{"id":3111,"date":"2025-05-01T08:00:00","date_gmt":"2025-05-01T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=3111"},"modified":"2025-04-26T17:20:36","modified_gmt":"2025-04-26T15:20:36","slug":"die-klima-bauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/die-klima-bauern\/","title":{"rendered":"Die Klima-Bauern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"528\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs-1024x528.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3112\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs-1024x528.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs-768x396.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs-1536x793.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Klimabauern-Milchlaster-Andechs.jpg 1655w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dieses Bild vereint drei Dinge in sich: Tats\u00e4chlich habe ich vor einem K\u00fchlregal gestanden, als ich mich entschieden habe, dieses Thema anzugehen. Dann habe ich diesen Blog und den Podcast dazu mit dem K\u00fchlregal begonnen. Dann erst habe ich festgestellt, dass die Andechser das K\u00fchlregal als Werbespruch nutzen. Und dann habe ich entschieden, dieses Bild dennoch als Aufmacher zu nehmen &#8230; | Foto: Andechser Molkerei<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Im Supermarkt oder auch im gut sortierten Bioladen vor dem K\u00fchlregal mit den Milchprodukten hat man die Qual der Wahl: Welchen Bio-Joghurt nehme ich? Den, der aus der Region kommt, oder den von weiter weg, der aber mit etwas Besonderem wirbt? Was tun, wenn es den regionalen Joghurt gar nicht gibt, weil keine Biomolkerei wirklich in der N\u00e4he ist?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dann stellt sich die Frage: Ist eines der Milchprodukte im K\u00fchlregal besser f\u00fcr die Welt? Will sagen: f\u00fcr die Um-Welt, f\u00fcr die daran beteiligten Tiere und die Bauern? Was bewirke ich mit meinem Kauf, wen und was unterst\u00fctze ich damit? Hintergrundwissen, das dieser Podcast zumindest f\u00fcr einen der Joghurts im K\u00fchlregal liefert, f\u00fcr den n\u00e4mlich, der einem ganz besonderen Projekt entstammt \u2013 dem Projekt \u00bb<a href=\"https:\/\/www.klimabauer.de\/\">KlimaBauer<\/a>\u00ab.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Initiative und Bauernverein<\/p>\n\n\n\n<p>Klimabauer e.V. ist ein Verein von Milchb\u00e4uerinnen und Milchbauern in Bayern und so hei\u00dft auch eine Initiative der Biomolkerei in Andechs. Dorthin war ich zur Mitgliederversammlung des Vereins eingeladen, um etwas \u00fcber die klimapositive Wirkung der Kuh auf der Weide zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative KlimaBauer hat die <a href=\"https:\/\/www.andechser-natur.de\/de\">Andechser Molkerei Scheitz<\/a> vor f\u00fcnf Jahren gestartet, indem sie die Betriebe, die die Molkerei beliefern, eingeladen hat, einem Bonusprogramm beizutreten, das sich um die Klimabilanz der H\u00f6fe k\u00fcmmert, und gleichzeitig um Tierwohl und Artenvielfalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Entstanden ist die Initiative KlimaBauer aus drei Programmen, die die Andechser Molkerei zuvor schon angeboten hatte. Da gab es einmal ein Tierwohl-Programm, das daf\u00fcr sorgen sollte, dass die K\u00fche und ihr Nachwuchs mehr Weidegang bekommen, als das bei Bioh\u00f6fen ohnehin vorgeschrieben ist. Dann gab es ein Programm zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t, also der Artenvielfalt um die H\u00f6fe herum, und eines zur Bindung von Humus in den B\u00f6den, also zur Speicherung von Kohlenstoff aus dem CO<sub>2<\/sub> der Luft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbUnd dann erkl\u00e4rten mir die Bauern: Das geh\u00f6rt doch alles zusammen\u00ab, sagt Barbara Scheitz, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Andechser Molkerei: \u00bbWenn die Kuh auf die Weide geht, dann ist sie gesund und es geht ihr gut. Damit f\u00f6rdert sie auch die Biodiversit\u00e4t und im Boden der Weide bauen wir Humus auf.