{"id":3136,"date":"2025-06-05T00:00:00","date_gmt":"2025-06-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/?p=3136"},"modified":"2025-06-04T09:02:49","modified_gmt":"2025-06-04T07:02:49","slug":"neues-altes-kaelberglueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/neues-altes-kaelberglueck\/","title":{"rendered":"Neues altes K\u00e4lbergl\u00fcck"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"513\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-1024x513.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3142\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-1024x513.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-768x385.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-1536x770.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Abkalbebox-2048x1026.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kuh und Kalb geh\u00f6ren zusammen &#8211; und d\u00fcrfen jetzt auch zusammen sein. F\u00fcr Milchvieh etwas Besonderes und deshalb mit einem seltsamen Fachbegriff belegt: \u00bbKuhgebundene K\u00e4lberaufzucht\u00ab. Die geh\u00f6rt zum Tierwohl-Programm der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit nun schon \u00fcber drei Jahren begleite ich mit dieser Kolumne und dem zugeh\u00f6rigen Podcast einen Betrieb einer Bauerngemeinschaft beim Umbau der Landwirtschaft und vor allem der Tierhaltung. Der Biolandhof ist der von G\u00f6nne und Johannes Tams und ihren S\u00f6hnen au\u00dferhalb des D\u00f6rfchens Ausacker auf der Halbinsel Angeln an der Ostsee. Sie sind Teil der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, die im S\u00fcden Schleswig-Holsteins ihre eigene Meierei betreibt. Diese Bauerngemeinschaft hat sich 2020 aufgemacht, ihre ganz eigene Agrarwende umzusetzen und mein erster <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe-was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> dazu hie\u00df dann auch \u00bbWas tun!\u00ab Dieses Jahr ist Halbzeit des auf zehn Jahre angesetzten Gro\u00dfprojekts, das auf den gut drei\u00dfig beteiligten Bioland-Milchbetrieben fast alles ver\u00e4ndert. Auch deshalb ist es Zeit, mal nachzuschauen und zu h\u00f6ren, wie es den Tams und ihren Tieren geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um Klimaschutz, Tierwohl, Biodiversit\u00e4t und faire, zukunftsf\u00e4hige Arbeitsbedingungen auf dem Land. So hat sich die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof das auf die Fahne geschrieben. Einmal alles und das auch noch schnell und vor allem ohne auf die Politik zu warten, die in Sachen Agrarwende ohnehin l\u00e4ngst wieder im R\u00fcckw\u00e4rtsgang f\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es bei den Hamfeldern um den Umbau der Tierhaltung geht, also um das viel beschworene \u00bbTierwohl\u00ab, dann geht es bei den K\u00fchen vor allem um den Weidegang, und dann vor allem um die Kleinsten, um die Neugeborenen, den Nachwuchs. Es geht darum, wie die K\u00e4lber aufwachsen. Auf dem Hof der Familie Tams sind das die K\u00e4lber der roten und rotbunten Anglerk\u00fche, und der Umgang mit ihnen ist ein bisschen wie ganz fr\u00fcher und gleichzeitig ganz modern. Deshalb habe ich diesen Blog auch so genannt: Neues altes K\u00e4lbergl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Denn hier d\u00fcrfen nun auch die K\u00e4lber der Milchk\u00fche ein fast normales K\u00e4lberleben f\u00fchren \u2013 sie d\u00fcrfen am Euter der Kuh trinken. F\u00fcr ein S\u00e4ugetier eine v\u00f6llig normale Angelegenheit. Au\u00dfer wenn die Mutter eine Milchkuh ist. Dann wird dieser Mutter das Kalb direkt nach der Geburt genommen \u2014 und dem Kalb die Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die sogenannte moderne Landwirtschaft, wenn es um die Produktion von Milch geht, die K\u00e4lber \u00fcblicherweise