet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee tr\u00e4gt, ganz verschiedene gesellschaftlich Gruppierungen zu einem Thema zusammenzubringen, um gemeinsame L\u00f6sungen f\u00fcr die anstehenden Problem zu finden, sagt Olaf Bandt, vor allem, wenn das mit der Strohschneider\u2019schen Vorgabe geschieht: Geh davon aus, der Andere k\u00f6nnte Recht haben! \u00bbUnd wenn das kraftvoll von der Politik auch abgefragt und unterst\u00fctzt wird, dann kann das Modell solcher Kommissionen eine tats\u00e4chliche Wirkung auf Gesellschaft und Politik haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Olaf Bandt traf ich auf der Gr\u00fcnen Woche im Januar 2025, nachdem sowohl die Borchert-Kommission, als auch die erste und die zweite ZKL Geschichte waren; letztlich gescheitert an der Umsetzung ihrer Empfehlungen. Dennoch wurde auf der Gr\u00fcnen Woche noch einmal auf einem Podium mit ehemaligen Kommissionsmitgliedern \u00fcber die eigentlich gescheiterten Zukunftskommissionen und deren dann doch m\u00f6gliche Wirkung in eben jene Zukunft hinein diskutiert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"953\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann-953x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3033\" style=\"width:446px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann-953x1024.jpg 953w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann-279x300.jpg 279w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann-768x825.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann-1430x1536.jpg 1430w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Olaf-Bandt-Simone-Neumann.jpg 1662w\" sizes=\"auto, (max-width: 953px) 100vw, 953px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sieht das Modell der Borchert- und der Zukunftskommission als wegweisend f\u00fcr gesellschaftliche Einigungsprozesse an: Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND, der von Anfang an bei der ZKL dabei war. | Foto: Simone Neumann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Vielleicht hat diese Zukunft auch l\u00e4ngst begonnen, denn die Konstruktion, die Zusammensetzung und die Arbeitsweise der deutschen Landwirtschaftskommissionen sind bereits zum Vorbild geworden &#8211; in Br\u00fcssel. Dort fand im vergangenen Jahr der \u00bb<a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/strategy-and-policy\/priorities-2019-2024\/european-green-deal\/agriculture-and-green-deal\/strategic-dialogue-future-eu-agriculture_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Strategische Dialog zur Zukunft der EU-Landwirtschaft<\/a>\u00ab statt. Im September stellte die alte und neue Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Ergebnisse vor &#8211; zusammen mit einem alten Bekannten: Peter Strohschneider. Der Deutsche leitete auch den Dialog in Br\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Kommissionspr\u00e4sidentin schrieb ihrem neuen Landwirtschaftskommissar in das sogenannte Mandatsschreiben, dass er die Ergebnisse des Strategischen Dialogs zu ber\u00fccksichtigen habe. Nun ja, sagt Xenia Brand dazu, das ist mehr als im Koalitionsvertrag der Ampel stand, aber \u00bbzu ber\u00fccksichtigen\u00ab sei nun auch nicht gerade das Gebot der Umsetzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gescheitert<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kam es eigentlich, dass Bundesrat und Bundestag die Regierung aufforderten, die Ergebnisse schon der Borchert-Kommission umzusetzen, und dann jahrelang nichts geschah? Wie kam es, dass die Zukunftskommission Landwirtschaft gefeiert wurde und dann wieder nichts geschah?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Vorstellung ihrer Ergebnisse folgten die Wahlen und der gr\u00fcne Landwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir, der sowohl das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung als auch die ZKL darum bat, ihre Arbeit fortzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann? Dann sind letztlich alle drei Kommissionen gescheitert. Das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung beendete seine Arbeit im August 2023. Begr\u00fcndung: Mangelnde politische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Umsetzung der Empfehlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind es also gar nicht die Kommissionen, die gescheitert sind, ist es die Politik? Ein eindeutiges Ja kommt von Tina Andres: Die Politik habe sich in Gr\u00e4ben verschanzt, \u00bbsie belauert einander, in h\u00f6chstem Ma\u00dfe misstrauisch. In der Zeit der Ampel-Koalition war das sehr sp\u00fcrbar.