Auf dem dritten Weg – die Weidekuh

Die Ökolandwirtschaft erkauft wenig Umweltschutz mit sehr viel Ertragsverlust. Deshalb braucht der Biolandbau viel mehr Fläche, wenn er die gleiche Menge Lebensmittel erzeugen soll wie die konventionelle Landwirtschaft. Das ist die Geschichte, die sich jeder Biobauer und jede Biobäuerin schon vielfach anhören musste. Und auch ich habe sie schon öfter gehört, als ich sie hören … Weiterlesen …

FFE04 Auf dem dritten Weg – die Weidekuh

Die Ökolandwirtschaft erkauft wenig Umweltschutz mit sehr viel Ertragsverlust. Deshalb braucht der Biolandbau viel mehr Fläche, wenn er die gleiche Menge Lebensmittel erzeugen soll wie die konventionelle Landwirtschaft. Das ist „der Narrativ des Agrarindustriellen Komplexes“, wie es der Agrarwissenschaftler Friedhelm Taube nennt. Vor zehn Jahren hat er sich mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der Universität Kiel aufgemacht, um dieser Erzählung etwas entgegenzusetzen und den dritten Weg zu suchen – den Weg zu einer effizienten Ökolandwirtschaft, die gleichzeitig Klima- und Naturschutz ist. Dieser Weg führt auf die Weide. Und er könnte ein Vorbild für die Agrarwende sein, die die Ampel ja wollen soll.

Landwirtschaft ohne Subventionen

Jede landwirtschaftlich genutzte Fläche in der Europäischen Union ist subventioniert. Jede? Nein, nicht ganz. Es gibt Bäuerinnen und Bauern, die bewusst auf das Geld aus Brüssel verzichten, damit sie als „freie Bauern“ auf ihren Äckern und Wiesen machen können, was sie für sinnvoll halten. Auch wenn das durch das Subventionsraster fällt. Manche lassen sich nur … Weiterlesen …

FFE03 Landwirtschaft ohne Subventionen

Jede landwirtschaftlich genutzte Fläche in der Europäischen Union ist subventioniert. Jede? Nein, nicht ganz. Es gibt Bäuerinnen und Bauern, die bewusst auf das Geld aus Brüssel verzichten, damit sie als „freie Bauern“ auf ihren Äckern und Wiesen machen können, was sie für sinnvoll halten. Auch wenn das durch das Subventionsraster fällt. Wie geht das? Und was bedeutet das für die Lebensmittelpreise?

Welche Wahl?

Am Ende wurde es doch inhaltlicher, sagen die Kommentare zum Wahlkampf. So, wurde es das? Ist eine Frage zum Klimaschutz schon Inhalt und also alles gut? Wissen wir nach all den Triellen was auf uns zukommt? Bei den sogenannten Kanzlerkandidaten und der Kandidatin sicher nicht. Um Inhalte ging es eher noch bei Fernsehauftritten der Spitzenkandidatinnen … Weiterlesen …

Unser täglich Gift

Der September könnte ein entscheidender Monat werden für den Einsatz des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat. Das Insektenschutzpaket der scheidenden Bundesregierung tritt in Kraft und das Landgericht Frankfurt/Oder entscheidet, wer schuld ist an damit verseuchtem Honig. Haben wir also in Zukunft weniger Glyphosat in unseren Lebensmitteln und letztlich auch in unserem Urin? Wenn es nach der Europäischen Union … Weiterlesen …

Landwirtschaft und Flut

Viele Landwirte sind in den Flutgebieten zu spontanen Helfern geworden. Sie haben mit schwerem Gerät eingegriffen, obwohl viele von ihnen selbst geschädigt sind. Die Ernte ist auf rund 9000 Hektar Ackerland vernichtet. Im Ahrtal stehen Winzerfamilien vor dem Aus, weil ihre Weinkeller weg sind, ihre Rebhänge nicht mehr erreichbar. Ernährungssicherheit im Klimawandel wird ein großes … Weiterlesen …

Agrarwende ade

„Systemwechsel“ hat die Bundeslandwirtschaftsministerin die Neuregelung der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP in Brüssel genannt. Eine dreiste Lüge. Es geht schlicht um Greenwashing: Neue Etiketten für faule Kompromisse. Der Start war vielversprechend. Die Landwirtschaft sollte ein gewichtiger Teil des Green Deals der EU-Kommission werden. Sie sollte vom Klimatäter zum Klimaretter werden und die Biodiversität nicht vernichten, sondern … Weiterlesen …

Mehrheit für Ackergifte

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer will weiterhin Pestizidrückstände essen. Sie hat gegen eine Initiative gestimmt, die die Schweiz pestizidfrei machen wollte. Die Rückstände in den Lebensmitteln und die permanente Vergiftung der Umwelt sind damit akzeptiert. Man kann das Ergebnis der Volksabstimmung vom Sonntag auch anders lesen: Vierzig Prozent der Schweizerinnen und Schweizer, die zu … Weiterlesen …

Rettet den Boden!

Der fruchtbare Boden ist unsere Lebensgrundlage. Alles, was auf der festen Erde lebt, existiert nur durch das Bodenleben, durch die Arbeit von Milliarden Klein- und Kleinstlebewesen, die den Humus aufbauen und den Pflanzen die Nährstoffe bereitstellen. Das Leben im Boden aber ist gefährdet durch unsere Art der intensiven Landwirtschaft. Das stellt der erste Bodenreport des … Weiterlesen …