von den M\u00fcttern trennt, weil das seit Jahrzehnten das normale System der Milchviehhaltung ist, mussten sich die Betriebe, die das nicht mehr tun, einen ganz neuen Begriff daf\u00fcr ausdenken. Der ist jetzt, je nachdem, wie es genau gemacht wird, \u00bbmuttergebundene K\u00e4lberaufzucht\u00ab oder \u00bbkuhgebundene K\u00e4lberaufzucht\u00ab. Johannes Tams nennt das gerne auch mal \u00bbadulte Aufzucht\u00ab, wenn die erwachsenen K\u00fche sich um den Nachwuchs k\u00fcmmern. K\u00fcmmern d\u00fcrfen, muss man eigentlich sagen, denn genau das wird der Milchkuh und dem Kalb im Normalfall versagt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">M\u00fctter und Ammen<\/p>\n\n\n\n<p>Lange haben sie geplant, lange gebaut, viel selbst gemacht, damit das Ganze \u00fcberhaupt bezahlbar bleibt, oder besser: damit die Schulden tragbar bleiben. Das habe ich <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/baustelle-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">beim letzten Bericht<\/a> \u00fcber das Projekt der Hamfelder und des Biolandhofs Tams breiter dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"502\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-1024x502.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3144\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-1024x502.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-300x147.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-768x376.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-1536x753.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelberstall-2048x1003.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Da steht die neue Halle. Deutliches Zeichen f\u00fcr die ganz pers\u00f6nliche Agrarwende der Familie Tams: Der neue Kuh-K\u00e4lber-Stall durchbricht die alte Hofgrenze. Der Zugang zur Weide ist noch im Bau. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zeigt mir Johannes Tams den fertigen K\u00e4lberstall und erkl\u00e4rt seine Funktionsweise. F\u00fcr den neuen Stall, der eigentlich ein Kuh-K\u00e4lber-Stall ist, wurde ein Seitenteil des alten Kuhstalls abgerissen, so dass eine neue Halle dazu gebaut werden konnte. Wobei die nicht geschlossen, sondern an der Stirnseite offen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen mit dem R\u00fccken zum alten Kuhstall, der tags\u00fcber leer ist, weil die K\u00fche auf der Weide sind. Aber die K\u00e4lber, die M\u00fctter und die Ammenk\u00fche, die die weitere Aufzucht \u00fcbernehmen, sind noch nicht auf der Weide. Der K\u00e4lberstall ist zwar fertig und voll in Betrieb, aber der direkte Zugang zur anschlie\u00dfenden Weide ist noch Baustelle. \u00bbKommt in den n\u00e4chsten Wochen\u00ab, sagt Johannes Tams, und erkl\u00e4rt, was im neuen Stall bereits passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Er deutet nach links, wo K\u00e4lber und K\u00fche im Stroh liegen. Dort beginnt das Leben der neuen K\u00e4lber \u2013 in der Abkalbe-Box. Dort bleiben die M\u00fctter die ersten Tage mit ihren K\u00e4lbern zusammen, durchaus auch schon in kleinen Gruppen von mehreren K\u00fchen und K\u00e4lbern. Und es kann da auch schon eine Amme dazu kommen, also eine Kuh, die aktuell kein Kalb hat, aber die Neugeborenen von den M\u00fcttern nach ein paar Tagen \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWir haben uns f\u00fcr das Ammensystem entschieden\u00ab, sagt Johannes Tams. Eine Kuh zieht dabei drei oder vier K\u00e4lber gro\u00df, je nachdem, wieviel Milch sie hat und wie viele K\u00e4lber sie als Amme akzeptiert. \u00bbUnd dann haben wir uns im zweiten Schritt entschieden, als Ammen immer K\u00fche zu nehmen, die 120 Tage gemolken wurden.