Schadensersatz für Glyphosat

Zum ersten Mal muss ein Landwirt zahlen für durch ihn verseuchten Honig. Das Landgericht Frankfurt/Oder verurteilte eine Landwirtschaftsgesellschaft in Brandenburg zur Zahlung von Schadensersatz an einen Familienbetrieb von Bio-Imkern. Dessen Bienenvölker standen im April 2019 neben einem Kleeacker, auf dem sich Löwenzahn angesiedelt hatte. Der stand in voller Blüte, als die Feldspritze kam und alle … Weiterlesen …

Naturverträgliche Pestizide?

„Bundesumweltministerin Lemke und Landwirtschaftsminister Özdemir haben angekündigt, die Landwirtschaft neu auszurichten. (…) Das würde unter anderem bedeuten, dass bald nur noch naturverträgliche Pestizide eingesetzt werden dürfen und Produkte wie etwa Glyphosat vom Markt genommen würden.“ (NDR Info, 18.01.22) So klang das in den Radionachrichten und am Abend dann auch in der tagesschau, als die beiden … Weiterlesen …

Hofladen weltweit

Mandarinen, Schokolade, Äpfel, Nüsse. Was der traditionelle Nikolaus den Kindern bringt, kommt immer auch von weit her. Bei uns wachsen weder Mandarinen, noch der Kakao, aus dem Schokolade gemacht werden kann. Aber gerade in der bei uns dunklen Jahreszeit sind die Früchte aus dem globalen Süden besonders gefragt. Was eigentlich passt, denn zumindest die Orangen … Weiterlesen …

Unser täglich Gift

Der September könnte ein entscheidender Monat werden für den Einsatz des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat. Das Insektenschutzpaket der scheidenden Bundesregierung tritt in Kraft und das Landgericht Frankfurt/Oder entscheidet, wer schuld ist an damit verseuchtem Honig. Haben wir also in Zukunft weniger Glyphosat in unseren Lebensmitteln und letztlich auch in unserem Urin? Wenn es nach der Europäischen Union … Weiterlesen …

Mehrheit für Ackergifte

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer will weiterhin Pestizidrückstände essen. Sie hat gegen eine Initiative gestimmt, die die Schweiz pestizidfrei machen wollte. Die Rückstände in den Lebensmitteln und die permanente Vergiftung der Umwelt sind damit akzeptiert. Man kann das Ergebnis der Volksabstimmung vom Sonntag auch anders lesen: Vierzig Prozent der Schweizerinnen und Schweizer, die zu … Weiterlesen …