\u00ab Auch die Frustration einzelner Abgeordneter sei sehr sp\u00fcrbar gewesen dar\u00fcber, dass Kompromisse eben nicht m\u00f6glich waren. \u00bbWir alle wissen, wer daran einen Hauptanteil hatte\u00ab, sagt sie, aus ihrer Sicht sei das \u00bbein zutiefst undemokratisches, emp\u00f6rendes Verhalten. Ich kann das nach wie vor nicht verzeihen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Tina Andres ist h\u00f6rbar desillusioniert und auch w\u00fctend. Was man ihr nicht verdenken kann, lagen doch insbesondere die Vorschl\u00e4ge der Borchert-Kommission seit 2020 auf dem Tisch. Inklusive eines fertig ausgearbeiteten Tierwohl-Konzepts und eines Finanzierungsvorschlags. Dann k\u00fcrte die Ampel zwei Gr\u00fcne als Ministerin und Minister im Umwelt- und im Landwirtschaftsministerium. Wer sollte denn den Umbau der Tierhaltung umsetzen, wenn nicht die?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie gr\u00fcnen Minister h\u00e4tten es machen m\u00fcssen\u00ab, sagt Tina Andres. Aber sie konnten nicht. Es scheiterte \u2013 na klar \u2013 an der Finanzierung. Und was hat Cem \u00d6zdemir als Landwirtschaftsminister dann tats\u00e4chlich gemacht? Er hat neben das Tierwohllabel des Lebensmitteleinzelhandels ein weiteres gestellt. Dieses staatliche Label gilt einstweilen aber nur f\u00fcr Mastschweine. Zu mehr hat es nicht gereicht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"842\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-842x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3030\" style=\"width:401px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-842x1024.jpg 842w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-247x300.jpg 247w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-768x934.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-1263x1536.jpg 1263w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Hans-Foldenauer-1684x2048.jpg 1684w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbWir haben das nicht gemacht, damit es in der Schublade liegt!\u00ab Das w\u00fcrde der Sprecher des Bundesverbandes der Deutschen Milchviehhalter beim n\u00e4chsten Mal in den zust\u00e4ndigen Ministerien sagen. Hartn\u00e4ckiger h\u00e4tten die Kommissionsmitglieder die Umsetzung ihrer Empfehlungen einfordern sollen. | Foto: privat<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Neuer Arbeitsauftrag<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Foldenauer, der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, der auch auf der Gr\u00fcnen Woche mitdiskutierte \u00fcber die ZKL, sich das Scheitern auch ein wenig selbst anrechnet. Das sei ein Vers\u00e4umnis der Politik, ja klar, aber eben auch eines der Kommissionsmitglieder. \u00bbWeil wir vielleicht zu still waren und nicht gefragt haben: Wann packt ihr das jetzt an.\u00ab Und nicht nur nachfragen h\u00e4tten sie sollen, sondern das Anpacken mit Nachdruck fordern. \u00bbIns Ministerium gehen und sagen: Schau her, da gibt es ein Papier mit L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen. Jetzt pack es endlich aus und besch\u00e4ftige dich damit! Wir haben das nicht gemacht, damit es in der Schublade liegt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Kommissionskollege Olaf Bandt vom BUND nimmt es als Arbeitsauftrag: \u00bbDaraus m\u00fcssen wir lernen, dass es nicht reicht, ein sch\u00f6nes Papier zu schreiben und zu Kompromissen zu kommen, sondern dass wir uns in diesen B\u00fcndnissen auch gemeinsam f\u00fcr die Umsetzung einsetzen m\u00fcssen.\u00ab Die Arbeit fange dann noch einmal neu an, wenn der Auftrag der Kommission erf\u00fcllt sei. \u00bbDann muss man in die zust\u00e4ndigen Ministerien gehen und daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass es tats\u00e4chlich umgesetzt wird, und auch nicht zulassen, dass die sich aus der Verantwortung stehlen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Xenia Brand von der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft hat da ein ganz konkretes Vorhaben f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit. \u00bbDieses Mal m\u00fcssen wir daf\u00fcr sorgen, dass eine Vereinbarung zu beiden Zukunftskommissionen und zur Borchert-Kommission im n\u00e4chsten Koalitionsvertrag steht. Wenn das gelingt, w\u00e4ren die Chancen auf Umsetzung nicht so schlecht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das war bei den letzten Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene nicht gelungen. Im Koalitionsvertrag der Ampel wurde keine der Zukunftskommissionen der Landwirtschaft auch nur erw\u00e4hnt. Aber wahrscheinlich war das auch kein allzu gro\u00dfes Vers\u00e4umnis. Heute wissen wir, dass auch ein von den Koalition\u00e4ren festgeschriebenes Vorhaben h\u00f6chstwahrscheinlich nicht umgesetzt worden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Preisfrage<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDem bestehenden Agrar- und Ern\u00e4hrungssystem sind beachtenswerte (\u2026) negative externe Kosten zuzurechnen\u00ab, schreibt die Zukunftskommission Landwirtschaft in ihrem ersten Ergebnisbericht von 2021. \u00bbNeben dem Tierwohl betreffen diese (negativen Kosten) insbesondere die Bereiche Klima, Biodiversit\u00e4t und N\u00e4hrstoffaustr\u00e4ge ins Grund- und Oberfl\u00e4chenwasser.\u00ab Die ZKL beziffert die Kosten, die die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft in Deutschland verursacht, aber nicht tr\u00e4gt, mit neunzig Milliarden Euro &#8211; im Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrden wir die Sch\u00e4den, die unser Ern\u00e4hrungssystem nur in Deutschland verursacht, beim Einkaufen mitbezahlen, so w\u00fcrden die Preise f\u00fcr Lebensmittel deutlich steigen. Und das in ganz unterschiedlichem Ma\u00dfe. Nach einer von der ZKL in ihren Abschlussbericht eingearbeiteten Studie w\u00e4ren das bei \u00f6kologisch erzeugten pflanzlichen Lebensmitteln sechs Prozent Teuerung, bei konventionell erzeugten tierischen Lebensmitteln 146 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Studie ist unter den beteiligten Verb\u00e4nden und Wissenschaftlern unstrittig, sonst w\u00fcrden die Zahlen nicht im Abschlussbericht stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das also kostet uns die Art, wie wir derzeit Lebensmittel herstellen, tats\u00e4chlich. Und die ZKL erg\u00e4nzt: \u00bbNicht enthalten sind in diesen Berechnungen Kosten im Sozial- und Gesundheitssystem, die unter anderem durch Fehl- und Mangelern\u00e4hrung und deren gesundheitliche Folgen (zum Beispiel Adipositas) verursacht werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Aber selbst, wenn wir die Sozial- und Gesundheitskosten weglassen: Was w\u00e4re wohl los in diesem Land, wenn zum Beispiel das Kilo Schweineschnitzel beim Discounter nicht mehr 7,49 Euro kosten w\u00fcrde, sondern 18,43 Euro? Ob unser scheinbar wichtigstes Problem dann immer noch die Migration w\u00e4re?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re es dann vielleicht wieder wie direkt nach dem Beginn des j\u00fcngsten Ukraine-Krieges? W\u00e4ren es dann wieder die Lebensmittelpreise und die durch sie mitverursachte Inflation, die die meisten Menschen umtreibt? Das m\u00f6chte wohl kein Politiker und keine Politikerin riskieren. Schon deshalb wird es so bleiben, dass wir an der Kasse im Supermarkt die tats\u00e4chlichen Kosten unserer Lebensmittel weiterhin nicht bezahlen m\u00fcssen. Die werden weiterhin auf die Steuerzahler und vor allem auf die zuk\u00fcnftigen Generationen umgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Agrarwende<\/p>\n\n\n\n<p>Wir waren ja schon mal weiter in Sachen Agrarwende. Wir bemerken das daran, dass schon dieses Wort &#8211; Agrarwende &#8211; wie aus der Zeit gefallen klingt. War da was? Ja, da war mal was! Und zwar etwas, was der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung wichtig war. Agrarwende, Tierwohl &#8211; das waren gesellschaftspolitisch wichtige Themen. Und &#8211; kommen die wieder, sprechen wir demn\u00e4chst wieder \u00fcber unsere Ern\u00e4hrung, \u00fcber unseren Umgang mit den Tieren, mit der Landschaft, der Natur?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas wird die Zeit weisen\u00ab, sagt Tina Andres \u2013 und meint die Ergebnisse der n\u00e4chsten Bundestagswahl und die politischen Konstellationen danach. Die Transformation der Landwirtschaft hin zur Nachhaltigkeit, die eigentlich im Gange schien, habe der Ukraine-Krieg mit seinen Auswirkungen bei Versorgungssicherheit und Lebensmittelpreisen ins Stocken gebracht. \u00bbPl\u00f6tzlich schrien alle nur noch: Produzieren, produzieren, produzieren! Um die Lebensmittelpreise weiterhin k\u00fcnstlich niedrig zu halten, ohne an der Art unserer Produktion etwas zu ver\u00e4ndern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Rollback in der Agrardiskussion und gesellschaftliche Verschiebung nach rechts, das seien keine guten Voraussetzungen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in Richtung Nachhaltigkeit. \u00bbDas wird eine sehr harte Strecke in den n\u00e4chsten Jahren &#8211; f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr Ver\u00e4nderung einsetzen.