\u00ab Vier Monate nach der letzten Geburt sind diese K\u00fche dann wieder tr\u00e4chtig, aber noch Monate vor dem eigenen n\u00e4chsten Kalb. Bevor sie dann Amme werden k\u00f6nnen, wird ihre Milch auf Keime untersucht und ihr Euter auf Gesundheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Tams sind die K\u00e4lber jetzt in den ersten Tagen bei den leiblichen M\u00fcttern und werden dann von Ammen versorgt. In den ersten Tagen nach der Geburt bekommen die K\u00e4lber von ihren M\u00fcttern die sogenannte Biestmilch. Das ist die \u00fcberlebenswichtige Milch, die das Kalb mit seinem k\u00fcnftigen Immunsystem versorgt. Diese Milch bekommen die K\u00e4lber &#8211; hoffentlich &#8211; auch da, wo Mutter und Kalb getrennt werden. Nur muss die Mutter daf\u00fcr separat gemolken und das Kalb separat getr\u00e4nkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Nach den ersten Tagen mit dem Kalb gehen die M\u00fctter dann zur\u00fcck in die Herde, auch weil sie, gerade nach dem Kalben, viel zu viel Milch haben f\u00fcr ein einzelnes Kalb. Wenn sie aber vom Kalb weg immer noch einmal extra zum Melken m\u00fcssen, ist das Stress f\u00fcr alle Beteiligten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe das mit der kuhgebundenen K\u00e4lberaufzucht auch schon anders gesehen. Da gab es einen, allerdings sehr gro\u00dfen Rendezvous-Bereich f\u00fcr M\u00fctterk\u00fche und K\u00e4lber. Da trafen sich die beiden jeweils vor und nach dem t\u00e4glichen Weidegang der M\u00fctter. In der Zwischenzeit wurden die K\u00e4lber in einer Gruppe von einem Ochsen beaufsichtigt, was dem nat\u00fcrlichen Verhalten von Wildrindern sehr nahekommt. Deren K\u00e4lber werden meist von Bullen beaufsichtigt und besch\u00fctzt, w\u00e4hrend die M\u00fctter nur ein paar Mal am Tag zu ihrem Nachwuchs gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Wenn man das allerdings in der Landwirtschaft nachahmen will, haben die Melker sehr oft das Problem, dass die K\u00fche keine Milch mehr geben, wenn zuvor das Kalb genuckelt hat. Dann ist n\u00e4mlich das Hormon Oxytozin erstmal verbraucht, das f\u00fcr den Milchfluss zust\u00e4ndig ist. Und dann ist Warten angesagt, solange, bis die Kuh wieder gen\u00fcgend Hormone produziert hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"585\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-1024x585.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3148\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-1024x585.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-768x439.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-1536x878.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Kaelber-nuckeln-2048x1170.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im K\u00e4lberstall: Wenn die Amme zum Fressen geht, kommen die K\u00e4lber zum Saufen. Danach geht es gemeinsamn wieder ins Stroh &#8211; und sp\u00e4ter auch auf die Weide. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Vom Nuckeleimer zum Euter<\/p>\n\n\n\n<p>Probleme, die es bei der getrennten Aufzucht der K\u00e4lber mit dem Nuckeleimer nicht gegeben hat. Aber wie war das denn bis vor kurzem, als es noch keine kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht auf dem Hof der Tams gab \u2014 und was ist der Unterschied zum neuen System? Das fragt man am besten die B\u00e4uerin denn sie ist es, die traditionell die K\u00e4lber aufzieht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa\u00ab, sagt G\u00f6nne Tams, das sei traditionell die Arbeit von Frauen und vielleicht noch von Auszubildenden. Wobei sie, als ihre Kinder noch klein waren, es durchaus als Vorteil empfunden habe, nicht im Melkstand zu stehen, sondern eben drau\u00dfen zu sein, die K\u00e4lber zu f\u00fcttern und das Jungvieh. \u00bbWeil die Kinder da mitlaufen konnten. Die h\u00e4tten ja keine Lust gehabt, die ganze Zeit im Melkstand zu stehen. Haben die auch mal mitgemacht. Aber dann war immer schnell wieder gut und die haben lieber geholfen, die K\u00e4lber zu f\u00fcttern.