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das war der Nukleus des Projekts KlimaBauer. Dazu kam dann noch der Blick auf die \u00c4cker und auf die H\u00f6fe selbst, auf Geb\u00e4ude und St\u00e4lle und Maschinen. Das Projekt ist wissenschaftlich begleitet und erstellt f\u00fcr jeden Hof eine Anfangsbilanz und ein Entwicklungskonzept.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit drei wissenschaftlichen Instituten arbeitet die Andechser Molkerei und arbeiten die Klimabauern zusammen. Das ist das FIbL in der Schweiz, das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau, dann die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen mit ihrem Wissenschaftszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landnutzung und Umwelt in Weihenstephan, und die Bioland-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit sich die Beteiligten untereinander besser austauschen k\u00f6nnen, Erfahrungen weitergeben und auch die regionale und \u00fcberregionale \u00d6ffentlichkeit informieren k\u00f6nnen, haben B\u00e4uerinnen und Bauern dann zus\u00e4tzlich zur Andechser Initiative einen gemeinn\u00fctzigen Verein gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-1024x669.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3121\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-1536x1003.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Kaeswebers-2048x1338.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Barbara und Ludwig K\u00e4sweber in ihrem Obstgarten mit der ersten Auszeichnung, die es f\u00fcr das Projekt KlimaBauer gab: Deutscher Umweltmanagementpreis 2021. Es folgten bis heute noch zwei weitere Umweltpreise. Einer auch f\u00fcr die beiden hier. | Foto: privat<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Hightech im Stall<\/p>\n\n\n\n<p>Was das alles konkret vor Ort bedeutet, haben mir Barbara K\u00e4sweber und ihr Mann Ludwig, der Vorsitzende des Bauernvereins, auf ihrem Naturland-Hof bei Ramerberg im Landkreis Rosenheim gezeigt. Und mir dabei auch ihre Milchk\u00fche vorgestellt, die vom Fr\u00fchjahr bis zum Winteranfang Zugang zu den Weiden haben, die um den Hof herum liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Winter leben die K\u00fche in einem offenen Laufstall, den sie auch in der Weidezeit jederzeit besuchen k\u00f6nnen. Was sie auch tun. Im Stall n\u00e4mlich wartet der Melkroboter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die K\u00fche im Stall sind, f\u00e4hrt ein anderer Roboter die Stallgasse entlang und sorgt daf\u00fcr, dass das Futter immer sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig vor die M\u00e4uler geschoben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Hightech im Kuhstall. Was man nicht unbedingt erwartet in einem eher kleinen Biobetrieb. Und die eigentliche Hightech-Anlage, die im Hintergrund werkelt, erkennt man nicht auf den ersten Blick. Die h\u00e4ngt n\u00e4mlich unsichtbar hinter der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kuhstalls.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Beitritt zur Initiative KlimaBauer kamen in Ramerberg Wissenschaftler der Bioland-Stiftung auf den Hof, mit vielen Fragen und langen Frageb\u00f6gen. Als Ergebnis der Datenerfassung des Hofes kam am Ende der Vorschlag heraus, neben vielen Umstellungen bei Ackerbau und Viehzucht, ein ganz neues Energiekonzept umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig K\u00e4sweber zeigt auf das Dach des Kuhstalls, \u00bbWir haben eine Eigenstromanlage gebaut und ein Energiemanagementsystem, dass den Strom, der da anf\u00e4llt, auf verschiedene Weise speichern kann.