\u00ab Hilfreich sei dabei immerhin, dass zwischen Landwirtschaft und Umweltverb\u00e4nden eine neue Gespr\u00e4chskultur entstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die neue Gespr\u00e4chskultur zwischen den Verb\u00e4nden aus der Landwirtschaft und den Umwelt- und Verbraucherorganisationen wohl bewirken kann, um das ganz b\u00f6se Erwachen zu verhindern? Das trifft uns dann, wenn wir nichts tun und einfach weitermachen wie bisher. Dann, wenn die Klimakrise immer gnadenloser zuschl\u00e4gt und wir uns nicht um die Resilienz, also Widerstandsf\u00e4higkeit der Landwirtschaft, des Ern\u00e4hrungssektors, gek\u00fcmmert haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"645\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-1024x645.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3029\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-1024x645.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-768x484.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-1536x967.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Xenia-Brand-Kontrastfoto-AbL-2048x1290.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbAuf keinen Fall darf in Br\u00fcssel das passieren, was in Deutschland geschehen ist\u00ab, sagt Xenia Brand von der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft. Die Ergebnisse der Vordenker der Agrarwende d\u00fcrften nicht noch einmal ignoriert werden. | Foto: Kontrastfoto \/ AbL<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Xenia Brand rekurriert da noch einmal auf die Arbeitsergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft. \u00bbDer Umbruch steht uns ja sowieso bevor\u00ab, sagt sie: \u00bbNicht nur in der Landwirtschaft, sondern in der ganzen Gesellschaft.\u00ab In Zeiten wie dieser zu behaupten, dass alles weitergeht wie bisher, das sei schlicht naiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ZKL habe den Weg aufgezeigt, wie die Landwirtschaft transformiert werden k\u00f6nne. Sie hat gesagt: \u00bbJa, die Landwirtschaft muss sich ver\u00e4ndern. Wir m\u00fcssen mehr tun f\u00fcr den Klimaschutz und das Tierwohl, aber die B\u00e4uerinnen und Bauern m\u00fcssen davon wirtschaftlich profitieren, sie d\u00fcrfen nicht Verlierer dieser Ver\u00e4nderungen sein. Wenn man Umweltleistungen oder Gemeinwohlleistungen erbringt als Betrieb, dann m\u00fcssen die Zahlungen nicht nur kompensieren, dass man weniger erntet, sondern sie m\u00fcssen eine Anreizkomponente haben. Das hei\u00dft, man muss damit richtig Geld verdienen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind die landwirtschaftlichen Betriebe, die unsere Kulturlandschaften bewahren k\u00f6nnen, wenn wir als Gesellschaft das wollen und daf\u00fcr auch bezahlen. Die von Xenia Brand erw\u00e4hnten Zahlungen aus der GAP, der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europ\u00e4ischen Union, sollen deshalb umgebaut werden. Geld aus Br\u00fcssel soll es dann geben, wenn die B\u00e4uerinnen und Bauern gute Arbeit leisten f\u00fcr den Erhalt der \u00d6kosysteme, der Landschaft, der Biodiversit\u00e4t, und f\u00fcr den Klimaschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet aber auch, dass dieses Geld aus Br\u00fcssel nicht mehr dazu herhalten kann, die Lebensmittelpreise zu dr\u00fccken, indem alle Bauern via Fl\u00e4chenpr\u00e4mie ein Zusatzgehalt bekommen. Wobei das bekannte Teufel-Prinzip gilt, der ja bekanntlich immer auf den gr\u00f6\u00dften Haufen schei\u00dft: Wer viel Land hat, bekommt auch viel Subvention. An diesem Prinzip wird in Br\u00fcssel ges\u00e4gt &#8211; zugunsten der Bezahlung von \u00f6kologischen Dienstleistungen der Landwirtschaft. Und das hei\u00dft auch: die Lebensmittelpreise werden wohl nicht wieder dauerhaft sinken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ignoranz<\/p>\n\n\n\n<p>Was jetzt in Br\u00fcssel auf keinen Fall passieren darf, sagt Xenia Brand: Das Gleiche wie in Deutschland. Dass die Politik auch dort die Mitglieder des \u00bbStrategischen Dialogs zur Zukunft der EU-Landwirtschaft\u00ab beklatschen und dann die Empfehlungen in der Schublade versenken. \u00bbWenn man eines aus der Geschichte der Borchert-Kommission und der ZKL lernen kann, dann ist es das: Wenn sich Leute so zusammensetzen und diese Prozesse durchmachen, dann darf man das danach nicht