\u00ab So verbanden sich die eigenen Kinder mit denen der Milchk\u00fche.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinter dem alten Kuhstall der Tams stehen noch die wei\u00dfen Iglus, rund geformte Plastikh\u00fctten, in denen bis vor kurzem noch die K\u00e4lber aufgezogen wurden. Auch mit dieser Form der Aufzucht haben die Tams schon einiges ausprobiert, bis hin zur teilweisen Automation.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas war eigentlich so die g\u00e4ngige Praxis, dass man jedes Kalb in einer Einzelh\u00fctte hatte und dann mit dem Nuckeleimer versorgt hat\u00ab, sagt G\u00f6nne Tams. Und das ist auch noch die g\u00e4ngige Praxis bei den meisten Milchviehbetrieben. Sp\u00e4ter kamen die K\u00e4lber dann in Gruppen zusammen und wurden teilweise auch mal mit einem F\u00fctterungsautomat bedient. Das war eine Box, in die sie gehen konnten, und wenn der Computer anhand des Chips in ihrem Halsband feststellte, dass ihnen Milch zustand, dann \u00f6ffnete er den Hahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kamen die K\u00e4lberh\u00fctten nach drau\u00dfen und die Milch wurde erst erw\u00e4rmt und dann mit einem Handwagen rausgefahren, auch bei Eis und Schnee. Was nur f\u00fcr G\u00f6nne Tams eine Herausforderung war. Die K\u00e4lber f\u00fchlten sich das ganze Jahr durch drau\u00dfen wohl. \u00bbAuch mit Schnee auf dem R\u00fccken\u00ab, sagt sie. Dann wurde das sogenannte Milchtaxi optimiert, ausgestattet mit einem Thermostat und einer W\u00e4rmevorrichtung f\u00fcr die Milch.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun ist diese ganze Technik obsolet. Die Milch kommt immer wohltemperiert direkt aus dem Euter der Kuh.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Goenne-bei-den-Kaelbern-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3150\" style=\"width:372px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch und gerade bei der kuhgebundenen K\u00e4lberaufzucht ist der Kontakt zu den Tieren wichtig. T\u00e4glich mehrmals ist G\u00f6nne Tams bei den K\u00e4lbern um deren Wohlbefinden und ihre Gesundheit zu checken, und einfach um Vertrauen aufzubauen. | Foto: Deike Tams<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Kontrolle, Hilfe, Vertrauen<\/p>\n\n\n\n<p>Und was ist sonst noch anders f\u00fcr G\u00f6nne Tams, die sich auch weiter intensiv um die K\u00e4lber k\u00fcmmert? \u00bbEigentlich sogar intensiver als fr\u00fcher\u00ab, sagt sie. Beim F\u00fcttern mit dem Nuckeleimer hatte sie jedes Kalb sowieso mehrmals am Tag vor sich und konnte sehen, wie es ihm geht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas ist jetzt nat\u00fcrlich schwieriger zu erkennen\u00ab, sagt G\u00f6nne Tams. \u00bbDa muss man dann schon immer mal durchgehen und schauen: Wie sieht der Mist aus, wie stehen die Ohren?\u00ab Ja, die Ohren. Wir kennen alle den aufmunternden Spruch, dass wir die Ohren nicht h\u00e4ngen lassen sollen. Obwohl wir das ja eigentlich gar nicht sichtbar k\u00f6nnen. Die Tiere k\u00f6nnen das schon. \u00bbWenn es einem Kalb nicht gut geht, dann steht oder liegt es in einer Ecke und l\u00e4sst die Ohren h\u00e4ngen.\u00ab Das sei nun aber schwieriger herauszufinden oder \u00fcberhaupt zu entdecken, als fr\u00fcher bei der Aufzucht mit dem Nuckeleimer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bb Die sind ja jetzt sehr auf die K\u00fche fixiert\u00ab sagt G\u00f6nne Tams. Vorher waren die Menschen ihr Versorgungsfixpunkt, weshalb sie immer angelaufen kamen, wenn sie zu den K\u00e4lbern ging. Heute muss sie in den gro\u00dfen Boxen zu den K\u00e4lbern gehen, um am Ende wirklich alle gesehen zu haben. Durchgehen findet sie auch wichtig, nicht nur zum Sehen, auch zum gesehen