\u00ab Und diese Arten der Energiespeicherung unterscheiden sich stark von einem Privathaushalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es zun\u00e4chst, und soweit noch ganz normal, einen Batteriespeicher. Die sind inzwischen erschwinglich geworden und h\u00e4ngen auch hinter immer mehr privaten Photovoltaikanlagen. Nun aber wird\u2019s speziell: \u00bbWir haben einen Hei\u00dfwasserspeicher f\u00fcr die Melkmaschinenreinigung und wir haben einen K\u00e4ltespeicher f\u00fcr die Milchk\u00fchlung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Anlage tags\u00fcber mehr Strom liefert, als der Betrieb verbraucht, wird damit in einem Speicher Wasser aufgeheizt und in einem zweiten heruntergek\u00fchlt bis zur Eisbildung. Der Eisvorrat dient dann der Milchk\u00fchlung. Das hei\u00dfe Wasser nutzt der Melkroboter f\u00fcr seine automatische n\u00e4chtliche Grundreinigung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3122\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Feedrover.jpg 1719w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der \u00bbFeed Rover\u00ab schiebt das Futter den Rindern vors Maul, auch wenn die B\u00e4uerin oder der Bauer gerade nicht da sind. Der Laufstall auf dem Hof K\u00e4sweber: Links die Seite der Nachzucht, rechts die K\u00fche, die jederzeit auf die Weide k\u00f6nnen. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Umbau der Landwirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Blick auf die Tiere fragten die Wissenschaftler nach der sogenannten Remontierungsrate. Abgeleitet vom franz\u00f6sischen Begriff f\u00fcr ein Ersatzpferd bei der Kavallerie geht es hierbei darum, wie oft und wie schnell eine der 55 K\u00fche im Stall durch eine Nachwuchskuh ersetzt werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Betrieben, die den letzten Tropfen Milch aus den K\u00fchen holen wollen, die entsprechend mit viel Kraftfutter arbeiten und die Tiere auch nicht mehr auf die Weide lassen, ist die Remontierungsrate hoch. Das hei\u00dft, die K\u00fche werden nicht alt. Hochleistungsk\u00fche gehen meist schon nach dem zweiten oder dritten Kalb zum Schlachter. Dann sind sie ausgelaugt, werden krank. Bei den K\u00e4swebers sehen die K\u00fche ihre T\u00f6chter und auch ihre Enkel aufwachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWenn die K\u00fche \u00e4lter werden, steigt die Lebensleistung, gemessen in Milch\u00ab, sagt Ludwig K\u00e4sweber. Damit sinkt in der Relation der CO2-Fu\u00dfabdruck, den die Aufzucht der Kuh verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Frage zu den Tieren war dann, wie lange sie auf der Weide sind. Die Weide ist ein umweltschonendes F\u00fctterungssystem, das ohne Maschineneinsatz auskommt. Im Boden speichern Weiden au\u00dferdem mehr Humus und damit mehr Kohlenstoff, als das in Ackerb\u00f6den oder auch in Waldb\u00f6den der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Humusaufbau ging es auch beim Blick auf die \u00c4cker. Welche Kulturen werden dort angebaut? Wird dort mit Untersaaten gearbeitet, und mit Zwischenfr\u00fcchten wie Luzerne und Kleegras? \u00bbAlles Pluspunkte beim Humusaufbau.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite steht der Maisanbau. Wieviel Silomais baut der Betrieb als Winterfutter an? Mais ist ein Humuszehrer. Mais\u00e4cker verlieren also Humus, der Kohlenstoffspeicher im Boden schwindet. Deshalb haben die K\u00e4swebers ihren Maisanbau reduziert und setzen auf Heu.