politisch ignorieren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ignoranz f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Politik sollte ein deutsches Ph\u00e4nomen bleiben, hoffen die deutschen Mitglieder der Zukunftskommissionen, die hierzulande keine Zukunft hatten und ignoriert wurden. Wobei auch das ja nicht so bleiben muss, falls wir uns dann doch irgendwann darauf besinnen, dass unser t\u00e4glich&#8216; Brot nicht aus Populismus gebacken wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens ist gerade ein Buch zu Geschichte und Hintergr\u00fcnden der ZKL erschienen. \u00bb<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?stoken=EDE184C5&amp;lang=0&amp;cl=search&amp;searchparam=Rainer+M%C3%BCnch+Ludger+Schulze+Pals+br%C3%BCcken+bauen\">Br\u00fccken bauen<\/a>\u00ab hei\u00dft es und handelt vom \u00abErfolg der Zukunftskommission Landwirtschaft und deren Scheitern?\u00ab Ja, der Untertitel ist am Ende mit einem Fragezeichen versehen. Autoren und Verlag d\u00fcrften die journalistische Regel kennen, dass auf das rhetorische Fragezeichen in einer \u00dcberschrift die Antwort meist Nein lautet. Also: Nein, die ZKL ist nicht gescheitert. Sie haben noch Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Autoren, der Agrarjournalist Rainer M\u00fcnch und Ludger Schulze Pals, einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Landwirtschaftsverlags, fassen am Ende ihres Buches die Erfahrungen der deutschen Landwirtschaftskommissionen in elf goldenen Regeln zusammen, die es einzuhalten gelte, wenn solche Vorhaben in Zukunft erfolgreich sein sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte dieser Regeln sagt, woran die drei deutschen Versuche gescheitert sind: Wer dort mitarbeite, und generell alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, m\u00fcssten darauf vertrauen k\u00f6nnen, dass die Politik wirklich Ergebnisse annehmen k\u00f6nne und umsetzen wolle. Fazit: \u00bbDieses ehrliche Bekenntnis und dieser echte Umsetzungswille ist f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit der Politik, die solche Kommissionen ins Leben ruft, unabdingbar.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutsche Politik hat diese Latte gerissen, ja sie hat sie vielleicht nie auch nur auflegen wollen, um dar\u00fcber zu springen. Die EU-Kommission k\u00f6nnte es jetzt besser machen; dann k\u00e4me die in Deutschland vorgedachte Agrarwende aus Br\u00fcssel nach Berlin zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover-696x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3044\" style=\"width:336px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover-696x1024.jpg 696w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover-204x300.jpg 204w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover-768x1130.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover-1044x1536.jpg 1044w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Brueckenbauer-Cover.jpg 1061w\" sizes=\"auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a href=\"https:\/\/lv.de\/presse.php?title=bruecken_bauen_buch_2025\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/lv.de\/presse.php?title=bruecken_bauen_buch_2025<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer den letzten Blog des vergangenen Jahres gelesen hat, oder den zugeh\u00f6rigen Podcast geh\u00f6rt, konnte mit dem Lernforscher Kersten Reich, Autor von B\u00fcchern zur Nachhaltigkeit, dar\u00fcber nachdenken, ob wir Menschen als Kollektiv lernf\u00e4hig sind. Die Antwort auf diese Frage entscheidet letztlich \u00fcber unsere Zukunft: K\u00f6nnen wir unser Wissen in Handeln umsetzen und damit die gro\u00dfen &#8230; <a title=\"Zukunft Landwirtschaft\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/zukunft-landwirtschaft\/\" aria-label=\"Mehr zu Zukunft Landwirtschaft\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8,146,48,3,28,2,120,165],"tags":[81,7,71,166],"class_list":["post-3020","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agrarpolitik","category-agrarwende","category-klima","category-landwirtschaft","category-lebensmittelpreise","category-tierhaltung","category-tierwohl","category-zukunft","tag-agrarwende","tag-gemeinsame-agrarpolitik-gap","tag-tierwohl","tag-zkl","infinite-scroll-item"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zukunft Landwirtschaft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie wollen und k\u00f6nnen wir uns in Zukunft ern\u00e4hren? 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