werden. Regelm\u00e4\u00dfige Anwesenheit schafft auch Vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings sind in jeder gr\u00f6\u00dferen Gruppe auch immer K\u00e4lber, die am Anfang ihres Lebens Hilfe brauchten, G\u00f6nnes Hilfe. Und die sind das dann immerhin gewohnt, dass sich ein Mensch intensiver um sie k\u00fcmmert. Das beruhige auch die anderen, wenn sich ihre Spielgef\u00e4hrten da einfach so streicheln lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht alles funktioniert nat\u00fcrlich immer gleich gut, wenn das Kalb bei der Kuh ist. Nicht jedes Kalb wei\u00df sofort, wo der Euter ist und was es zu tun hat. Manche sind schwach und finden sich nicht zurecht, auch nicht allein mit der F\u00fcrsorge der Mutter. Da braucht es helfende H\u00e4nde &#8211; und eben dann auch mal die Nuckelflasche. \u00bbWie alle Babys haben auch K\u00e4lber manchmal Bauchschmerzen und m\u00f6gen keine Milch trinken\u00ab, sagt G\u00f6nne Tams. Dann kommt sie mit warmem Wasser, das mit Elektrolyten angereichert ist, also mit Spurenelementen, Salzen und Zuckern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas ist jetzt schon sportlich, wenn man kommt und sagt: Hier, ich gebe dir jetzt aber mal was extra aus der Nuckelflasche und die kennen das nicht\u00ab, sagt G\u00f6nne Tams. Aber es m\u00fcsse halt sein, da m\u00fcsse sie dann halt rein und auch mal ein Kalb festhalten, bis es die Medizin geschluckt hat. \u00bbWir wollen die nat\u00fcrlich auch nicht da rausnehmen. Die sollen ja auch weiter bei den K\u00fchen nuckeln k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt allerdings auch K\u00e4lber, die genau das ganz offensichtlich nicht wollen. Eines hatten sie bisher, das nicht an die Mutter und dann auch nicht an die Amme gew\u00f6hnt werden konnte, weder von den K\u00fchen, noch von den Menschen. Johannes Tams zeigt es mir. Es ist das kleinste Kalb in der Gruppe, die noch die letzte ist, die am Nuckeleimer aufwuchs. Es h\u00e4tte die Mutter annehmen m\u00fcssen und die Amme annehmen sollen. \u00bbSiehst du\u00ab, sagt Johannes Tams und zeigt auf den kleinen Bullen, \u00bber will den Nuckel. Er sagt Nein zur Natur. Damit muss man dann auch leben.\u00ab Bei naturnahen Gegebenheiten, selbst bei ei er Geburt nachts auf einer Weide, k\u00f6nnte dieses Kalb schon gestorben sein. Aber nicht in menschlicher Obhut. \u00bbEr ist in unserer F\u00fcrsorge und wir sorgen daf\u00fcr, dass er durchkommt\u00ab, sagt Johannes Tams.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcrsorge und Verantwortung<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn dann demn\u00e4chst die letzte Baustelle am neuen Stall fertig ist und das Tor zur Weide aufgeht, wird sich das ganze neue Aufzuchtsystem noch einmal neu darstellen. Dann gibt es da drau\u00dfen eine Ammen-K\u00e4lber-Herde. Zus\u00e4tzlich zu der Herde der rund 160 Milchk\u00fche und zu den beiden Herden mit jeweils drei\u00dfig Ochsen und F\u00e4rsen, die als Nachzucht auf einer zweiten Hofstelle gehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Denn auch das ist Teil des Umbaukonzepts der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof: Es werden keine K\u00e4lber mehr irgendwohin verkauft. Auch die Bullenk\u00e4lber, die Milchh\u00f6fe \u00fcblicherweise abgeben, werden mindestens zwei Jahre lang aufgezogen. Wobei sie bei den Tams keine Bullen bleiben. Sie werden Ochsen.&nbsp; Nicht testosterongetrieben sind auch m\u00e4nnliche Rinder n\u00e4mlich ganz gelassene und sehr freundliche Tiere und sie k\u00f6nnen auf einer Weide gehalten werden, die nicht zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausf\u00fchrlicher habe ich das bereits in dem <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/baustelle-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe34-baustelle-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> \u00bbBaustelle Tierwohl\u00ab beschrieben, jetzt will ich aber nochmal nachfragen, was diese Entscheidung f\u00fcr die Tams bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"438\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-1024x438.