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleiner Exkurs dazu: Humus besteht zu rund sechzig Prozent aus Kohlenstoff, der von den Pflanzen zuvor aus dem Kohlendioxid in der Atmosph\u00e4re geholt wurde. Wenn wir jedes Jahr nur vier Promille zus\u00e4tzlichen Humus in allen landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen der Erde aufbauen w\u00fcrden, dann w\u00e4re der gesamte menschgemachte zus\u00e4tzliche CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df dieses Jahres im Boden versenkt. Das schlug die <a href=\"https:\/\/4p1000.org\">Vier-Promille-Initiative<\/a> der Franzosen beim Pariser Klimagipfel 2015 vor. Wenn, w\u00fcrden, w\u00e4re \u2014 alles Konjunktiv. Machen wir nicht. Wir verlieren eher Humus aus den B\u00f6den \u2014 auch durch den raumgreifenden Anbau von Mais f\u00fcr das F\u00fcttern von Tieren und Biogasanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Anerkennung<\/p>\n\n\n\n<p>Barbara und Ludwig K\u00e4sweber wurden 2023 vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium mit dem Sonderpreis f\u00fcr klimafreundliche Milcherzeugung ausgezeichnet. Das war damals der zweite Preis f\u00fcr die bayerischen Klimabauern, nachdem die Initiative der Andechser Molkerei schon am Anfang, 2021, vom Bundesumweltministerium mit dem Deutschen Umweltmanagementpreis ausgezeichnet worden war. 2025 folgte dann der Deutsche Nachhaltigkeitspreis f\u00fcr das Projekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei der Preis f\u00fcr den Hof der K\u00e4swebers in Ramerberg vielleicht der erstaunlichste der drei Umweltpreise war, denn er zeichnete einen Betrieb aus, der erst f\u00fcnf Jahre zuvor \u00fcberhaupt auf biologische Landwirtschaft umgestellt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas war einfach ein System, das nicht mehr richtig war f\u00fcr mich\u00ab, sagt Ludwig K\u00e4sweber im R\u00fcckblick auf seine Zeit als konventioneller Milchbauer: \u00bbDas tut der Kuh nicht gut, das tut den B\u00f6den nicht gut, und es tut den Menschen nicht gut.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kam etwas, das in den Gespr\u00e4chen mit Barbara und Ludwig K\u00e4sweber immer wieder Thema ist: \u00bbMan hat da auch wenig Wertsch\u00e4tzung erfahren f\u00fcr seine Arbeit.\u00ab Das Ansehen der Landwirtschaft war im Keller. \u00bbBauern-Bashing\u00ab nennt das Barbara K\u00e4sweber und Ludwig sagt: \u00bbMich hat noch nie jemand daf\u00fcr gelobt, dass ich den Mais so sch\u00f6n gespritzt habe, dass da \u00fcberhaupt kein Unkraut drin war.\u00ab Wenn man als Bauer gelobt werden wolle aus der Bev\u00f6lkerung, m\u00fcsste man die K\u00fche auf der Weide haben. Das f\u00e4nden die Leute sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>Da passt das Gef\u00fchl der Leute, die Landwirtschaft von au\u00dfen betrachten, mit den inneren Werten dieser Landwirtschaft mal zusammen. \u00bbWenn du eine Anerkennung haben m\u00f6chtest, eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr deine Arbeit, dann musst du mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie\u00ab, sagt Ludwig K\u00e4sweber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">R\u00fcckblick<\/p>\n\n\n\n<p>Beim R\u00fcckblick auf seine Zeit vor der Umstellung auf Biolandwirtschaft zieht er eine bedr\u00fcckende Bilanz. Er hat f\u00fcnfzehn Jahre lang den eigenen Betrieb konventionell gef\u00fchrt und zus\u00e4tzlich bei seinen beiden Schwagern, die Nebenerwerbslandwirte sind, die Feldarbeit \u00fcbernommen. Das Ausbringen von Pestiziden inklusive. \u00bbUnd heute sagt man: Wer Pflanzenschutzmittel ausbringt, hat ein erh\u00f6htes Risiko, an Parkinson zu erkranken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich ist Parkinson seit einer <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Soziales\/Gesetzliche-Unfallversicherung\/Aktuelles-aus-dem-Berufskrankheitenrecht\/empfehlung-berufskrankheit-parkinson-syndrom-durch-pestizide.html\">Empfehlung des \u00c4rztlichen Sachverst\u00e4ndigenbeirats Berufskrankheiten<\/a> \u00c4SVB seit M\u00e4rz 2024 eine anerkannte Berufskrankheit in der Landwirtschaft. Voraussetzung f\u00fcr die Anerkennung ist bei an Parkinson erkrankten Landwirten, die \u00bbErf\u00fcllung des Dosisma\u00dfes von mindestens 100 trendkorrigierten Anwendungstagen mit Stoffen aus einer der drei Funktionsgruppen der Pestizide (Herbizide oder Fungizide oder Insektizide) durch eigene Anwendung\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie hundert Anwendungstage habe ich sicher schon beisammen\u00ab, sagt Ludwig K\u00e4sweber. Und wenn er so weiter gemacht h\u00e4tte, wohin w\u00e4re sein Risiko, zu erkranken, dann wohl noch gestiegen? Ob man da nicht schlicht sagen sollte, es ist falsch, mit diesen Pestiziden weiterzumachen, statt eine Nervenkrankheit einfach als Berufsrisiko einzustufen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDurch die Anerkennung als Berufskrankheit steigen jetzt die Kosten der landwirtschaftlichen Sozialversicherung ganz immens. Und die zahlen nicht die Pflanzenschutzmittelindustrie, sondern die b\u00e4uerlichen Betriebe.\u00ab \u00dcbrigens auch die Bioh\u00f6fe, die diese Kosten gar nicht verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/journals\/cancer-control-and-society\/articles\/10.3389\/fcacs.2024.1368086\/pdf?isPublishedV2=false\">Studie aus den USA<\/a> legt nahe, dass das Krebsrisiko in Gebieten mit hohem Pestizideinsatz ebenfalls steigt. Besonders Leuk\u00e4mie, Non-Hodgkin-Lymphome, Darmkrebs, Lungenkrebs und Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs sind dort deutlich h\u00e4ufiger.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; In Deutschland haben wir erst nach dem Ausstieg aus der Atomenergie angefangen, \u00fcberhaupt ein Krebsregister aufzubauen. Vorher h\u00e4tte man ja sonst belegen k\u00f6nnen, dass in der Abluftfahne der Atomkraftwerke Krebserkrankungen h\u00e4ufiger sind. Nachher kann man nun auch nicht feststellen, ob Krebserkrankungen und langj\u00e4hriger Pestizideinsatz in einem regionalen Zusammenhang stehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3119\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Melkroboter.jpg 1719w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Melkerinnen und Melker kennen diesen seltsamen Ausschnittsblick auf die Kuh. Hier arbeitet aber ein Roboter. Die Maschine wei\u00df auch, ob die Kuh \u00fcberhaupt eine \u00bbMelkberechtigung\u00ab hat. Wenn sie erst vor kurzem da war, f\u00e4ngt er seine Arbeit garnicht erst an. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Umstellung<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Umstellung auf Biolandwirtschaft haben Barbara und Ludwig K\u00e4sweber die K\u00fche rausgelassen. Mit dem Beitritt zur Initiative KlimaBauer wurde das noch einmal intensiviert. Jetzt soll der regelm\u00e4\u00dfige Weidegang f\u00fcr das Jungvieh folgen, also f\u00fcr den Nachwuchs der Kuhherde. Der hat bislang nur einen Auslauf und noch keinen st\u00e4ndigen Zugang zur Weide.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich mir das alles vor Ort anschaute, faszinierte mich vor allem die Sache mit dem Melkroboter. Nicht wegen der Technik und der seltsamen Bewegungen der Roboterarme unter der Kuh. Auch nicht, weil die K\u00fche da so selbstst\u00e4ndig und freiwillig in den Melkstand gehen, sondern weil ich zuvor ganz anderes zu diesem Thema geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbMelkroboter und Weidegang, das passt nicht zusammen\u00ab, haben mir andere Milchviehhalter gesagt, Biobauern ebenfalls. So ein Melkroboter funktioniert n\u00e4mlich nur richtig, wenn die K\u00fche jederzeit Zugang haben. Sonst gibt es abends Stau und Gedr\u00e4nge, und dann gerne auch mal ruppiges Gerangel, wenn die Tiere von der Weide kommen und alle gleichzeitig zum Melken wollen. \u00bbDa kann man die Tiere nicht morgens auf die Weide bringen und abends wieder zum Hof holen\u00ab, haben mir die anderen Bauern gesagt. Um den Melkstand richtig auszunutzen, m\u00fcssten die Tiere eigentlich im Stall bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Barbara und Ludwig K\u00e4sweber in Ramerberg funktioniert es aber doch mit dem Melkroboter, weil ihre Weiden so um den Hof herum liegen, dass die K\u00fche auch von der Weide aus jederzeit Zugang zum Melkroboter haben. Und weil die K\u00e4swebers ihren Melkroboter eine Nummer zu gro\u00df gew\u00e4hlt haben f\u00fcr ihre Herde.