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3156\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-1024x438.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-300x128.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-768x329.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-1536x658.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Johannes-bei-den-Ochsen-2048x877.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wenn der Bauer kommt, dann kommen auch die Ochsen angelaufen. Johannes Tams bei seinem t\u00e4glichen Besuch auf einer der Ochsenweiden. Hier w\u00e4chst die Nachzucht der Milchk\u00fche auf. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00bbWas das bedeutet, wenn man sagt: F\u00fcr alles, was hier geboren wird, \u00fcbernehmen wir die Verantwortung f\u00fcr mindestens 24 Monate?\u00ab das sei ihm erst klar geworden, als die Entscheidung gefallen war, dass sie die Nachzucht nicht mehr abgeben wollen. Das habe seine Sicht auf das Ganze ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWir reduzieren uns nicht mehr nur auf eine Sache, wir schauen nicht mehr nur darauf, m\u00f6glichst g\u00fcnstig zu produzieren. Wir schauen auf das Ganze.\u00ab Gerade bei der Milchproduktion geht es meistens nur um die Leistung der Tiere. H\u00f6here Leistung, optimierte Leistung, beste Futterverwertung \u2014 das sind die Stichworte. Die gelten aber nicht mehr, wenn es pl\u00f6tzlich um die m\u00f6glichst naturnahe Aufzucht der K\u00e4lber geht, wenn Tierwohl wichtiger als Output ist. \u00bbIch wei\u00df gar nicht, ob diese Aufzucht der K\u00e4lber sich wirtschaftlich darstellen l\u00e4sst\u00ab, sagt Johannes Tams. \u00bbAber was ist denn die Wirtschaftlichkeit? Wenn ich nicht reduziert arbeite, sondern ganzheitlich arbeite und denke, dann erfahre ich ja einen gewissen Reichtum. Und der k\u00f6nnte mich ja auch schon wieder stark machen f\u00fcr neue Gedanken, f\u00fcr eine Zufriedenheit und dann passt nachher auch der Gewinn vielleicht dazu. Ich kann noch nicht sagen, wie unser Gewinn sich entwickelt. Daf\u00fcr braucht es jetzt einfach ein paar Jahre. Aber ich bin eigentlich zuversichtlich, dass wir auf jeden Fall eine gro\u00dfe Zufriedenheit erreichen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich hatte Johannes Tams schon bei der systematischen Er-kl\u00e4rung des neuen Stalls gesagt, dass er gar nicht wisse, ob sich diese neue alte Art der K\u00e4lberaufzucht tats\u00e4chlich \u00bbam Ende wirtschaftlich darstellen l\u00e4sst\u00ab. So hatte er es ausgedr\u00fcckt, wohl um nicht zu sagen, dass das Ganze vielleicht auch ein Zuschussgesch\u00e4ft werden k\u00f6nnte, rein finanziell betrachtet. Was die Lebensqualit\u00e4t und die Zufriedenheit von Tier und Mensch angeht ja wohl offenbar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Wobei &#8211; nat\u00fcrlich produziert die Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof jetzt nicht Ochsenfleisch ins Blaue hinein. Das ganze Projekt des Umbaus der H\u00f6fe ist ja auf zehn Jahre angelegt und hat sich Ziele gesteckt. Dazu geh\u00f6rt der t\u00e4gliche Weidegang aller Tiere, soweit die Witterung das zul\u00e4sst. Dazu geh\u00f6ren gr\u00f6\u00dfere St\u00e4lle, als das selbst der Anbauverband Bioland vorschreibt, mit ganzj\u00e4hrigem Auslauf. Dazu geh\u00f6rt die kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht. Und dazu geh\u00f6rt eben die Aufzucht des ganzen Nachwuchses.