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ihrem f\u00fcr nord- und ostdeutsche Verh\u00e4ltnisse kleinen Hof leben 55 K\u00fche. Nicht alle werden jederzeit gemolken, weil immer ein paar sogenannte Trockensteherinnen dabei sind, also K\u00fche, die auf ihr n\u00e4chstes Kalb warten und nicht gemolken werden. Der Melkroboter ist aber f\u00fcr 75 K\u00fche ausgelegt, also f\u00fcr die H\u00e4lfte mehr. \u00bbSo entsteht nie Gedr\u00e4nge, kein Stress wegen des Melkens\u00ab, sagt Ludwig K\u00e4sweber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fche gehen zum Melken, wenn sie das wollen. Und danach gehen sie auch wieder auf die Weide. \u00bbSie wollen ja raus, denn die Weide \u2013 das ist ihr Revier!\u00ab Da hat Ludwig K\u00e4sweber einiges gelernt \u00fcber seine Tiere, seit sie jeden Tag drau\u00dfen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch muss ehrlich sagen, manchmal habe ich deutlich mehr Respekt vor den K\u00fchen\u00ab, sagt er. Drau\u00dfen w\u00fcrden sie durch ihr Verhalten eindeutig klar machen, dass die Weide ihr Gebiet ist. \u00bbDas ist nicht mein Herrschaftsgebiet, sondern eben ihr Revier. Der Boden ist weich, der Boden ist griffig, sie k\u00f6nnen da schon ganz sch\u00f6n st\u00fcrmen.\u00ab Nicht dass sie wirklich dominant auftreten w\u00fcrden. Er f\u00fchle sich auch auf der Weide durchaus akzeptiert, und es sei auch einfach sch\u00f6n, die Herde in Bewegung zu sehen: \u00bbEinfach sch\u00f6n zum Zuschauen! Dass man sieht: Da ist noch eine Nat\u00fcrlichkeit in so einer Kuh. In ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum geht es ihr gut.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Generell hat sich das Verh\u00e4ltnis zu den Tieren ver\u00e4ndert durch die Umstellung auf Biolandwirtschaft und dann noch einmal durch den Beitritt zu den Klimabauern. \u00bbEs ist entspannter geworden f\u00fcr Tiere und Menschen\u00ab, sagt Barbara K\u00e4sweber, seit sie von dem Anspruch runter sind, dass ihre Fleckviehk\u00fche Hochleistung bringen m\u00fcssen. \u00bbDas Leben hat sich verbessert \u2014 f\u00fcr alle Beteiligten\u00ab. Das ganze Betriebsklima habe sich entspannt. Die Gesundheit der Herde hat sich verbessert. Was weniger an Milch flie\u00dfe, werde beim Tierarzt eingespart, der fr\u00fcher viel \u00f6fter auf dem Hof war.<\/p>\n\n\n\n<p>Entspannt habe sich auch das Verh\u00e4ltnis zu dem gesellschaftlichen Umfeld. \u00bbJetzt sp\u00fcren wir auch eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr unsere Arbeit\u00ab, sagt Barbara K\u00e4sweber. Kein Bauern-Bashing mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Andechs<\/p>\n\n\n\n<p>Gut hundert Kilometer westlich von K\u00e4swebers Hof in Ramerberg, einmal um M\u00fcnchen herum, liegt die Molkerei, die sie mit ihrer Milch beliefern: die Biomolkerei in Andechs. Die gr\u00f6\u00dfte Molkerei der Republik, die ausschlie\u00dflich Bio-Milch verarbeitet. 220 Besch\u00e4ftigte und rund 650 Zulieferer \u2014 und die einzige Molkerei, die ihren Bioh\u00f6fen zahlt, wozu sich bislang nicht einmal alle Bundesl\u00e4nder durchringen konnten: eine Weidepr\u00e4mie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Milchpreis wird regelm\u00e4\u00dfig mit den Bauern ausgehandelt. Auch das ziemlich einmalig in diesem Marktsektor. Entsprechend positiv ist die Einsch\u00e4tzung der Milchb\u00e4uerin Barbara K\u00e4sweber. F\u00fcr sie ist die Andechser Molkerei ein Gl\u00fccksfall. \u00bb Der Umgang mit dem Milchlieferanten ist einfach sehr partnerschaftlich und auf Augenh\u00f6he. Und die Ziele in Sachen Klimaschutz, Tierwohl und Biodiversit\u00e4t sind die gleichen. Das macht das System rund.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"649\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz-1024x649.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3123\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz-1024x649.