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; F\u00fcr die Finanzierung des ganzen Projekts hat die Meierei Hamfelder Hof ganz am Anfang den Milchpreis erh\u00f6ht. Damals stand auf den Milcht\u00fcten pl\u00f6tzlich: \u00bbEs ist riskant. Wir wagen es trotzdem: Wir erh\u00f6hen unseren Milchpreis um 20 Cent.\u00ab Seit damals erkl\u00e4rt die Bauerngemeinschaft ihr Konzept auf den Milcht\u00fcten \u2014 und nat\u00fcrlich im <a href=\"https:\/\/hamfelderhof.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Netz<\/a>. Und seitdem ist es ihr gelungen, sich am Markt zu halten und den Umbau der H\u00f6fe zu finanzieren, trotz der Absatzkrise, die der zweite Ukrainekrieg f\u00fcr die Biobranche mit sich brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Und nat\u00fcrlich gab es auch eine Vermarktungsidee f\u00fcr das Fleisch, das durch die Nachzucht unweigerlich irgendwann anf\u00e4llt. Und die ist in zwischen auch umgesetzt. Es gibt vier zertifizierte Schlachth\u00f6fe, die so gelegen sind, dass kein Tier weiter als sechzig Kilometer gefahren werden muss. Und es gibt einen Vermarkter, der dann die Schlachtk\u00f6rper transportiert, nicht die lebendigen Tiere. Und dieser Verarbeiter hat sich bislang auch an die Verabredung gehalten, anst\u00e4ndige Preise zu bezahlen. Aber bislang ist das System, was den zus\u00e4tzlichen Fleischverkauf angeht, auch noch ganz am Anfang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Und weiter<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur, wie das mit der Vermarktung der eigenen Produkte weitergeht, mit der Milch, den Milchprodukten und am Ende auch dem Fleisch, ist nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Auch ob alle H\u00f6fe den Umbau der gesamten Landwirtschaft tats\u00e4chlich durchhalten k\u00f6nnen, wird sich erst am Ende zeigen. In der Krise ist die Bauerngemeinschaft zwischenzeitlich auch mal geschrumpft.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht einmal, wie sich die Kuhherde entwickelt mit der neuen K\u00e4lberaufzucht, ist so richtig klar. Eigenst\u00e4ndiger werden diese Tiere wohl sein, als die mit dem Nuckeleimer aufgezogenen. Vielleicht auch selbstbewusster. Johannes Tams meint, der soziale Zusammenhalt in der Herde d\u00fcrfte st\u00e4rker sein als fr\u00fcher. Und auch G\u00f6nne Tams ist gespannt, wie der neue Umgang sich in Zukunft ausw\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWas kommen da wohl f\u00fcr Tiere auf uns zu?\u00ab fragt sie sich. Die erste Generation K\u00e4lber haben sie jetzt durch das kuhgebundene Aufzuchtsystem geschleust. Nach gut vier Monaten sind die ersten K\u00e4lber jetzt abgestillt. Noch ginge sie ja jeden tag durch den Stall und sehe jedes Kalb und jedes Kalb sehe sie. Demn\u00e4chst aber sei der Zugang zur Weide fertig. Das reduziert ihre Pr\u00e4senz und die der anderen Menschen. Und dann? \u00bbWie sich langfristig dann die Herdendynamik entwickeln wird, das kann man jetzt \u00fcberhaupt noch nicht absehen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"466\" src=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-1024x466.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3158\" srcset=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-1024x466.jpg 1024w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-300x136.jpg 300w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-768x349.jpg 768w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-1536x698.jpg 1536w, https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Tams-Herde-zum-Melken-2048x931.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch das geh\u00f6rt zum Konzept der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof: T\u00e4glicher Weidegang. Das bedeutet auch, dass die Herde von der Weide zum Melkstand wandern muss. | Foto: Florian Schwinn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Soweit f\u00fcr heute die Geschichte der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, soweit ich sie \u00fcber den Hof erz\u00e4hlen kann, den ich seit drei Jahren bei seiner eigenen Agrarwende begleite.