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz-300x190.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz-768x487.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz-1536x974.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-BarbaraScheitz.jpg 2012w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00bbWir wollen die Leistungen der \u00f6kologischen Landwirtschaft sichtbar und fassbar machen\u00ab, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Barbara Scheitz von der Andechser Molkerei Scheitz. Und das soll auch den Klimabauern zugute kommen &#8211; mit Weidepr\u00e4mie und Klimabonus. | Foto: Andechser Molkerei<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Barbara Scheitz, die heute den Betrieb der Familie leitet, deren Urgro\u00dfeltern 1908 die Molkerei in Andechs gegr\u00fcndet haben, bietet den H\u00f6fen, die sich der Initiative KlimaBauer anschlie\u00dfen, noch einmal mehr. Und sie plant auch gleich noch den n\u00e4chsten Schritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die inzwischen rund hundert Klima-H\u00f6fe bekommen f\u00fcr ihren zus\u00e4tzlichen Aufwand einen j\u00e4hrlichen Klimabonus. Dabei geht es darum, was an CO<sub>2<\/sub> eingespart worden sei. \u00bbWir haben verstanden, dass die Landwirtschaft zwei Drittel ihres CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes reduzieren und zu einem Drittel kompensieren kann\u00ab, sagt Barbara Scheitz. Das besagen die Daten, die sich die Andechser von ihren wissenschaftlichen Partnern aufarbeiten lie\u00dfen. \u00bbUnd daf\u00fcr bekommen die Klimabauern einen j\u00e4hrlichen Bonus, dessen H\u00f6he \u00fcber die Erfassung der Hofdaten ermittelt wird.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u00d6kosystemdienstleistung<\/p>\n\n\n\n<p>Die wissenschaftlichen Daten liefern aber noch viel mehr \u2013 n\u00e4mlich eine generelle Einsch\u00e4tzung der Wirkungen der \u00f6kologischen Landwirtschaft im Vergleich zur konventionellen. Um diesen Vergleich schwarz auf wei\u00df zu haben, hat die Molkerei ihre wissenschaftlichen Partner gebeten, doch mal die Forschung der letzten Jahre auszuwerten, die es dazu gibt. Die \u00fcbrigens \u00f6ffentlich beauftragt wurde und dennoch irgendwie brach liegt, weil die Politik aus der von ihr bezahlten Forschung keine Konsequenzen zieht. Herausgekommen ist eine Studie mit dem Titel \u00bb<a href=\"https:\/\/literatur.thuenen.de\/digbib_extern\/dn065968.pdf\">Umwelt- und Klimawirkungen des \u00f6kologischen Landbaus<\/a>\u00ab. Ver\u00f6ffentlicht in der Reihe \u00bbWeihenstephaner Schriften\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Entscheider in Berlin mit den Ergebnissen der von ihnen beauftragten Forschung nichts machen wollen, dann passiert das halt in Andechs, hat sich Barbara Scheitz gesagt. Denn da gibt es ein f\u00fcr sie sehr interessantes Ergebnis: Die \u00d6kosystemdienstleistungen der biologischen Landwirtschaft betragen mindestens achthundert Euro pro Jahr und Hektar. Das sind einerseits die Kosten, die die \u00f6kologische Landwirtschaft der Gesellschaft erspart. Geld, das sonst f\u00fcr die Beseitigung von Umweltsch\u00e4den und Klimafolgekosten ausgegeben werden m\u00fcsste. Andererseits ist das gesamtgesellschaftlicher Gewinn, der den Bauern nicht bezahlt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunftskommission Landwirtschaft, ebenfalls bezahlt und eingesetzt von der Bundesregierung, hat relativ unwidersprochen die gesellschaftlichen Folgekosten der deutschen Landwirtschaft auf neunzig Milliarden Euro im Jahr beziffert. Wenn die Biolandwirtschaft \u00d6kosystemdienstleistungen \u2014 also positive Effekte \u2014 im Wert von achthundert Euro pro Jahr und Hektar gut macht, dann w\u00e4re die politische Antwort klar: Mehr Bio f\u00f6rdern, bedeutet weniger Steuergelder in den Reparaturbetrieb versenken. Der hat in der Klimakrise mit all ihren \u00dcberschwemmungen, D\u00fcrren und Waldbr\u00e4nden schon jetzt erhebliche Ausma\u00dfe, die in Zukunft noch deutlich steigen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Logische Folgerung der Chefin der Andechser Molkerei auf die Ergebnisse der \u00dcberblickstudie aus Weihenstephan: Dann k\u00f6nnen wir doch f\u00fcr all das, was unsere Bauern gut und besser machen gegen die Krisen, auch einen Bonus verlangen. Weil Barbara Scheitz nicht Politikerin ist, sondern Unternehmerin, denkt sie dabei nicht an Abgaben oder Subventionen, sondern an handelbare Zertifikate.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbGrunds\u00e4tzlich kann ich mir vorstellen, dass wir die achthundert Euro \u00d6kosystemdienstleistungen pro Hektar und Jahr als Kompensation anbieten k\u00f6nnen, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft.\u00ab Da w\u00e4re dann der n\u00e4chste Schritt des Projekts KlimaBauer: Der Verkauf von Zertifikaten an Unternehmen und Institutionen, die ihre Klimaprobleme angehen wollen, sie aber alleine nicht in den Griff bekommen, weshalb mindestens ein Teil kompensiert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"426\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-1024x426.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3124\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-1024x426.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-300x125.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-768x319.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-1536x639.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Klimabauern-Andechser-Molkerei-2048x852.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier stand Friedensreich Hundertwasser Pate: Erweiterung und Umbau der Andechser Biomolkerei wurden archtektonisch in seinem Geiste ausgef\u00fchrt. | Foto: Andechser Molkerei<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In \u00d6sterreich gibt es den Handel mit Humuszertifikaten schon, in Deutschland gibt es Ans\u00e4tze dazu, und auch die entsprechenden wissenschaftlichen Arbeiten \u00fcber <a href=\"https:\/\/ingelheim.gremien.info\/documents.php?id=69&amp;inline=1&amp;document_type_id=14&amp;agenda_item_attachment_id=ni_2021-KlimUmw-37%7Czt_0%7C1%7C20210218121511-0_zt_0_1.pdf\">Humusaufbau und Pflanzenkohle<\/a> wie die vom Gie\u00dfener \u00d6koprofessor Andreas Gattinger. Dabei geht es aber allein um den Humusaufbau im Boden, also die m\u00f6glichst dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff, der in der Atmosph\u00e4re sonst das Klima aufheizen w\u00fcrde. Der Andechser Ansatz ist umfassender, weil er Tierwohl, Biodiversit\u00e4t und den Erhalt der Kulturlandschaft gleich mit im Blick hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Verbraucherinnen und Verbraucher k\u00f6nnen bei der allt\u00e4glichen Entscheidung am K\u00fchlregal uns erst einmal schlicht f\u00fcr das \u00f6kologisch bessere Produkt entscheiden, das ganz nebenbei auch noch zukunftsf\u00e4hig ist. Es f\u00f6rdert n\u00e4mlich auch die Weide, und die ist die urspr\u00fcnglichste Form der mitteleurop\u00e4ischen Landschaft. Das habe ich schon \u00f6fter breit ausgef\u00fchrt, zuletzt in dem Podcast \u00bb<a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe041-o-schoener-weide-wald\/\">O sch\u00f6ner Weidewald<\/a>\u00ab und im zugeh\u00f6rigen <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/o-schoener-weide-wald\/\">Blog<\/a>, weshalb es hier nur noch einmal abschlie\u00dfend erw\u00e4hnt sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Supermarkt oder auch im gut sortierten Bioladen vor dem K\u00fchlregal mit den Milchprodukten hat man die Qual der Wahl: Welchen Bio-Joghurt nehme ich? Den, der aus der Region kommt, oder den von weiter weg, der aber mit etwas Besonderem wirbt? 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