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nachh\u00f6ren oder nachlesen will, wie sich das Ganze entwickelt hat und was dabei gedacht und gesprochen wurde, lese den <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> oder h\u00f6re den <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe-was-tun\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> mit dem Titel \u00bbWas tun!\u00ab, dann den <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/millionen-fuers-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und den <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe07-millionen-fuers-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> \u00bbMillionen f\u00fcrs Tierwohl\u00ab, und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/projekt-glueckliche-kuh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe27-projekt-glueckliche-kuh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcas<\/a>t zum \u00bbProjekt Gl\u00fcckliche Kuh\u00ab und zuletzt <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/baustelle-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blog<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/ffe34-baustelle-tierwohl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Podcast<\/a> zur \u00bbBaustelle Tierwohl\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; Die Produkte der Bauerngemeinschaft gibt es unter dem Label Hamfelder Hof im Norden Deutschlands, in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg, und da nicht nur im Bioladen, sondern auch in den konventionellen Superm\u00e4rkten.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; \u00c4hnliche Projekte gibt es auch in anderen Teilen der Republik, nicht so geballt und auch nicht immer so konsequent, wie bei den Hamfeldern, aber in die gleiche Richtung unterwegs. In Hessen die <a href=\"https:\/\/www.bauernmolkerei.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Upl\u00e4nder Bauernmolkerei<\/a> zum Beispiel. Und anderswo auch einzelne H\u00f6fe, die auf kuhgebundene K\u00e4lberaufzucht umgestellt haben. Es lohnt sich, sie durch Einkaufen ihrer Produkte zu unterst\u00fctzen. Zumal in Zeiten, in denen Klima-, Biodiversit\u00e4ts- und Bodenkrise und das Tierwohl wieder ganz aus dem Blick geraten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit nun schon \u00fcber drei Jahren begleite ich mit dieser Kolumne und dem zugeh\u00f6rigen Podcast einen Betrieb einer Bauerngemeinschaft beim Umbau der Landwirtschaft und vor allem der Tierhaltung. Der Biolandhof ist der von G\u00f6nne und Johannes Tams und ihren S\u00f6hnen au\u00dferhalb des D\u00f6rfchens Ausacker auf der Halbinsel Angeln an der Ostsee. Sie sind Teil der &#8230; <a title=\"Neues altes K\u00e4lbergl\u00fcck\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.florianschwinn.de\/wordpress\/neues-altes-kaelberglueck\/\" aria-label=\"Mehr zu Neues altes K\u00e4lbergl\u00fcck\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[146,89,49,48,3,2,68,165],"tags":[81,54,96,71],"class_list":["post-3136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agrarwende","category-biodiversitaet","category-ernaehrung","category-klima","category-landwirtschaft","category-tierhaltung","category-weidehaltung","category-zukunft","tag-agrarwende","tag-fleisch","tag-milchvieh","tag-tierwohl","infinite-scroll-item"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Neues altes K\u00e4lbergl\u00fcck<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kuh und Kalb geh\u00f6ren zusammen. 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